Allgemeine Reisebedingungen

 

Allgemeine Hinweise und Allgemeine Reisebedingungen
Bitte lesen Sie die allgemeinen Hinweise und die Reisebedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch!

Veranstalter der Ferienakademien

Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Overather Straße 51-53

51429 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 04 – 40 84 72

Telefax 0 22 04 – 40 84 20

akademie@tma-bensberg.de

www.tma-bensberg.de

 

Anmeldung

Mit dem Formular in diesem Katalog können Sie sich direkt bei der Thomas-Morus-Akademie Bensberg anmelden. Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Reisebestätigung/ Rechnung und den Reisepreissicherungsschein, mit dem Ihre Gelder gemäß EU-Richtlinie abgesichert sind, sowie Unterlagen zum Abschluss von Reiseversicherungen.

Änderungen

Änderungen des Programmverlaufs und der Organisation bleiben vorbehalten. Alle im Katalog und in den Reiseunterlagen veröffentlichten Fluggesellschaften und Flugzeiten geben den Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung wieder und können daher zum Teil nur unverbindlich sein; sie sind ausdrücklich nicht Teil des Reisevertrages.

Informationen zu Flugreisen

Flugticket
Die meisten Fluggesellschaften stellen „elektronische Tickets“ aus. Für das Einchecken genügt die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses mit Angabe der Buchungsnummer.

Schreibweise Ihres Vor- und Nachnamens
Notwendig ist die Deckungsgleichheit des von Ihnen bei der Anmeldung genannten Vor- und Nachnamens mit den Angaben in Ihrem Personaldokument, das Sie beim Einchecken vorlegen. Bei einer Abweichung (ab drei Buchstaben) kann die Fluggesellschaft das Einchecken verweigern.

Buchung anderer Abflughäfen
Gerne buchen wir für Sie auch andere als die im jeweiligen Programm angegebenen Flüge (ggf. gegen Aufpreis). Wir bitten um Ihr Verständnis, dass bei separater Flug-Buchung mit der Bestätigung der komplette Flugpreis sowie eine Servicegebühr von 15,00 €/Buchung in Rechnung gestellt wird. Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn Sie den vorgesehenen Transfer mit der Gruppe nicht nutzen können (z. B. durch Flugzeitänderung). Im Falle einer Stornierung erfolgt eine Rückerstattung im Rahmen der Bedingungen der jeweiligen Fluggesellschaft (oft nur Steuern und Gebühren).

Rail&Fly-Ticket
Gerne vermitteln wir Ihnen bei ausgewählten Ferienakademien für die An-/Abreise zum/vom Flughafen ein Rail&Fly-Ticket. Die Buchungsdaten für den Abruf dieses Tickets erhalten Sie mit den Reiseunterlagen zwei Wochen vor Reiseantritt. Frühestens 72 Stunden vor Abflug kann das Rail&Fly-Ticket mit den Buchungsdaten am Automaten der Deutschen Bahn bzw. im Internet ausgedruckt werden. Diese Vermittlungsleistung ist ausdrücklich nicht Teil des Reisevertrages.

Hotels

Die ausgewählten Hotels sind nach Kriterien wie Lage mit Blick auf den Reiseverlauf, Komfort, Zimmerkontingent … sorgfältig ausgewählt. Die Angabe der Hotelkategorie erfolgt auf der Basis der Selbstaussage der Hotels (in Deutschland nach der Zertifizierung durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA). Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass die Angaben zur Hotel-Klassifizierung stets der jeweiligen Landeskategorie entsprechen.

Einzelzimmer

Einzelzimmer stehen in begrenzter Anzahl gegen einen Aufpreis zur Verfügung. Die Akademie berechnet nur den Einzelzimmerzuschlag weiter, der von den Hotels/den Agenturen in Rechnung gestellt wird. Sie können auch ein halbes Doppelzimmer buchen. Für den Fall, dass sich kein(e) Zimmerpartner(in) findet, behalten wir uns vor, den Einzelzimmerzuschlag zu berechnen.

Kartenarrangement

Einige Ferienakademien inkludieren ein Festspielarrangement. Bei einem etwaigen Rücktritt von dieser Ferienakademie werden die ausgewiesenen pauschalierten Stornierungsgebühren in Rechnung gestellt. Um den Weiterverkauf der Karten bemühen wir uns; ggf. kann auf dieser Basis eine Rückerstattung erfolgen.

Reiseversicherungen

Der Abschluss sowohl einer Reiserücktrittskostenversicherung als auch einer Reisegepäck-, Reiseunfall-, Reisehaftpflicht- und Reisekrankenversicherung wird empfohlen, da diese nicht im Reisepreis enthalten sind. Mit der Bestätigung erhalten Sie entsprechende Hinweise und Unterlagen. Bei Buchung mehrerer Reisen im Jahr kann sich der Abschluss einer Reisejahresversicherung, wie sie zum Beispiel der ADAC für Mitglieder und Nichtmitglieder anbietet, lohnen.

Zahlungsbedingungen

Mit der Zusendung der Anmeldebestätigung bitten wir um eine Anzahlung von 15 % des Reisepreises. Anzahlung und Restzahlung erfolgen im SEPA-Lastschriftverfahren. Der Anzahlungsbetrag wird innerhalb von zehn Tagen nach Bestätigung, der Betrag der Restzahlung etwa vier Wochen vor Reiseantritt von Ihrem Konto abgebucht.

Datenschutz
Die im Zusammenhang mit der Reise erfassten Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Reise und für die Kundenbetreuung durch uns verwendet. Dazu dient auch eine Liste der Teilnehmenden einer Reise, alphabetisch sortiert nach Namen, Vornamen und Wohnort, die jeder Mitreisende vor Reiseantritt erhält. Falls die Aufnahme in die Liste nicht erwünscht wird, kann dies uns gegenüber gesondert erklärt werden. Auf dieses Widerspruchsrecht wird ausdrücklich hingewiesen.

 

Allgemeine Reisebedingungen

Die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, nachfolgend „TMA“ abgekürzt, zu Stande kommenden Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a – y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus.

  1. Abschluss des Pauschalreisevertrages, Verpflichtungen der Kunden

1.1. Für alle Buchungswege gilt:

  1. a) Grundlage des Angebots von TMA und der Buchung des Kunden sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen von TMA für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
  2. b) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von TMA vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von TMA vor, an das er für die Dauer von 5 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, soweit TMA bezüglich des neuen Angebots auf die Änderung hingewiesen und seine vorvertraglichen Informationspflichten erfüllt hat und der Kunde innerhalb der Bindungsfrist TMA die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.
  3. c) Die von TMA gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Artikel 250 § 3 Nummer 1, 3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist.
  4. d) Der Kunde haftet für alle vertraglichen Verpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen, soweit er eine entsprechende Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.2. Für die Buchung, die schriftlich oder per Email oder über die Webseite erfolgt, gilt:

  1. a) Mit der Buchung bietet der Kunde TMA den Abschluss des Pauschalreisevertrages verbindlich an. An die Buchung ist der Kunde 5 Werktage gebunden.
  2. b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung (Annahmeerklärung) durch TMA zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird TMA dem Kunden eine der den gesetzlichen Vorgaben zu deren Inhalt entsprechenden Reisebestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemessenen Zeitraums zugänglich ist, z.B. auf Papier oder per Email), übermitteln, sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. (1) Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb von Geschäftsräumen erfolgte.

1.3. TMA weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 4). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht.

  1. Bezahlung

2.1. TMA und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 15 % des Reisepreises zur Zahlung fällig Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 7 genannten Grund abgesagt werden kann. Bei Buchungen kürzer als 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort zahlungsfällig.

2.2. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl TMA zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht, so ist TMA berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 4 zu belasten.

  1. Änderungen von Vertragsinhalten vor Reisebeginn, die nicht den Reisepreis betreffen

3.1. Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Pauschalreisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von TMA nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind TMA vor Reisebeginn gestattet, soweit die Abweichungen unerheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.

3.2. TMA ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. auch durch Email, SMS oder Sprachnachricht) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise zu informieren.

3.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Reiseleistung oder der Abweichung von besonderen Vorgaben des Kunden, die Inhalt des Pauschalreisevertrags geworden sind, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer von TMA gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist entweder die Änderung anzunehmen oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Erklärt der Kunde nicht innerhalb der von TMA gesetzten Frist ausdrücklich gegenüber diesem den Rücktritt vom Pauschalreisevertrag, gilt die Änderung als angenommen.

3.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte TMA für die Durchführung der geänderten Reise bei gleichwertiger Beschaffenheit zum gleichen Preis geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag entsprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.

  1. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

4.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber TMA unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären, falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu erklären.

4.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert TMA den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann TMA eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle von TMA unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

4.3. TMA hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berücksichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet:

bis zum 30. Tag
vor Reisebeginn 15 %

vom 29. bis zum 22. Tag
vor Reisebeginn 25 %

vom 21. bis 15. Tag
vor Reisebeginn 35 %

vom 14. bis zum 8. Tag
vor Reisebeginn 50 %

vom 7. bis 1. Tag
vor Reisebeginn 80 %

ab dem Reisetag oder bei Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises.

4.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, TMA nachzuweisen, dass TMA überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von TMA geforderte Entschädigungspauschale.

4.5. TMA behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit TMA nachweist, dass TMA wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist TMA verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

4.6. Ist TMA infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat sie diese unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten.

4.7. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB von TMA durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn Sie TMA 7 Tage vor Reisebeginn zugeht.

4.8. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.

  1. Umbuchungen

Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Verpflegungsart, der Beförderungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchung) besteht nicht. Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil TMA keine, unzureichende oder falsche vorvertragliche Informationen gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden gegeben hat; in diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich. In den übrigen Fällen können Umbuchungswünsche des Kunden, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Pauschalreisevertrag gemäß Ziffer 4 zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

  1. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, zu deren vertragsgemäßer Erbringung TMA bereit und in der Lage war, nicht in Anspruch aus Gründen, die dem Reisenden zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises, soweit solche Gründe ihn nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. TMA wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.

  1. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

7.1. TMA kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Regelungen zurücktreten:

  1. a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung von TMA beim Kunden muss in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung angegeben sein
  2. b) TMA hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung anzugeben
  3. c) TMA ist verpflichtet, dem Kunden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
  4. d) Ein Rücktritt von TMA später als 4 Wochen vor Reisebeginn ist unzulässig.

7.2. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück, Ziffer 4.6. gilt entsprechend.

  1. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

8.1. TMA kann den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung von TMA nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten ursächlich auf einer Verletzung von Informationspflichten von TMA beruht.

8.2. Kündigt TMA, so behält TMA den Anspruch auf den Reisepreis; TMA muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die TMA aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

  1. Obliegenheiten des Kunden/Reisenden

9.1. Reiseunterlagen

Der Kunde hat TMA oder seinen Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutschein) nicht innerhalb der von TMA mitgeteilten Frist erhält.

9.2. Mängelanzeige / Abhilfeverlangen

  1. a) Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen.
  2. b) Soweit TMA infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen
  3. c) Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter von TMA vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter von TMA vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel an TMA unter der mitgeteilten Kontaktstelle von TMA zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters von TMA bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen.
  4. d) Der Vertreter von TMA ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.

9.3. Fristsetzung vor Kündigung

Will der Kunde/Reisende den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er TMA zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe von TMA verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.

9.4. Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen; besondere Regeln & Fristen zum Abhilfeverlangen

  1. a) Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und –verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige („P.I.R.“) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und TMA können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten.
  2. b) Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich TMA, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle oder dem Reisevermittler anzuzeigen. Dies entbindet den Reisenden nicht davon, die Schadenanzeige an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu erstatten.
  1. Beschränkung der Haftung

10.1. Die vertragliche Haftung von TMA für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren und nicht schuldhaft herbeigeführt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von dieser Haftungsbeschränkung unberührt.

10.2. TMA haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. vermittelte Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet wurden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise von TMA sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y BGB bleiben hierdurch unberührt.

TMA haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von TMA ursächlich geworden ist.

  1. Geltendmachung von Ansprüchen, Adressat

Ansprüche nach den § 651i Abs. (3) Nr. 2, 4-7 BGB hat der Kunde/Reisende gegenüber TMA geltend zu machen. Die Geltendmachung kann auch über den Reisevermittler erfolgen, wenn die Pauschalreise über diesen Reisevermittler gebucht war. Eine Geltendmachung in Textform wird empfohlen.

  1. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

12.1. TMA informiert den Kunden bei Buchung entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.

12.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist TMA verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald TMA weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird TMA den Kunden informieren.

12.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird TMA den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.

12.4. Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“ (Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist.), ist auf den Internet-Seiten von TMA oder direkt über http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm abrufbar und in den Geschäftsräumen von TMA einzusehen.

  1. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

13.1. TMA wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten.

13.2. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden/Reisenden. Dies gilt nicht, wenn TMA nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

13.3. TMA haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde TMA mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass TMA eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

  1. Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung

14.1. TMA weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass TMA nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Reisebedingungen für TMA verpflichtend würde, informiert TMA die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. TMA weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.

14.2. Für Kunden/Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden/Reisenden und TMA die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Kunden/Reisende können TMA ausschließlich am Sitz von TMA verklagen.

14.3. Für Klagen von TMA gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Pauschalreisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von TMA vereinbart.

 

Reiseveranstalter ist:

Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Overather Straße 51 – 53

51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 22 04 40 84 72

Telefax: +49 22 04 40 84 20

E-Mail-Adresse: akademie@tma-bensberg.de

 

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