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Absage aller Veranstaltungen, Ferienakademien und Erkundungen bis zum 31.5.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste der Thomas-Morus-Akademie Bensberg,

aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie haben auch wir unser Veranstaltungsprogramm unterbrochen. Bis zum 31. Mai 2020 finden keine Veranstaltungen der Thomas-Morus-Akademie Bensberg statt. Wir bewerten außerdem fortwährend die Lage und aktualisieren gegebenenfalls diese Mitteilung.

Wir bedauern die notwendig gewordenen Absagen natürlich sehr, entstehen unsere Veranstaltungen doch immer mit viel Herzblut und auch persönlichem Engagement. Als kirchliche Bildungseinrichtung sehen wir uns aber zur gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet, die jetzt besonders gefordert ist. Es ist uns wichtig, das uns Mögliche zu tun, um die Zahl der Infizierten in einer kurzen Zeit nicht exorbitant ansteigen zu lassen. Die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen ist uns ein großes Anliegen.

Sofern Sie aktuell für Programme angemeldet sind und Teilnehmerentgelte bezahlt haben, bekommen Sie diese selbstverständlich vollständig erstattet. Da wir allerdings aufgrund von Schul- und Kindertagesstättenschließungen ab jetzt mit reduziertem Personal arbeiten, bitten wir um Ihr Verständnis, falls es zu kleineren Verzögerungen kommen sollte. Falls Sie bereits eine Anmeldebestätigung und Rechnung von uns erhalten haben, widersprechen Sie bitte nicht dem Einzug des Teilnehmerbeitrages, da dies weitere Kosten verursachen kann. Der volle Beitrag wird von uns zurückerstattet.

Wir bleiben weiterhin für Sie telefonisch und per Email erreichbar.

Telefon: 02204 / 408 472

E-Mail:

Wir freuen uns, auch weiterhin mit Ihnen im Kontakt zu sein und hoffen, Sie bald wieder zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu können. Bleiben Sie gesund!

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500. Workshop zum Bensberger Mediations-Modell

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Seit 1996 bietet die Thomas-Morus-Akademie Workshops für Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter, Pädagoginnen und Pädagogen zur Schulmediation an. Vom 13. bis 14. März 2020 fand der 500. Workshop dazu statt. Das geschützte Bensberger Mediations-Modell ist ein Angebot für Primar- und Sekundarstufe, bei dem Kindern und Jugendlichen ein Ansatz vermittelt wird, den in Konflikten zu beobachtenden Kreis von Gewalt und Gegengewalt zu unterbrechen und Wege aus dem Konflikt zu zeigen. Dabei ist es Ziel Schüler so auszubilden, dass diese anschließend selbst bei Konflikten vermitteln können. (Wü, 16.3.2020)

Nähere Informationen finden Sie hier:

Bensberger Mediations-Modell

oder

Bensberger Mediations-Modell

Synodaler Weg Köln 2020 03 10 e1583930159738

Wohin führt der synodale Weg? Zwischenberichte aus dem laufenden Prozess

Etwas Vergleichbares hat es in der katholischen Kirche noch nicht gegeben: Unter dem Eindruck der MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch durch katholische Geistliche beschlossen die deutschen Bischöfe im März 2019 einstimmig, gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken einen „Synodalen Weg“ zu gehen. Ein Jahr später, im März 2020, liegt der erste Abschnitt dieses Weges hinter den deutschen Katholikinnen und Katholiken. Ende Januar trat die Synodalversammlung zum ersten Mal in Frankfurt am Main zusammen – unter reger Anteilnahme der Öffentlichkeit.

Vor diesem Hintergrund luden die Katholische Hochschule NRW, Abteilung Köln, und die Thomas-Morus-Akademie Bensberg am Dienstag, 10. März 2020, zu einem Gesprächsabend ins Audimax der Hochschule nach Köln ein. Drei prominente Delegierte des Synodalen Weges – die Bundesgeschäftsführerin des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Christiane Fuchs-Pellmann, die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Claudia Lücking-Michel, und die Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Brigitte Vielhaus – teilten in kurzen Beiträgen ihre persönlichen Eindrücke von der ersten Synodalversammlung.

Mit einer Mischung aus Skepsis und Hoffnung waren alle drei nach Frankfurt gefahren. Die Atmosphäre der Beratungen, Gottesdienste und geistlichen Interventionen wurde einhellig als sehr positiv empfunden. Dr. Claudia Lücking-Michel wies noch einmal auf die erschütternden Ergebnisse der MHG-Studie als Anlass für den Synodalen Weg hin.

Daraus ergebe sich eine große Verantwortung der Delegierten, betonte Christiane Fuchs-Pellmann. Es gehe nicht um die Interessen einzelner, sondern um die zukünftige Gestaltung der Kirche in Deutschland.

In diesem Prozess müsse man immer auch auf die heilige Geistkraft vertrauen, so Brigitte Vielhaus. Man könne zwar nicht wissen, wie diese sich in den vielen Voten, Beiträgen und Begegnungen entfalte, aber man könne darauf vertrauen, dass sie wirke.

Was erhoffen sich die drei Delegierten als Ergebnis dieses Prozesses? Die drei Delegierten waren sich einig, dass es glaubhafte Bewegung brauche. Nur wenn es eine deutliche und ehrliche Bereitschaft zur Veränderung gebe und diese auch von Bischöfen vertreten werde, könne Vertrauen zurückgewonnen werden. Viele nennenswerte Reformen bedürften nicht der Zustimmung des Papstes oder eines Konzils. Diese Möglichkeiten sollten ausgeschöpft werden.

Und bei den anderen Fragen – etwa dem Zölibat, der Frauenordination oder dem Umgang mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – komme es darauf an, dass Bischöfe und Laien die Anliegen der deutschen Katholikinnen und Katholiken kraftvoll, unmissverständlich und zuversichtlich in der Weltkirche zur Sprache brächten. Ein solches Ergebnis des Synodalen Weges sei denkbar, zeigten sich die drei Delegierten überzeugt.

Jetzt bereiten vier Synodalforen die inhaltlichen Beratungen der nächsten Versammlung im September vor. Der Abschluss des Synodalen Weges ist für Oktober 2021 geplant.

 

Bild: Christiane Fuchs-Pellmann

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Suizid in der Schule. Workshop zur Krisenintervention

Suizidgedanken, Suizidversuche und vollendete Suizide sind leider im Jugendalter häufig. Mehr als 220 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sind jährlich zu beklagen. Die Auswirkungen auf die Schule sowie die Mitschülerinnen und Mitschüler sind gravierend. Wie eine angemessene Krisenintervention aussehen kann und welche Möglichkeiten der Postvention es nach einem Suizid gibt, erarbeitete der Workshop „Suizid in der Schule. Unterstützungssysteme, Begleitung, Nachsorge“ unter Leitung der beiden Notfallseelsorger Pater Dr. Jürgen Langer und Pfarrer Albrecht Roebke am 15. bis 16. Februar 2020 in Bensberg. Die Resonanz der Teilnehmenden aus den Bereichen Schule, Notfallseelsorge und Krisenintervention war durchweg positiv, so dass ein weiterer Workshop geplant ist. (Wü, 18.2.2020)

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Teuflisch gut? Die Faszination des Bösen – eine Spurensuche in Bensberg

Das Böse ängstigt und fasziniert seit jeher Menschen gleichermaßen. Überhaupt scheinen die „Bösen“ oft die interessanteren Charaktere zu sein – so etwa Mephistopheles als Widersacher Gottes in Goethes „Faust“. Bei der Akademietagung „Teuflisch gut?“ vom 11. bis 12. Januar 2020 in Bensberg diskutierten die Referenten und Teilnehmenden über die Faszination des Bösen und stellten sich die Frage, wo das Böse eigentlich herkommt und woraus es seinen Reiz bezieht. Eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit selbst und dennoch mit immer wieder neuen Facetten bleibend aktuell. Die Religionen der Welt beschäftigen sich mit ihm ebenso wie die Philosophie – und beide denken bis in die Gegenwart darüber nach, wie der Faszination des Bösen zu begegnen ist.

Wie das Böse in der bildenden Kunst und in anderen Medien dargestellt wird, hat Dr. h.c. Andreas Mertin (Publizist, Kurator von Ausstellungen und Medienpädagoge, Hagen) in einer spannenden und detaillierten Übersicht zusammengestellt, die Sie hier finden.

Teuflisch schön. Materialien zur Ästhetik des Bösen

von Andreas Mertin

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Wie lässt sich die Energiewende intelligent gestalten? Vortrag & Gespräch in Köln

Über die zentralen Themen der Energiewende wie Klimaschutz, Atom- und Kohleausstieg sowie den Umstieg auf erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft diskutierten Dr. Stefan Thomas (Abteilungsleiter beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) und Philip Hlawaty (Investor Relations, Energiegewinner eG) während des Akademieabends „Die Energiewende intelligent gestalten“, der in Kooperation mit der Stabstelle Umweltmanagement des Erzbistums Köln am 23. Januar in Köln stattfand. Ebenso beleuchtet wurden die Auswirkungen der Energiewende auf Infrastruktur, Mobilität, Privathaushalte und Landwirtschaft sowie die erforderlichen Maßnahmen. Im Gespräch mit den Teilnehmenden zeigten die Referenten Perspektiven auf, wie mit den daraus resultierenden Herausforderungen umgegangen werden kann. (St/Pe, 29. Januar 2020)

© unsplash, gemeinfrei

© unsplash, gemeinfrei

Energiewende

Energiewende

© gemeinfrei; TMA

KSH Stele

Mit Weitblick. Das neue Akademie-Programm ist erschienen.

Lassen Sie sich überraschen und inspirieren!

Tagungen, Akademieabende, KulturDinner, Workshops, Erkundungen, Ferienakademien aber auch das Angebot „nachmittags im Museum“, Gastrotouren, spirituelle Wanderungen oder der KulturExpress … stehen für ein breites Spektrum sehr unterschiedlicher Programmformen. Mit unseren Themen und Veranstaltungen eröffnen wir Ihnen (neue) Zugänge zu kulturellen Besonderheiten, politischen Hintergründen, spirituellen Angeboten, theologischen und kirchlichen Entwicklungen und Fragestellungen.

Nehmen Sie sich Zeit, das Akademie-Programm zu lesen.

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Zwischen Flucht und Fronten. Zur politischen und humanitären Situation im Libanon und Syrien

Auf großes Interesse stieß der Vortrag des Pressesprechers der Deutschen Bischofskonferenz und Nahost-Experte, Matthias Kopp, zum Thema „Zwischen Flucht und Fronten“. Auf der Grundlage eines reichen Schatzes an eigenen Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen in Syrien und Libanon beleuchtete Matthias Kopp deren aktuelle politische und humanitäre Situation, erklärte historische Hintergründe und zeigte mögliche Perspektiven für die Region auf. Besonders betonte er die Rolle der katholischen Kirche. So habe der Heilige Stuhl während der seit 2011 andauernden Konflikte seine diplomatische Vertretung in Damaskus nie geschlossen. Hilfswerke wie Misereor oder die Caritas leisteten in Syrien und dem Libanon wichtige humanitäre Arbeit. Hoffnungsvoll blickte Matthias Kopp auf junge und gut ausgebildete Syrerinnen und Syrer, die ihr Land trotz aller Schwierigkeiten nicht verließen und am Wiederaufbau mitwirken wollten. (Le, 17.01.2020)

Zwischen Flucht und Fronten. Matthias Kopp über die Lage in Syrien und im Libanon

Foto: TMA

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Gib Frieden! Workshop zur MISEREOR-Fastenaktion 2020

„Gib Frieden!“ – unter diesem Leitwort steht die diesjährige Misereor-Fastenaktion, auf die sich über 30 Ehrenamtliche aus dem Erzbistum Köln in der Thomas-Morus-Akademie vorbereiteten. Mirjam Günther, Bildungsreferentin bei Misereor, führte kenntnisreich in die Friedensarbeit des Bischöflichen Hilfswerks ein und stellte die von Misereor geförderten Projekte in Syrien und dem Libanon, den beiden Fokusländern der Fastenaktion 2020, vor. Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz und Nahost-Experte, beleuchtete in seinem Vortrag die aktuelle politische und humanitäre Situation im Libanon und Syrien, erklärte deren historische Hintergründe und zeigte mögliche Perspektiven für die Region auf. Alle Beteiligten waren sich einig: Dies war ein gelungener Auftakt für die Misereor-Fastenaktion in der bewährten Zusammenarbeit von Erzbistum Köln, Misereor und Thomas-Morus-Akademie. (Le, 17.01.2020)

Gib Frieden

Foto: TMA

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Neuer Haltepunkt in Köln für Reisebusse ab dem 2. Januar 2020

Ab dem 2. Januar 2020 wird der bisherige Haltepunkt für Busse in Köln in der Komödienstraße aufgehoben und auf die nahegelegene Gereonstraße verlegt. Das betrifft auch alle mit dem Reisebus durchgeführten Erkundungen und Ferienakademien, die in Köln und Bensberg starten. Die vorgesehenen Abfahrtszeiten bleiben unverändert.

Hier finden Sie den Lageplan des neuen Bushaltepunktes in Köln.