Glanzpunkte staufischer Romanik-Erkundung der-Thomas Morus-Akademie Bensberg
© R. Heinrich, Köln, CC BY 3.0_commons.wikimedia

Das Beste zum Schluss

Glanzpunkte staufischer Romanik

Sie sind großartig! Unübersehbar prägen die romanischen Bauten aus der Blütezeit der Kunst und Architektur um das Jahr 1122 die Stadt Köln. In diesem Jahr wurde der spätere Kaiser Friedrich I. Barbarossa aus der Familie der Staufer geboren, die der für die Stadt so wichtigen Phase romanischer Kunst ihren Namen gab. Diese staufische Spätromanik erzeugte in Köln einen unglaublichen Reichtum vielfältig gestalteter Architektur und Kunst, bis der Beginn des Dombaus die endgültige Hinwendung zur Gotik brachte.

Mittwoch, 7. Dezember 2022
Treffpunkt an der Kirche St. Andreas in Köln (10.00 Uhr).

Reich und plastisch - St. Andreas und Overstolzenhaus
Internationale Verbindungen spielten im Kirchenbau und im Handel eine wichtige Rolle. Davon zeugen Bauelemente von St. Andreas und der Reichtum der Hausfassade der Overstolzen-Familie. Beide Gebäude zeigen auch die reiche plastische Durchgestaltung, wie sie typisch für die staufische Spätromanik ist.

Dick und Dünn - Groß St. Martin und St. Aposteln
Hoch und schlank ragt der Turm von Groß St. Martin in den Kölner Himmel. Wie eine raffinierte Sinfonie sind die einzelnen Teile aufeinander bezogen. Das Innere besticht mit einer fast schon gotischen Leichtigkeit. Ausgewogen und kraftvoll stehen dagegen die Baumassen der Apostelnkirche mit vielgestaltigem Chor und monumentalem Westturm.

Tor und Schwelle – Hahnentor und St. Gereon
Das wichtigste Stadttor zeigt deutlich seine Verwandtschaft zu den Kirchen der Stadt. Die einst zwölf Tore der Stadtmauer verwiesen auf die des Himmlischen Jerusalems und unterstrichen Kölns Rolle als „Heilige Stadt“. In die Gottesstadt fühlt man sich im Inneren von St. Gereon versetzt, wo Romanik und Gotik sich verbinden und eine einzigartige Raumwirkung erzeugen.

Ende der Veranstaltung an St. Gereon in Köln (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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