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Umweltethik

in der neuen erdgeschichtlichen Epoche des Anthropozäns

Zum fünften Jahrestag der Sozial- und Umweltenzyklika Laudato si‘ hat Papst Franziskus im Mai 2020 ein „Laudato si‘-Jubiläumsjahr“ ausgerufen: Zahlreiche Initiativen und Aktionen sollen Impulse für einen Richtungswechsel in Kirche und Welt geben. Die Enzyklika könne dabei „der moralische und spirituelle Wegweiser sein, um eine fürsorglichere, geschwisterlichere, friedlichere und nachhaltigere Welt zu schaffen“.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres laden die Thomas-Morus-Akademie und die Abteilung Schöpfungsverantwortung des Erzbistums Köln zu vier Online-Akademieabenden ein, die sich verschiedenen Aspekten des Themas widmen.
Der Bogen spannt sich von der franziskanischen Schöpfungsspiritualität, deren Geist die Enzyklika prägt, über die Umweltethik bis zu konkreten Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen.
Die Reihe folgt damit der Zusage von Papst Franziskus: „Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten.“
Die Abende sind unabhängig voneinander buchbar. Die Teilnahme ist kostenlos.
Ihre Anmeldung nehmen wir bis zum jeweiligen Veranstaltungstag um 11 Uhr online entgegen.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Enzyklika Laudato si' Online-Akademieabende in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Umweltmanagement des Erzbistums Köln

Der Mensch hat seinen Heimatplaneten so nachhaltig verändert, dass man von einem eigenen erdgeschichtlichen Zeitalter spricht: dem Anthropozän. Die von ihm ausgelösten dynamischen Wechselwirkungen zwischen Zivilisation und Natur kann der Mensch aber bestenfalls unvollständig beherrschen. Das stellt menschliches Denken und Handeln vor gewaltige Herausforderungen. Dabei braucht es einen tiefgreifenden Wandel der kulturellen Grundeinstellungen. Zur Entwicklung einer solchen Umweltethik für das Zeitalter des Anthropozäns kann das Christentum einen wichtigen Beitrag leisten. Deren Grundzüge erläutert der Vortrag.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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