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Die Faust am Rhein | Macht und Stadtgestalt in Koblenz

Donnerstag, 12. Mai 2022 || Dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel verdankt Koblenz seinen Namen – aus “Castellum apud Confluentes”, lateinisch für “das Kastell bei den Zusammenfließenden” wurde im Laufe der Zeit der heutige Name Koblenz. Der Germanisten und Kunsthistoriker Markus Juraschek-Eckstein bringt Ihnen Kultur, Kunst und Geschichte Koblenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähern.

Pavel Haas – Ein jüdischer Musiker aus Brünn-Mehr in unserem Blog

Pavel Haas – Ein jüdischer Musiker aus Brünn

Dienstag, 16. November 2021 || Neben Prag ist Brünn als Hauptstadt Mährens der zweite Brennpunkt des tschechischen Musiklebens, das sich im 20. Jahrhundert nicht nur auf die Namen Bohuslav Martinu, Leos Janácek und Josef Suk beschränkt. Viele begabte Musiker haben hier die zweistufige Komponistenausbildung durchlaufen, sind heute aber größtenteils vergessen. So auch Pavel Haas. Er war eine wichtige Persönlichkeit im Musikleben Theresienstadts.

Hans Krása-Von der Prager Bohème ins KZ-Mehr in unserem Blog

Hans Krása – Von der Prager Bohème ins KZ

Dienstag, 9. November 2021 || Hans Krása wurde am 30. November 1899 als eines von fünf Kindern einer wohlhabenden, assimilierten jüdischen Familie in Prag geboren. Er war der Komponist von Brundibár, einer weltweit beliebten Oper für Kinder und eines der berühmten Musikstücke, die mit dem Konzentrationslager Theresienstadt verbunden sind. Hans Krása wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

GIDEON KLEIN – das frühe Verstummen des jüdischen Musikers-Mehr im Blog der Akademie

GIDEON KLEIN – das frühe Verstummen des jüdischen Musikers

Mittwoch, 3. November 2021 || Nach dem Ende der K. u. K.-Zeit verdankt sich das Musikleben Böhmen mehr und mehr dem bürgerlichen, zu bedeutenden Teilen dem jüdischen Milieu. Vor allem der Pianist und Komponist Gideon Klein führte die Tradition böhmisch-ungarischer Musik fort. Klein gehörte auch zu den aktivsten Protagonisten des erstaunlichen Musiklebens, das sich während des Zweiten Weltkriegs im Getto Theresienstadt entfaltete.

Theresienstadt: Hochburg der Shoah-Musik-Mehr in unserem Blog Akademie in den Häusern

Theresienstadt: Nazi-Zitadelle – Judenghetto – Hochburg der Shoah-Musik

Dienstag, 26. Oktober 2021 || Ist die jüdische Seele tatsächlich vom Drang getrieben, sich in jeder Lebenslage musikalisch auszudrücken? Theresienstadt scheint dies deutlich zu machen: Wie haben es die gefangenen Musiker dort bloß geschafft, alle Register ihrer Inspiration zu ziehen, in dieser Vorhölle des Nazi-Terrors?

Prometheus. Beitrag von Prof. Dr. Drux

Der Prometheus-Mythos. Einige Bemerkungen zu einem komplexen literarischen Zeugnis der Kulturgeschichte

Donnerstag, 9. September 2021 || Die Entwicklung des Prometheus-Mythos und seiner Deutung lässt sich an literarischen Fassungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart gut belegen, aber auch Werke der Musik- und Kunstgeschichte greifen zentrale Motive desselben auf. Prof. em. Dr. phil Rudolf Drux schildert einige Bemerkungen zu einem komplexen literarischen Zeugnis der Kulturgeschichte.

Parlamentarier, Staatsmann, Demokrat

Donnerstag, 26. August 2021 || Am 26. August 1921 erschießen rechtsnationale Attentäter den Politiker und Publizisten Matthias Erzberger. Die Weimarer Republik verliert einen ihrer profiliertesten und engagiertesten Verfechter. Akademiereferent Matthias Lehnert erinnert an den großen Parlamentarier, Staatsmann und Demokraten.

Harter Geist, weiches Herz – Sophie Scholl und die geistigen Wurzeln der Weißen Rose

Sonntag, 9. Mai 2021 || Am heutigen 9. Mai wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Die Nationalsozialisten ermorderten die Widerstandskämpferin der Weißen Rose im Februar 1943. Heute wird Sophie Scholl zum Vorbild für eine junge Generation im Kampf gegen Rassismus, Klimawandel und Ungleichheit erklärt. Doch der Widerstand der Sophie Scholl ist nicht ohne die geistigen Wurzeln zu verstehen, aus denen er seine Kraft bezog.

Die Künstlerfamilie Kruse in der Lietzenburg auf Hiddensee

Mittwoch, 7. April 2021 || Die denkmalgeschützte Jugendstilvilla Lietzenburg auf Hiddensee ließ sich einst der Maler Oskar Kruse um 1904/1905 errichten. Sein Sommerwohnsitz war beliebter Treffpunkt von Künstlern und Schriftstellern. Auch sein Bruder Max und seine Frau Käthe verbrachten viele Sommer dort.

Künstlerinnen auf Hiddensee – Eine Erinnerung

Donnerstag, 4. März 2021 || Die Vereinigung von Künstlerinnen im Hiddensoer Künstlerinnenbund blieb die einzige ihrer Art in Europa. Unter dem Vorstand der Malerinnen Henni Lehmann, Elisabeth Büchsel und Clara Arnheim präsentierte der Künstlerinnenbund Kunst so, wie seine Malerinnen sie verstanden und verwirklichten. Begleiten Sie Edith Dietzler-Isenberg auf Spurensuche auf der Insel Hiddensee.