Der Dom zu Köln - Akademietagung - Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Der Hohe Dom zu Köln

Selbst langjährige Kirchenführer bescheinigen der Hohen Kirche zu Köln, wie der Dom offiziell heißt, immer neue Geheimnisse zutage zu fördern – Ecken, Winkel und Nischen der heiligen Kathedrale, die man noch nicht gesehen, Figuren, die man noch nicht enträtselt hat, und Glocken, deren Tonhöhe man noch nicht kennt.

Es gibt viel mehr zu entdecken um das wunderbare, über 800jährige Bauwerk im Herzen der Stadt Köln, als vielfach bekannt. Die dritthöchste Kathedrale der katholischen Welt, seit 1996 Welt-UNESCO-Kulturerbe, hatte zum Beispiel einen Vorgängerbau aus karolingischer Zeit, den Hildebold-Dom. 818 begonnen und noch vor 857 fertiggestellt, war er vermutlich selbst Nachfolger einer ersten Kirche, die um das Jahr 800 erbaut worden war.

Doch war Hildebold wirklich der Erbauer, oder eher der 863 exkommunizierte Erzbischof Gunthar? Und warum ging schließlich dieser Dom 1248 in Flammen auf?

Auch das Geläut, das unverbrüchlich zum liturgischen und kulturellen Leben des Kölner Doms gehört, gehört zu den Geheimnissen, denen es sich zu nähern lohnt. So etwa musste für den „Decken Pitter“, der zu hoch und zu breit für die Pforten des Doms war, der Mittelpfeiler des Hauptportals mit der Statue der Maria ausgebaut werden; sein Transport in den Glockenstuhl dauerte mehrere Wochen.

Den ersten Ton der riesigen Glocke jedoch verhinderte ein Zwischenfall.

Worum es dabei ging, können Interessierte bei einer Akademietagung am 24. und 25. Februar in Bensberg erfahren. Die Tagung, randvoll mit Geschichten aus der Geschichte des Doms, mit Fakten, Bildern und Perspektiven, weist auch in die künftige Umgebung des Doms. Gerade im Januar 2024 hat die Hohe Domkirche eine Entscheidung zur Historischen Mitte getroffen, die nach der Absage durch den Domprobst Msgr. Guido Assmann nun nochmals neu diskutiert werden wird. Auch dazu kann der Beitrag eines befassten Kölner Architekten erhellen: Viele neue Fragen und Fakten, gesammelt in einem kompakten Beitrag des Architekten Johannes Buchhammer sonntags vormittags.

Für alle Dom-Begeisterten kommt diese Tagung gerade zur richtigen Zeit: Am Freitag danach, dem 1. März 2024, beteiligt sich der Hohe Dom von 20.00 – 23.00 Uhr an der „Langen Nacht der Kirchen“ mit Gebet und Begegnung. Eine perfekte Kombination aus Vor-Bildung und Begegnung mit der nächtlichen Kathedrale! Bitte machen Sie sich vor dem Besuch der „Langen Nacht“ mit den Sicherheitshinweisen des Doms vertraut.

Ich würde mich freuen, Sie zur Tagung in Bensberg begrüßen zu dürfen!

© Klaus Hausmann, pixabay.com

6. Februar 2024 || ein Beitrag von Akademiereferentin Felicitas Esser

Felicitas Esser - Referentin Thomas-Morus-Akademie Bensberg

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24. bis 25. Februar 2024 (Sa.-So.)
Der Dom zu Köln
Gebäude, Geschichte(n) und Glockengeläut
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