DSC 0245a Aktuelles

Festival OrgelKultur

Auf der Pressekonferenz zum Festival OrgelKultur im Rhein-Sieg-Kreis stellte das Projektteam die vielfältigen Veranstaltungen und Programmpunkte der Presse vor:

Kaum ein Instrument fasziniert mehr als eine große Kirchenorgel – nicht nur wegen ihrer Größe, sondern auch wegen ihrer zahlreichen Klangvariationen. Der „Königin der Instrumente“ widmen der Rhein-Sieg-Kreis und die Thomas-Morus-Akademie Bensberg im Rahmen des Beethovenjubiläums BTHVN 2020 ein gemeinsames Festival, dessen Programm jetzt durch Landrat Sebastian Schuster, Kreiskulturdezernent Thomas Wagner und Andreas Würbel, Referent der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, vorgestellt wurde. „Ich freue mich, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die „OrgelKultur im Rhein-Sieg-Kreis“ auf die Beine zu stellen und danke allen Beteiligten ganz herzlich für die hervorragende Arbeit. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zahlreiche intensive musikalische Erlebnisse und ein neuer Blick auf versteckte Schätze“, so Landrat Sebastian Schuster. Denn im Mittelpunkt des Festivals stehen neben Ludwig van Beethoven vor allem auch die reiche Orgellandschaft im Rhein-Sieg-Kreis und deren Geschichte. Warum gerade ein Orgelfestival? Im Alter von etwa zwölf Jahren wurde Beethoven Stellvertreter und zwei Jahre später Nachfolger seines Lehrers Christian Gottlob Neefe als Hoforganist. Für einige Orte in der Region Bonn-Rhein-Sieg ist außerdem überliefert, dass der junge Beethoven dort die Orgel gespielt hat. „Das Orgelspiel war für Beethoven in seinen jungen Jahren ein wichtiger Bestandteil seines musikalischen Lebens. Das hat ihn als Mensch geprägt und mit seiner Heimat eng verbunden“, erläutert Kulturdezernent Thomas Wagner. „Mit der „OrgelKultur bringen wir ein Weltkulturerbe zu den Menschen“, so Andreas Würbel von der Thomas-Morus-Akademie, der sehr engagiert das Programm im Einzelnen erläuterte.

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Zehn OrgelKonzerte stellen die Vielfalt der Orgelmusik mit unterschiedlichen Themen, Musikerinnen und Musikern vor. Acht OrgelExkursionen lassen die Variationsbreite der Orgelregion Rhein-Sieg-Kreis erleben. Auf diesen Touren, die entweder mit Bus oder Fahrrad unternommen werden, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei bis vier Kirchen, ihre Orgeln und ihre Geschichte kennen. Das OrgelErlebnis für Kinder führt Grundschulklassen an das Instrument heran. Bekannte Werke und Geschichten für Kinder wie „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Peter und der Wolf“ sowie eine für das Festival extra geschriebene Auftragskomposition werden für die Orgel aufbereitet und Grundschulkindern vorgestellt. Ein OrgelCamp für Jugendliche und junge Erwachsene steht im Oktober 2020 auf dem Programm; in einem mehrtägigen Workshop lernen sie das Instrument Orgel und dessen Faszination intensiv kennen. Kulturamtsleiter Rainer Land betonte, das in über 30 Kirchen und Orgeln stattfindende Festival würdige deren prägende Bedeutung und lade dazu ein, im gesamten Rhein-Sieg-Kreis die heimatlich vertrauten Orte und Klänge neu zu entdecken.

„Hier passiert etwas richtig Tolles – unsere Kirchen stellen wir gerne zur Verfügung“, lobt Superintendantin Almut van Niekerk die Initiative. Kurz und knapp fasste der kaufmännische Geschäftsführer der Beethoven Jubiläumsgesellschaft, Ralf Birkner, das Engagement der Beteiligten zusammen „Der Rhein-Sieg-Kreis kann Beethoven.“

Programm und Tickets:

Das vollständige Programm kann unter www.orgelkultur-rhein-sieg.de abgerufen werden. Dort ist auch die Ticketbuchung unmittelbar möglich.

Kontakt:

Telefon 02204 – 40 84 72 und 

 

 

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Akademieabend „Das Ende der Laiengremien“

Auf großes Interesse stieß der Akademieabend zur provokanten Frage „Das Ende der Laiengremien?“. Im Zentrum stand die geplante Ablösung des staatlichen Kirchenvermögensverwaltungsgesetzes in NRW. In einem engagierten Vortrag konnte der Direktor des Instituts für Kanonisches Recht an der Universität Münster, Prof. Dr. Thomas Schüller, das Publikum beruhigen: Das Ende der Laiengremien wird das neue Gesetz nicht bedeuten. Zugleich ermunterte Professor Schüller die Anwesenden, sich aktiv in die Diskussion des Gesetzentwurfs einzubringen. Gegenüber der Thomas-Morus-Akademie teilte das Erzbistum nämlich mit, dass ein Konsultationsprozess im 1. Quartal des nächsten Jahres geplant sei.

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Seit 1924 – also seit 95 Jahren – regelt neben dem kirchlichen Codex Iuris Canonici (CIC) das „Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens“ (kurz: KVVG) die Verwaltung kirchlicher Vermögen in den ehemals preußischen, heute nordrhein-westfälischen (Erz-)Diözesen (Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn). Demnach verwalten die von den Gläubigen gewählten Kirchenvorstände gemeinsam mit dem Pfarrer das Vermögen der jeweiligen Kirchengemeinde. Den Kirchenvorständen obliegen damit neben den Vermögensangelegenheiten auch der Bau und Umbau sowie die Verwaltung von Immobilien, der Betrieb von Kindergärten und Friedhöfen wie auch die damit verbundenen Personalfragen. Das KVVG weist dem Kirchenvorstand aber nicht nur Aufgaben zu, sondern regelt auch die Zusammensetzung und Wahl dieses Gremiums.

In seinem Vortrag beleuchtete Professor Schüller die Entstehungsgeschichte des KVVG und erklärte, warum das Gesetz einer Ablösung bedürfe. Geplant sei, an die Stelle des KVVG ein  kirchenrechtliches Sockelgesetz zu setzen, das in allen fünf nordrhein-westfälischen Diözesen gleichermaßen Anwendung finde. Die einzelnen Diözesen könnten dieses Sockelgesetz dann mit Blick auf die je eigene Situation in einigen Bereichen ergänzen. Professor Schüller zeigte sich überzeugt, dass die zentralen Errungenschaften des KVVG – also insbesondere die Mitwirkung gewählter Laien in Kirchenverwaltungsfragen –  im Sockelgesetz geregelt werden. Er ermutigte die Zuhörerinnen und Zuhörer aus den Gemeinden, sich in die Diskussion des Gesetzesentwurfs einzumischen und die vom Erzbistum angekündigten Konsultationsmöglichkeiten zu nutzen. Mit dieser Aufforderung stieß der Referent bei den Anwesenden auf lebhafte Zustimmung.

Das Programm des Akademieabends finden Sie hier.

Weiterführende Materialien hierzu finden Sie in unserem Downloadbereich.
Wenn Sie das Passwort benötigen kontaktieren Sie bitte Herrn Dr. Lehnert unter: .

 

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Die Programme zum Jahreswechsel sind da!

Die Programme zu unseren drei Silvesterveranstaltungen in Weimar, Bensberg und im Kloster Schöntal sind erschienen:

  • Im Kloster Schöntal erwartet Sie ein Jahreswechsel der Einkehr „Inne halte. Kraft schöpfen. Neu werden“ hier wird über den Jahreswechsel die Gelegenheit gegeben zu reflektieren: Was ist mir wirklich wichtig? Woraus schöpfe ich Kraft? Was prägt mich? Was möchte ich erneuern und wovon möchte ich Abschied nehmen? Wir laden Sie herzlich ein, durch Impulse, persönlichen Austausch, Spaziergänge auf den „Pfaden der Stille“, stärkende Rituale und Gebete neue Kraft und Ausrichtung für das kommende Jahr zu sammeln.
  • In Bensberg erleben Sie mit uns den festlicher Jahreswechsel „Zwischen Himmel und Erde“! Herzlich laden wir Sie ein zu einem Programm, das alle Sinne anspricht, bei festlicher Atmosphäre, stimmungsvollen Begegnungen und kulturellen sowie kulinarischen Genüssen. Den Übergang vom alten in das neue Jahr erleben Sie bei einem festlichen Gala-Dinner und am 30. Dezember haben Sie die Wahl zwischen modernem Tanz und Ballet an der Deutschen Oper in Düsseldorf und einer Aufführung der Oper „Carmen“ an der Oper Köln im Staatenhaus!
  • Beim festlichen Jahreswechsel in Weimar geht es um „Aufbruch. Jetzt!“ – Welche Auf- und Umbrüche waren und sind in Kunst, Musik oder Literatur bis heute richtungsweisend? Wir laden Sie herzlich ein, den Aufbruch ins Jahr 2020 inspirierend zu erleben: mit Exkursionen, Vorträgen, Gesprächen und Begegnungen sowie der Musik Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie im Silvesterkonzert der Staatskapelle Weimar und einem Neujahrskonzert voll Virtuosität und Lebensfreude, das exklusiv für Sie erklingt!

Hier finden Sie alle Programme und auch die Möglichkeit zur Anmeldung:

Inne halten. Kraft schöpfen. – Ein Jahreswechsel der Einkehr im Kloster Schöntal

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Zwischen Himmel und Erde – Festlicher Jahreswechsel in Bensberg

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Aufbruch. Jetzt! – Festlicher Jahreswechsel in Weimar

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10. Bergische Landpartie mit Ministerin in Bensberg

Bei sommerlichen Wetter eröffnete NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser mit einem Grußwort den „bergischen Markt“. Ministerin Heinen-Esser betonte die Wichtigkeit von Regionalität und Biodiversität.

42 Austeller beteiligten sich dies10BGL_ KSHmal an der Bergischen Landpartie. Die Ministerin gratulierte den Akteuren der Bergischen Landpartie zum zehnjährigen Jubiläum und hob die Wertigkeit von Lebensmitteln hervor.

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Köstliches, Frisches und echtes Handwerk, das bot der „bergische Markt“ auf den Wiesen des Kardinal Schulte Hauses den ca. 3.800 Besuchern. Sie konnten die landwirtschaftliche, kulinarische und kunsthandwerkliche Vielfalt der Region erleben und Nachschmecken.

 

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Im Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltung standen das Schaf, seine Haltung und Produkte vom Schaf. Auf der Wiese demonstrierte Gert Dumke die Schafschur. „Mit den Schafen kann man besonders ertragsschwache Flächen beweiden, die so Grünland bleiben. So bleibt die typische Kulturlandschaft erhalten“, begeistert sich Biokreis-Landwirt Peter Schmidt vom Klosterhof Bünghausen für das Tier.

 

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Die Veranstalter der 10. Bergischen Landpartie – die Thomas-Morus-Akademie, das Kardinal Schulte Haus, der Landschaftsverband Rheinland sowie der Naturpark Bergisches Land – freuen sich über den großen Erfolg und werden sich weiterhin für Regionalität einsetzen.

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Begeistert ist auch die Direktorin der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Andrea Hoffmeier (linkes Foto links) nach dem Erlebnis der 10. Bergischen Landpartie: „Es ist eine Freude, unseren Gästen zu begegnen. Ein reichhaltiger Schatz an Menschen, die wie wir die Welt erkunden wollen.“ Der Stand der Thomas-Morus-Akademie Bensberg war auf der 10. Bergischen Landpartie rege besucht und es ergaben sich viele interessante Gespräche. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen!“, so Andrea Hoffmeier.

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Ein Programm mit Denkgenuss und Entdeckerfreude

Gemeinsam neue Welten und Sichtweisen zu entdecken, das ist die Leidenschaft der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Dies spiegelt sich auch in unserem neuen Akademie-Programm (August 2019 bis Februar 2020) wider. Unsere Veranstaltungen greifen Blickpunkte in Kirche und Gesellschaft auf. Politik, Kultur, Religion – gemeinsam mit Ihnen schauen wir genauer hin, beleuchten Hintergründe und suchen nach neuen Ansätzen. Dies alles bietet Ihnen die Thomas-Morus-Akademie Bensberg in vielfältigen Veranstaltungsformaten. Denkgenuss und Austausch in der Diskussion bieten z.B. unsere Akademietagungen. „Von Gott unter Menschen reden – geht das gut?“, „Bilder lesen lernen“, „Hagios – Mitsing-Liederabend mit dem Komponisten Helge Burggrabe“ im Kölner Dom, „Energiewende intelligent gestalten“ – sind einige Hinweise aus dem Programm. Erkunden können Sie mit uns Künstlerateliers im Rheinland, ungewöhnliche Kirchen in Köln oder auch die Erinnerungslandschaft Hürtgenwald. Unsere Workshops vermitteln Kenntnisse in Schulmediation und Ferienakademien tragen Sie in neue Welten, wie nach Krakau, Triest oder ins faszinierende Andalusien. Wenn Sie sich informieren oder weiterbilden möchte, können Sie sich der Akademie anvertrauen. Wir freuen uns auf Sie.

Halbjahresprogramm

Das Programm als pdf-Datei zum Download.

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10. Bergische Landpartie – Die Vielfalt einer Region

Lernen Sie kennen:

‚Tier- und Pflanzenzüchter, die über ihre Betriebe und Produkte informieren,‚ Verbände und Institutionen mit Informationen und Mitmachangeboten.

Es erwartet Sie außerdem:‚

Aktionen für Kinder: waldpädagogische Angebote der Biologischen Stationen, Nassfilzen von kleinen Objekten, Rallye mit Gewinnspiel, Ponyreiten, Tiere zum Streicheln …

Bergische Spezialitäten: von Bergischen Waffeln über Dippekochen bis zu Grill- und Pfannengerichten – zubereitet vom Team um Küchenchef Stefan Stock im Kardinal Schulte Haus.

‚Führungen durch das Kardinal Schulte Haus.

Wann und Wo:

Bergische Landpartie Sonntag, 7. Juli 2019, 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Thomas-Morus-Akademie/Kardinal Schulte Haus, Bensberg, Overather Str. 51-53, 51429 Bergisch Gladbach.‚

Der Eintritt ist frei.

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Europawahl: Thema für Katholiken

„Wir rufen alle Wahlberechtigten auf, am 26. Mai ihre Stimme für ein solidarisches Miteinander abzugeben“, so die Bundesvorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Elisabeth Vanderheiden. Sie spricht für den Zusammenschluss von katholischen Trägern der Erwachsenenbildung mit 58 Mitgliedern und rund 575 Einrichtungen der Katholische Erwachsenenbildung.

Thomas-Morus Akademie Bensberg am Wahltag aktiv

Viele Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung werden darüber hinaus Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten oder die Kampagne mit Aktionen begleiten.

Die Thomas-Morus Akademie Bensberg veranstaltet am Wahltag selber, den 26. Mai 2019, ein „politisches Frühstück“ zum Thema „Die USA und Europa am Scheideweg“.

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) am 14. Mai 2019 zu den Kölner Europa-Gesprächen ein.

Die KEB Rheinland-Pfalz erstellt Videos, in denen ihre Mitglieder ihre Gründe darlegen, warum Ihnen die EU wichtig ist und sie wählen gehen.

Europawahl steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen

In der durch den Brexit geschwächten EU besteht die Gefahr, dass EU-skeptische und rechtspopulistische Parteien ihre jüngsten Wahlerfolge fortsetzen. Die KEB Deutschland hält es deshalb für geboten, sich für ein vereintes und demokratisches Europa einzusetzen.

Jede*r kann sich für Europa und die Europawahl stark machen

Die KEB Deutschland hat dazu einen Button entwickelt, den jede*r, der/die sich für ein vereintes und demokratisches Europa einsetzt, auf seine Homepage und in den sozialen Medien einsetzen darf.

„Wir wollen unseren Mitgliedern ein niederschwelliges Angebot unterbreiten, um gemein-sam ein Zeichen zu setzen und an diesen wichtigen Termin zu erinnern“, sagt dazu die Bundesvorsitzende Vanderheiden.

 

Wer mitmachen möchte – bitte sehr:

Hier finden Sie den Button

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Internationale Fachtagung unter Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul diskutiert Thema Suizide

Die internationale Fachtagung „Wenn jemand sich das Leben nimmt…“ setzte die Reihe ähnlicher Fragestellungen aus den letzten Jahren fort, die sich mit Fragen des Opferschutzes, der Opferbetreuung und der Opfernachsorge befassen. Die diesjährige Tagung, die gemeinsam von der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, dem Bund Deutscher Kriminalbeamter und evangelischen Militärpfarramt Bonn unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul vom 24. bis zum 26. Februar veranstaltet wurde, setzte sich mit Suiziden, Suizidversuchen, der Prävention von Suiziden und der Nachsorge von Hinterbliebenen auseinander. Nach wie vor ist dieses Thema ein großes gesellschaftliches Tabu. Dadurch werden leider auch Angebote der Prävention und Nachsorge oft nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Die Tagung machte deutlich, wie viele Tausende von Menschen von der Trauer nach Suiziden betroffen sind. Der Tod durch Suizid stellt Lebenspartner und Angehörige, Unternehmen und Organisationen, aber auch Einsatzkräfte in Polizei und Bundeswehr vor besondere Herausforderungen, nicht zuletzt aufgrund der belastenden Fragen danach, ob ein Suizid nicht im Vorfeld hätte bemerkt und verhindert werden können. Internationale Studien wurden vorgestellt, Hilfsangebote und Strategien zur Prävention diskutiert – und damit dazu beigetragen, das Thema stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Fotos: Rolf Rainer Jaeger, BDK

NRW-Innenminister Herbert Reul führt in die Thematik als Schirmherr einDie Diskussionerunde des 1. VeranstaltungstagesJustizminister NRW Peter Biesenbach

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Kulinarischer Streifzug durch Köln überrascht mit abwechslungsreicher, vegetarischer Küche

Der Trend zur vegetarischen und veganen Küche erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dies macht sich auch in der  Kölner Gastronomie bemerkbar: Fleischlose Gerichte sind längst keine „Verlegenheitslösung“ mehr  – überraschend vielfältig kombiniert, in Geschmack und Optik überzeugend, findet sich bei Kölner Gastronomen das Gemüse auf der Speisekarte und auf dem Teller. Schmackhafte Hummus-Variationen bietet die Bar Mashery. Das La Fonda kreiert hochwertige, vegane Zutaten zu köstlichen Gemüsegerichten. In der Sushibar Maki Maki fällt optisch – und geschmacklich – der Unterschied zu „klassischem“ Sushi nicht auf. Die Inhaberinnen des Cafés Gesund und Süß servieren ihre eigenen Kuchenkreationen ohne Industriezucken, Gluten und Laktose.  Dies erleben und verkosten konnten die Gäste des „Kulinarischen Streifzuges“ am 14. Februar 2019. Der Kulturanthropologe und Journalist Johannes Arens begleitete die Gruppe, die sich längst nicht nur aus Vegetariern zusammensetze; führte in die Konzepte der vier Restaurants ein und machte im Gespräch mit den Inhabern und Köchen bekannt.
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Fotos: Anne-Katrin Kleinschmidt

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Akademietagung wirft Blicke auf den Ersten Weltkrieg

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges galt es, noch einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts zu schauen. Zu einer Diskussion über die unterschiedlichen Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg hatten am 19. Januar 2019 die Thomas-Morus-Akademie Bensberg zusammen mit dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. nach Leverkusen eingeladen. Anlass war die Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ in der Villa Römer, die die Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs aus der Sicht der Partnerstädte Leverkusens zeigt. Es wurde bei der Veranstaltung mehr als deutlich, dass zahlreiche Mythen und Erzähltraditionen bis heute nachwirken. Ob bei dem Mythos Schlieffenplan, den Dr. Frank Buchholz untersuchte, oder dem Blick auf die Mythen und Legenden um die zweite Polnische Republik durch Wolfgang Templin aus Berlin sowie bei der Sicht auf die unterschiedlichen Erinnerungstraditionen in der Schweiz durch Prof. Dr. Markus Furrer und der Erinnerungskultur an den Ersten Weltkrieg in Großbritannien durch Dr. Matthias Strohn – es wurde ersichtlich, wie Geschichtsinterpretation und Mythenbildung bis in die Gegenwart hinein reichen. So erwuchsen aus den Ereignissen des Ersten Weltkriegs Erzähltraditionen, die selbst die Brexit-Diskussion der Gegenwart beeinflussen.

Fotos: Darius Andruszkiewicz

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