© Hotel Televrin

Fern vom Lärm der Welt

Entschleunigen auf den Inseln Lošinj und Cres

Abschalten, entschleunigen und Kraft tanken …
Das können Sie mit Ihrer Gastgeberin Martina Pütz auf der kleinen Insel Lošinj. Sie führt das kleine Hotel Televrin*** direkt am Fischerhafen von Nerezine und begleitet Sie gemeinsam mit Alan Kucic bei Erkundungen der grünen Insel Lošinj und der dünn besiedelten Insel Cres.
Beide Inseln sind geprägt von Ursprünglichkeit, sehenswerten Landschaften und ehemalig bäuerlicher Hirtenkultur, die der moderne Tourismus bisher noch wenig verändert hat. Beide Inseln blicken auch auf eine bewegte Geschichte zurück. Denn alle Völker des östlichen Mittelmeeres waren hier: Illyrer, Römer, Slawen, Osmanen, Ungarn oder Venezianer. Auch Franzosen, Österreicher und Italiener besiedelten die Inseln und hinterließen hier ihre Spuren: Kirchen, Plätze, Gassen, Militärbauten, Fischerhäfen … „erzählen“ von jenen Zeiten.
Nach den täglichen Ausflügen bleibt Ihnen Zeit, um nachzusinnen, im Meer zu schwimmen, zu lesen, für einen Spaziergang – oder, um nur aufs Meer zu schauen.

Samstag, 26. September 2020
Willkommen!
Flug mit Eurowings von Düsseldorf (18.00 Uhr) nach Rijeka (19.40 Uhr), Empfang durch Martina Pütz und Fahrt mit Bus und Fähre zum Hotel Televrin*** nach Nerezine auf die Insel Lošinj.

Sonntag, 27. September 2020
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes.
Osor: Von der Metropole zum Dorf
Die alte römische Hafenstadt Osor ist Scharnier zwischen den Inseln Cres im Norden und Lošinj im Süden. Über viele Jahrhunderte war Osor Hauptstadt der beiden Inseln und zeigt auf kleinem Raum Pracht und Vielfalt einer reichen Vergangenheit: Hier landeten griechische Kolonisten, hier gruben römische Truppen einen Kanal durch die Landenge, ab 800 war die Stadt Bischofssitz, im frühen 14. Jahrhundert übernahm Venedig die Regentschaft. Heute ist der historische Ortskern mit Resten einer antiken Mauer, mit Gebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert, mit dem Bischofspalast und der Kathedrale, mit engen Gassen und dem verträumten habsburgischen Rathaus geschichtlich interessant.

Montag, 28. September 2020
Veli Lošinj: Klein und verträumt
Malerisch liegen in Veli Lošinj die Häuser um den kleinen Hafen. In den engen Gassen reizt es immer wieder, durch die Eingangstore der prunkvollen Villen einstiger Kapitäne, Bootseigner und reicher Kaufleute in schöne Gärten zu blicken. Vom einstigen Reichtum zeugt mit barocker Pracht, mit venezianischen Altären und Gemälden auch die Pfarrkirche. Im mächtigen Turm aus dem 15. Jahrhundert, der einst der Beobachtung und Abwehr von Piraten diente, informiert ein kleines Museum über die Tradition der Schifffahrt in Veli Lošinj und die Entwicklung des Tourismus. Ein Nachmittagsspaziergang am Meer nahe Veli Lošinj bietet Bewegung, Entspannung und immer wieder neue Aussichten (ca. 1 Std.).

Dienstag, 29. September 2020
An Sissis Adria: Mali Lošinj
An der Südseite der Bucht von Lošinj lohnt es, das alte Seefahrts- und Handelszentrum Mali Lošinj kennenzulernen. Denn in der österreichischen Epoche wurde der Ort als Kurort im Stil der k. u. k. Monarchie ausgebaut, da viele Adelige das milde und gesunde Klima den kalten Wintern der Heimat vorzogen; dieses Kurort-Flair ist bis heute erhalten. Im Jahr 1999 wurde vor der Insel Lošinj eine zwei Meter hohe antike Bronzestatue gefunden, die nach langer „Tournee“ nun ihren Platz im Museum des Apoxyomenos gefunden hat.

Mittwoch, 30. September 2020
Zur Wein- und Lößinsel Susak
Eine alte Klosterruine, ein Leuchtturm, nur im Sommer besuchte Strände sowie das Unter- und Oberdorf sind Zeugnisse der Siedlungsgeschichte auf der Insel Susak, die Ziel eines Bootsausfluges ist (wetterabhängig). Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist dem Heiligen Nikolaus geweiht, der hier auch als Patron der Seefahrer verehrt wird. Ein Glas des regionalen Rotweins und frisch gegrillter Fisch gehören neben einer leichten Wanderung zum besonderen Erlebnis des Tages. (Gehzeit ca. 1,5 Std., auch auf unbefestigten Wegen über Lößflächen)

Donnerstag, 1. Oktober 2020
Cres und Lubenice
Einen lebhaften Eindruck von der venezianischen Epoche bietet der Stadtkern von Cres. Zahlreiche Kirchen und Kapellen sowie das Franziskanerkloster mit der einzigartigen glagolitischen Bibelübersetzung (16. Jahrhundert) sind hier Zeugnisse einer tiefen Frömmigkeit. Im gotischen Geburtshaus des Naturwissenschaftlers und Philosophen Frane Petrić ist heute ein Museum eingerichtet. Weiter geht es in das eindrucksvoll gelegene Lubenice (380 m), denn von hier bieten sich bei klarer Sicht weite Blicke über die Adria. Anregend ist auch ein Spaziergang durch die engen Gassen des Ortes, wo aus historischen Mauern mediterrane Gewürze duften.

Freitag, 2. Oktober 2020
Wanderung zu Hirtenkapellen und ins verlassene Dorf Loze
Über alte Wege und bewirtschaftete Schafsweiden mit Gattern aus Wacholderstämmen sind Hirtenkapellen, Wasserstellen für Schafe, kleine Dolinen mit landwirtschaftlicher Nutzung und Weiler Wegmarken und Ziele. Und immer wieder öffnet sich der Blick auf Meeresbuchten und den Velebit („Großes Wesen“), einen Gebirgszug an der kroatischen Küstenregion. (Wanderung auf festen Wegen und teils schmalen Pfaden in einer sanft geformten Kalklandschaft; knöchelhohe Wanderschuhe sind ebenso erforderlich wie eine gute körperliche Kondition und Trittsicherheit. (Gehzeit ca. 4-5 Std.)

Samstag, 3. Oktober 2020
Auf Wiedersehen!
Nach Zeit für eigene Erkundungen Fahrt mit Fähre und Bus nach Rijeka sowie Flug mit Eurowings (20.20 Uhr) nach Düsseldorf (22.10 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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