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Uwe Appold. Designer. Bildhauer. Maler. Zu Gast im Kardinal-Schulte-Haus
Uwe Appold, der das Misereor-Hungertuch 2019/2020 mit Erde aus Gethesamene geschaffen hat und durch dessen insgesamt ungewöhnliche Gestaltung einem breiten Publikum bekannt geworden ist, lädt durch seine Kunst ein, über das eigene Menschsein ebenso nachzudenken wie über die eigene Verantwortung angesichts des ökologischen und sozialen Ungleichgewichts in der Welt. In der aktuellen Ausstellung „Mit IHM allein. Tage in Gethsemane“ beschäftigt er sich mit dem Thema Erde.
Jede Erde sieht anders aus, jede Erde hat eine andere Konsistenz – und jede Erde kann mit einer starken Bedeutung aufgeladen sein. Schon Begriffe wie „Heimaterde“ oder „Mutterboden“ verweisen auf die tiefe Beziehung, die viele Menschen mit einem „Flecken Erde“ verbinden.
Diese weiten Assoziationen greift der Flensburger Künstler Uwe Appold auf und verarbeitet sie in seinem Bilderzyklus „Mit IHM allein. Tage in Gethsemane“, bei dem sich den Betrachtenden zahlreiche, auch spirituelle Vorstellungswelten öffnen: Denn eingearbeitet in die Bilder ist Originalerde aus dem Garten Gethsemane.
Ausstellung
„Mit Ihm allein. Tage in Gethsemane“
Bilder von Uwe Appold
83. Kunstbegegnung Bensberg
Verlängerung der Ausstellung bis 28. Februar 2021
bis 28. Februar 2021, täglich 9.00 bis 18.00 Uhr
Ausstellungsort
Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus
Overather Straße 51-53 | 51429 Bergisch Gladbach
Bitte beachten Sie:
Selbstverständlich sind auch im Kardinal-Schulte-Haus die Corona-Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Im gesamten Haus gilt eine Maskenpflicht.
Ein ausführliches Interview mit Uwe Appold finden Sie hier.
Hier finden Sie ein Porträt von Uwe Appold. Nähere Informationen zum Künstler, zum Bild des Monats und zu seinem Werk finden Sie auf seiner Homepage.






Im vergangenen Herbst erklangen die 




„Nach dem Sturm Friederike im Januar 2018 sind mir viele Menschen im Wald begegnet, die davon sprachen, dass „ihr“ Wald verschwunden sei, und meinten damit den Waldabschnitt, in dem sie immer spazieren gehen. Sie waren betroffen und traurig angesichts der Verwüstung und des Verlustes. Eine Hilflosigkeit blieb zurück – bei mir verursachte sie den Impuls, mich künstlerisch damit auseinanderzusetzen.“ So schildert die Künstlerin und Initiatorin des Projektes Christine Burlon ihre Motivation und den Beginn des Gemeinschaftsprojektes, an dem sich 10 Künstlerinnen und Künstler beteiligen.
Künstlerinnen und Künstler des Gesamtprojekts






