Die Kunst des Gärtners-Erkundung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
© H. Weingartz, CC BY-SA 2 0 commons wikimedia

Die Kunst des Gärtnerns

Gartenpraxis im historischen Park Härle

Die Erhaltung und Entwicklung eines historischen Gartens ist eine Kunst, die umfassende Fachkenntnisse und viel Erfahrung erfordert. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die kontinuierliche fachgerechte Pflege, um die gestalteten Freiräume, Sichtbeziehungen und Pflanzenkompositionen zu bewahren.

Mittwoch, 4. Mai 2022
Treffpunkt am Arboretum Park Härle, Büchelstraße 40 in Bonn-Ober­kassel (10.00 Uhr).

Der historische Park
Gartenpflege auf höchstem Niveau wird im Arboretum Park Härle in Bonn-Oberkassel praktiziert. Im 19. Jahrhundert als Landsitz in malerischer Hanglage entstanden, erfuhr das Anwesen ab 1921 eine deutliche Erweiterung und Aufwertung: Nach der Anlage eines Waldparks folgte in den 1970er Jahren der Neue Garten, den die Künstlerin Maria Härle durch das geschickte Spiel mit Strukturen, Formen, Texturen und einer breiten Palette von Grünschattierungen zu fein komponierten Gartenräumen mit großer Pflanzenvielfalt formte.

Stauden und Zwiebelblüher
Seit der Gründung der Stiftung Arboretum Park Härle im Jahr 1997 wird der 4,7 Hektar große Park mit seinen verschiedenen Bereichen (Alter Park, Neuer Garten, Obstwiese, Waldpark) stetig weiterentwickelt und beherbergt heute rund 2000 verschiedene Gehölze, umfangreiche Staudenpflanzungen und Zwiebelblüher.

Die anspruchsvolle Pflege des Parks liegt in den Händen ausgewiesener Spezialisten: Michael Dreisvogt, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur, herausragender Pflanzenkenner und Technischer Leiter des Parks, sowie dem Gärtnermeister Thorsten Willmann, der zuvor in verschiedenen Gärten Europas tätig war, darunter im Chelsea Physics Garden in London.

Die Gartenpraxis
Diese Erkundung bietet die einzigartige Möglichkeit, in einem faszinierenden historischen Gartenkunstwerk exklusives gärtnerisches Wissen aus erster Hand zu erlangen sowie praktisch zu erfahren und anzuwenden – eine Erfahrung, die nicht zuletzt auch dem eigenen Garten zu Gute kommen wird.

Ende der Veranstaltung (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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