Beiträge

Lourdes 1940 – Ein Gelübde und ein Bestseller

Donnerstag, 11. Februar 2021 || Der 11. Februar ist der Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Lourdes“. 1858 erschien der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous in einer Grotte bei Lourdes die Gottesmutter Maria zum ersten Mal. Franz Werfel, der 1940 für mehrere Wochen Herberge in Lourdes fand, las die wundersame Geschichte der heiligen Bernadette. Er gelobte, falls er die Flucht nach Amerika überlebe, ein Buch über sie zu schreiben. Dr. Elisabeth Peters geht der Entstehung des Romans nach.

Epiphantasma – Eine poetische Schau zur Feier der Erscheinung

Mittwoch, 6. Januar 2021 || Fast zwei Wochen ist es schon her: Heiligabend. Markus Juraschek-Eckstein präsentierte eine poetische Lese über die Gottgebärerin – allesamt „männliche“ Texte. Zum heutigen Tag der Erscheinung des Herrn lässt er Frauen zu Wort kommen …

zwischen den jahren

Donnerstag, 31. Dezember 2020 || Die Zeit „zwischen den Jahren“ scheint „aus der Zeit“ gefallen; in einen geheimnisvollen Modus des Gleichzeitigen und außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung empfinden wir uns … Der Kunsthistoriker und Germanist Markus Juraschek-Eckstein schaut am letzten Tag des Jahres auf Anfang und Ende.

Heilige Nacht. Poetische Lese über die Gottgebärerin

Donnerstag, 24. Dezember 2020 || Es ist eine schöne Sitte, zum Geburtstag eines Kindes auch der Mutter zu gedenken. Dies empfiehlt sich umso mehr, wenn das Kind heilig und Sohn Gottes (Lk 1, 35) genannt wird. – Markus Juraschek-Eckstein liest für Sie zur Heiligen Nacht.

Vom Kommen, Gehen, Bleiben – Poetische Reflexionen zum Advent 2020

Samstag, 28. November 2020 „Adventus“ heißt Ankunft. Vor der Ankunft steht die Erwartung. Wo bleibst Du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt? (Friedrich Spee von Langenfeld) Kommt er, oder kommt er nicht? … Germanist und Kunsthistoriker Markus Juraschek-Eckstein zieht einige literarische Parallelen zu dem, was diesen Advent wohl so besonders und anders machen wird.

Der amerikanische Traum im Spiegel der Literatur. Seminar in Bensberg

Mit Hoffnungssignalen eröffnet: Die Frankfurter Buchmesse lädt zu vielen digitalen Veranstaltungen ein.

Samstag, 17. Oktober 2020 || Es gibt kein Gedränge, kein Publikum, keine Talks, keine Bücher und nur eine Bühne von der virtuell alles gesendet wird. Von der Frankfurter Buchmesse, wie man sie sonst kennt, ist in diesem Jahr nicht viel übrig geblieben. Stattdessen finden viele Veranstaltungen online statt.

Im Zirkus der Sonne: Erinnerungen an Robert Lax

Samstag, 26. September 2020 || Robert Lax gilt als der große Unbekannte der amerikanischen Literatur. Es lohnt sich, den Dichter und Eremiten an seinem 20. Todestag neu zu entdecken. Akademiereferent Matthias Lehnert hat sich auf Spurensuche begeben.

„Von diesen Merkwürdigkeiten der Wiederholung“ – Stefan Andres, Hanns-Josef Ortheil und Der Knabe im Brunnen

Donnerstag, 6. August 2020 || Dieser Tage unternimmt so mancher, coronabedingt, eine Reise in die Kindheit. Beliebte Urlaubsziele heißen derzeit nicht Toskana oder Türkei, sondern Ostsee und Bayrischer Wald. Ganz wie früher. Oder warum nicht gar Eifel oder Moseltal? Eine ganz besondere Moselfahrt möchte ich Ihnen heute empfehlen, eine literarische Reise auf den Spuren von Hanns-Josef Ortheil und Stefan Andres.

Aus der Bibliothek der Zukunft: „Factfulness“

Montag, 3. August 2020 || Immer wieder begegnen einem Bücher, die man sich zu lesen vornimmt. Sie werden einem empfohlen oder man entdeckt sie in einer Buchhandlung. Manchmal macht einen auch eine Rezension neugierig. So landen diese Bücher auf der eigenen Leseliste, die mit der Zeit immer länger und zu so etwas wie einer „Bibliothek der Zukunft“ wird. In loser Folge stellen Ihnen Akademiereferentinnen und -referenten Bücher von ihren persönlichen Leselisten vor. Heute schaut Dr. Matthias Lehnert auf das Buch Factfulness, des schwedischen Mediziners Hans Rosling. Auf der Grundlage von Fakten möchte sein Autor zeigen, dass die Welt nicht so schlecht ist, wie wir denken.

Freiheitsstatur

Bedeutend. Revolutionär. Kontrovers. Die Bedeutung der Literatur für Politik, Gesellschaft und Minderheitenrechte der USA

Donnerstag, 23. Juli 2020 || Die Geschichte der USA zeigt eindrücklich, dass sich Bürgerrechte und sozialer Fortschritt nicht automatisch einstellen. Sie wurden – und werden – über lange Zeiträume und gegen zahlreiche Widerstände hart erkämpft. Wichtige Mittel in diesen Auseinandersetzungen sind dabei: Wort, Sprache, Geschichten, Literatur. In Büchern wurde das frühe Selbstverständnis der USA als genuiner Nationalstaat diskutiert. Romane wie Onkel Toms Hütte befeuerten die Abschaffung der Sklaverei. Über die Bedeutung von Literatur und Sprache für die politische Entwicklung der USA sprach Akademiereferentin Julia Steinkamp mit dem Amerikanisten Prof. Dr. Timo Müller.