Beiträge

Rheinland – Rausland – Vaterland. Eine Rheinfahrt mit Ferdinand Freiligrath (1810 – 1876)

Mittwoch, 14. April 2021 || Ferdinand Freiligrath gehörte zu den bekanntesten politischen deutschen Dichtern im 19. Jahrhundert. Er ist derjenige, an und mit dem sich deutsche Zeit- und Literaturgeschichte am besten nachvollziehen lassen. Der Germanist und Kunsthistoriker Markus Juraschek-Eckstein lädt Sie zu einer dreiteiligen Rheinreise ein. Nach Anlegestellen sortiert werden die Orte und Sehenswürdigkeiten der 150 Rheinkilometer aufgesucht, welche Freiligrath in seinem Wirken kreuzte. Die Beiträge können Sie in der AkademiePlus erwerben. Ab heute ist Teil 1 verfügbar.

Körper, Durst und Liebe

Karfreitag, 2. April 2021 || Die belgische Autorin Amélie Nothomb erzählt die Passionsgeschichte aus der Sicht des Protagonisten. Es spricht Jesus, der Sohn Gottes, in der ersten Person Singular. In ihrem Roman “Die Passion” erschließt Nothomb das Ostermysterium auf eine ungewohnte Weise. Eine Lektüreempfehlung für stille Kar- und Ostertage.

Wo Kunst im Torf versinkt – Moritz Rinkes Satire zur Künstlerkolonie Worpswede

Samstag, 20. März 2021 || Das Künstlerdörfchen Worpswede wurde um 1900 zum Thema eines melancholischen Büchleins Rainer Maria Rilkes, in dem er sich als Kunstschriftsteller und Naturpoet zu etablieren versuchte. Seitdem ist der Ort zum Mekka für Malkurse, Jugendstiladepten und Modersohn-Becker-Fans geworden. Zwei Bücher der vergangenen Jahre, der Rilke-Roman Klaus Modicks und Moritz Rinkes Buch Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel versuchen, den Mythos des Moordorfes ein wenig zu brechen.

Lourdes 1940 – Ein Gelübde und ein Bestseller

Donnerstag, 11. Februar 2021 || Der 11. Februar ist der Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Lourdes“. 1858 erschien der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous in einer Grotte bei Lourdes die Gottesmutter Maria zum ersten Mal. Franz Werfel, der 1940 für mehrere Wochen Herberge in Lourdes fand, las die wundersame Geschichte der heiligen Bernadette. Er gelobte, falls er die Flucht nach Amerika überlebe, ein Buch über sie zu schreiben. Dr. Elisabeth Peters geht der Entstehung des Romans nach.

Epiphantasma – Eine poetische Schau zur Feier der Erscheinung

Mittwoch, 6. Januar 2021 || Fast zwei Wochen ist es schon her: Heiligabend. Markus Juraschek-Eckstein präsentierte eine poetische Lese über die Gottgebärerin – allesamt „männliche“ Texte. Zum heutigen Tag der Erscheinung des Herrn lässt er Frauen zu Wort kommen …

zwischen den jahren

Donnerstag, 31. Dezember 2020 || Die Zeit „zwischen den Jahren“ scheint „aus der Zeit“ gefallen; in einen geheimnisvollen Modus des Gleichzeitigen und außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung empfinden wir uns … Der Kunsthistoriker und Germanist Markus Juraschek-Eckstein schaut am letzten Tag des Jahres auf Anfang und Ende.

Heilige Nacht. Poetische Lese über die Gottgebärerin

Donnerstag, 24. Dezember 2020 || Es ist eine schöne Sitte, zum Geburtstag eines Kindes auch der Mutter zu gedenken. Dies empfiehlt sich umso mehr, wenn das Kind heilig und Sohn Gottes (Lk 1, 35) genannt wird. – Markus Juraschek-Eckstein liest für Sie zur Heiligen Nacht.

Vom Kommen, Gehen, Bleiben – Poetische Reflexionen zum Advent 2020

Samstag, 28. November 2020 „Adventus“ heißt Ankunft. Vor der Ankunft steht die Erwartung. Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? (Friedrich Spee von Langenfeld) Kommt er, oder kommt er nicht? … Germanist und Kunsthistoriker Markus Juraschek-Eckstein zieht einige literarische Parallelen zu dem, was diesen Advent wohl so besonders und anders machen wird.

Mit Hoffnungssignalen eröffnet: Die Frankfurter Buchmesse lädt zu vielen digitalen Veranstaltungen ein.

Samstag, 17. Oktober 2020 || Es gibt kein Gedränge, kein Publikum, keine Talks, keine Bücher und nur eine Bühne von der virtuell alles gesendet wird. Von der Frankfurter Buchmesse, wie man sie sonst kennt, ist in diesem Jahr nicht viel übrig geblieben. Stattdessen finden viele Veranstaltungen online statt.

Im Zirkus der Sonne: Erinnerungen an Robert Lax

Samstag, 26. September 2020 || Robert Lax gilt als der große Unbekannte der amerikanischen Literatur. Es lohnt sich, den Dichter und Eremiten an seinem 20. Todestag neu zu entdecken. Akademiereferent Matthias Lehnert hat sich auf Spurensuche begeben.