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Faszinierende Schätze im Piemont

Dienstag, 7. Juli 2020 II Heute laden wir Sie zu einer „Reise im Kopf“ nach Piemont ein, näherhin in die Markgrafschaft Saluzzo rund 60 km südwestlich von Turin. Ihr fachkundiger Begleiter ist der Kunsthistoriker Dr. Andreas Thiel, der für Sie ausgewählte Schätze dieser Region mit Texten und Bildern hebt.

Sieben Linden, dreißig Silberlinge. Wallfahrtsorte im Bergischen

Donnerstag, 2. Juli 2020 || 16 Marienwallfahrtsorte gibt es allein im historischen Bergischen Land inklusive der ehemals märkischen Teile. Am bekanntesten dürfte Neviges mit der weltberühmten Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“ von Gottfried Böhm sein. Die ältesten Wallfahrten aber kennen Gummersbach-Marienheide und Overath-Marialinden. Die alljährlich ums Mariä-Heimsuchungsfest am 2. Juli anhebenden Pilgeroktaven stehen in 600-jähriger Tradition und ziehen immer noch mehrere Tausend Menschen an. Wir haben den Kunsthistoriker Markus Juraschek-Eckstein gebeten, einmal einen Blick auf die Ursprünge und Geschichte(n) dieser beiden Marienwallfahrtsorte im Bergischen Land zu werfen.

Sommerlich, elegant: Florentiner Blütenträume

Sonntag, 21. Juni 2020 II Farbige Einlegearbeiten aus Stein haben in Florenz eine lange Tradition, bereits im Mittelalter wurde mit ihnen Kirchen geschmückt. Weltberühmt wurde die aufwendige Technik, als im Frühbarock das heute noch existierende „Opificio delle Pietre Dure“ gegründet wurde, dessen Künstler für die Medici und die Fürsten Europas Ausstattungsstücke aus edelstem Material schufen. Das „Florentiner Mosaik“ war höchst begehrt. Und wenn man diese Kunstwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert eingehender betrachtet, so versteht man auch, warum …

Wollseifen – ein verlorener, aber nicht vergessener Ort in der Eifel

Dienstag, 9. Juni 2020 || Gerade in Corona-Zeiten hat sich die Eifel noch mehr als sonst zum beliebten Naherholungsraum für das städtische Umland entwickelt. Von den sehenswerten Landschaften und Orten stellt Gabriele Harzheim heute einen vor. Als Volkskundlerin und Geografin führte sie u.a. die Erkundung auf den Spuren des Kalten Krieges in der Nordeifel.

Andalusien – aus der Nähe

Montag, 8. Juni 2020 II Da Matthias Franze seit 30 Jahren mit seiner Familie in Andalusien lebt, ist es dem leidenschaftlichen Reiseleiter ein besonderes Anliegen, auch hier mit seinen Gästen genauer hinzuschauen, vermeintlich allzu bekannte Informationen und Assoziationen zu hinterfragen. So ist sein „Andalusien-Beitrag“ eine Einladung zu einem Perspektivwechsel – und eröffnet interessante Entwicklungslinien und Kontexte.

Be-Geisternd: Pfingsten in Stein gemeißelt

Sonntag, 31. Mai 2020 || Es gibt Orte, an denen sich Sehnsüchte, Frage- und Sinnhorizonte in unvergleichlicher Weise durch die Jahrhunderte zu bündeln scheinen. Für die Kunsthistorikerin und Frankreichkennerin Dr. Elisabeth Peters ist ein solcher Ort die Basilika Sainte-Marie-Madeleine in Vèzelay – mit einem reich ausgestatteten Hauptportal, dessen Figuren sich zu entdecken lohnen.

Überraschend: Romanische Schätze im Latium

Mittwoch, 27. Mai 2020 II Heute lädt der Kunsthistoriker Dr. Andreas Thiel ein, mit ihm von Rom aus in die wunderschöne und geschichtsträchtige Region Latium zu reisen, und zwar in die kleine Stadt Tuscania. Denn hier überraschen – jenseits der mittelalterlichen Stadtmauern – die beiden romanischen Kirchen Santa Maria sowie San Pietro mit bemerkenswerter Architektur und Ausstattung.

Zum 100. Geburtstag: Papst Johannes Paul II. im Nahen Osten

Montag, 18. Mai 2020 || Zum heutigen 100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II. blickt Matthias Kopp auf die Papstreise ins Heilige Land beiderseits des Jordans vor 20 Jahren zurück. Zwischenzeitlich haben sich einige politische Koordinaten vor Ort wie weltpolitisch geändert, ein Friede scheint jedoch ferner denn je. Gleichwohl, so betont Kopp, der im Jahr 2000 die Reise begleitete: Papst Johannes Paul II. setzte folgenreiche Maßstäbe für mehr Geschwisterlichkeit – zwischen den Menschen, den Religionen und Konfessionen im Nahen Osten.

Prag: Böhmisch. Bayerisch. Barock.

Montag, 11. Mai 2020 II Wie das päpstliche Rom, so erlebt auch das kaiserliche Prag im Barock eine hohe Blüte der Künste, die das Stadtbild nachhaltig prägt. Die Palais unermesslich reicher Adelsgeschlechter, vor allem aber die Kirchen und Kollegien der Jesuiten, prunken mit einem Material- und Formenaufwand ohnegleichen. Dabei sind bayerische Einflüsse unübersehbar. Dr. Andreas Thiel blickt mit Ihnen auf barocke Schätze, die sich im Moldaustrom spiegeln…

Faszinierende Glaubenszeugnisse: Kreuzsteine in Armenien

Mittwoch, 6. Mai 2020 || Wer Armenien bereist, begegnet den beeindruckenden Kreuzsteinen. Diese steinernen Zeugen des Mittelalters stehen heute – Wind und Wetter ausgesetzt – in großer Vielfalt in allen Teilen des Landes: aus Sandstein oder Kalk geschlagen, auf freiem Feld oder in Kirchenmauern eingelassen. So dekorativ sie wirken, die Chatsch’khare, die armenischen Kreuzsteine, so tief ist ihr theologischer Sinn, wie der Beitrag von Matthias Kopp zeigt.