Einträge von Anne Pesch

„Am Ende der Welt“. Eine „Reise“ ins Rheiderland

Mittwoch, 5. August 2020 || Was für die einen „dat Endje van de Welt“ ist, wurde für andere zur zweiten Heimat: Mark vom Hofe, ehemaliger Redakteur beim WDR, kaufte 2010 in Ditzum im Rheiderland das denkmalgeschützte, baufällige und wahrscheinlich älteste Haus der Gegend und baute es in Eigenregie um. Wer könnte folglich besser in das verwunschene Rheiderland mit seiner wohltuenden Bilderbuchlandschaft und ostfriesischen Lebensweise „einführen“?

Zwischen Siebenbürgen und Karpaten. Unentdecktes Rumänien

Montag, 27. Juli 2020 || Rumänien – ein Land voller atemberaubender Landschaften und gastfreundlichen Einheimischen. Die facettenreiche Landschaft ist durch weitläufige, grüne Wiesen und Berglandschaften gekennzeichnet. Heute lädt Sie die Akademiedirektorin Andrea Hoffmeier zu einer weiteren „Hör-Reise“ ein.

Sehnsuchtsziel Venedig: der Dogenpalast

Mittwoch, 22. Juli 2020 || Wer den Dogenpalast heute auf seine Funktion als Kulisse wohlfeiler Kaffee-Werbung reduziert, missachtet – davon ist der Kunsthistoriker Dr. Andreas Thiel überzeugt – die unermessliche Bedeutung dieses wichtigsten Gebäudes der einstigen profanen Macht der Seerepublik Venedig. Denn gemeinsam mit der Basilika von San Marco bildete der Palast die „Herzkammer“ dieses einzigartigen Gemeinwesens. Ein Besuch, wenn er auch vor Ort herausfordernd ist, lohnt unbedingt. Denn er erbringt zumindest eine Ahnung von den vormodernen Regierungsformen der Serenissima repùblica. Sich bei einem Cappuccino im heimischen Garten Zeit für ein „Studium“ des Dogenpalastes zu nehmen, dazu lädt Dr. Thiel Sie mit wunderbaren Fotos ein.

Musik und Landschaft. Eine „Hör-Reise“ nach Norwegen

Montag, 20. Juli 2020 || Wer an Norwegen denkt, assoziiert faszinierende Fjordlandschaften und unberührte Natur, einzigartige Stabkirchen und bunte Holzhäuser, das weiße Opernhaus in Oslo, moderne Stadtarchitektur oder typisches Design, aber auch Künstler wie Edvard Munch oder Edvard Grieg. Heute lädt die Akademiedirektorin Andrea Hoffmeier Sie auf eine „Hör-Reise“ nach Norwegen ein.

Die Kunst des Sehens: Eine neue Reihe in WDR 5 Scala

Sonntag, 19. Juli 2020 || Zurzeit sind noch nicht alle Museen wieder geöffnet. Eine neue Reihe auf WDR 5 Scala bringt die Kunst in die eigenen vier Wände: Menschen aus der Kulturszene werden befragt etwas über ihr Lieblingsbild zu erzählen. Die meisten der Befragten haben aber auch beruflich mit Bildern und Bildwelten zu tun. Das erste Bild in dieser Reihe betrachtet Hannelore Fischer, die Museumsdirektorin des Käthe Kollwitz Museums in Köln.

„Altersweisheit – Vom Umgang mit der verbleibenden Zeit“

Sonntag, 19. Juli 2020 || Während die einen behaupten „Altern ist nichts für Feiglinge“, und die anderen das Alter vorwiegend mit Risiko und Defizit verbinden, ist es auch und gerade in diesen herausfordernden Zeiten wohltuend, sich einmal Gedanken über die Ressourcen des Alterns und des Alters, über „Altersweisheit“ zu machen. Ohne Schönfärberei, sondern in großer Ehrlichkeit sowie mit Mut und Dankbarkeit, lohnt es sich auch, spirituelle Dimensionen des Älter-Werdens in Augenschein nehmen. In der hier empfohlenen Hörfunksendung teilen der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom (*1933), die österreichische Malerin und Videokünstlerin Maria Lassnig (1919-2014) sowie der Theologe und Buchautor Fulbert Steffensky (*1933) ihre Einstellungen und Gedanken über das Älterwerden als produktive Lebenszeit mit.

Nachgefragt: Wer war Kardinal Schulte?

Samstag, 18. Juli 2020 || Im Jahr 1989 zog die Akademie wieder ins Kardinal Schulte-Haus in Bensberg. Von hier, vom „bergischen Balkon“ vor den Toren der Domstadt, bietet sich bei klarem Wetter ein phantastischer Blick über die Kölner Bucht und weit darüber hinaus. Schön ist der Blick, monumental erscheint dieses Tagungszentrum des Erzbistums Köln – und interessant ist es auch, Kardinal Schulte „kennenzulernen“, der von 1871 bis 1941 lebte, und nach dem dieses Haus benannt ist.

Ein Engel wird 100

Donnerstag, 16. Juli 2020 || Nein, das ist Unsinn. Engel sind alterslos. Demnach haben sie auch keinen Geburtstag. Der Hundertjährige, dessen hier gedacht werden soll, ist auch gar kein Engel. Es ist vielmehr das Bild eines Engels. Paul Klee schuf 1920 seinen Angelus novus. Der neue oder vielleicht auch junge Engel ist eine seiner bekanntesten Arbeiten, ist aufs Engste nicht nur mit dem Leben und Wirken Klees verbunden, sondern auch mit Walter Benjamin, wie die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Peters hier aufzeigt.