© Hans Peter Schaefer (CC BY-SA 3.0)

Der wiedergewonnene Ursprung

St. Maria im Kapitol

Äußerlich eher unscheinbar, entfaltet St. Maria im Kapitol als Initialbau der rhein-maasländischen Romanik und als größte romanische Kirche Kölns eine bis zu ihrer Bauzeit ungekannte architektonische Schönheit in Form eines Dreikonchenchores.
Als Damenstiftskirche, entwachsen dem Haupttempel des römischen Köln und einst der Kapitolinischen Trias Jupiter, Juno und Minerva geweiht, wurde sie im Spätmittelalter die Hauptkirche der Kölner Bürgerschaft. Ihre Ausstattung steht hinter der Aussagekraft der Architektur nicht zurück und birgt Stücke von europäischem Rang.

Bei dieser Geistlichen Erkundung in St. Maria im Kapitol sind Sie eingeladen, den Kirchenraum, seine Geschichte und Kunst sowie nicht zuletzt seine geistliche Atmosphäre in Wort, Musik und Gesang zu erspüren.

Dienstag, 16. März 2021

19.00 Uhr
Beginn in der Kirche St. Maria im Kapitol in Köln

Themen
Die Stiftsdamen im römischen Tempel
Der Dreikonchenchor: Initialbau der Romanik
Bildwege
Bruchloser Übergang: Von der Gotik zur Renaissance

Pfarrer Dr. Meik-Peter Schirpenbach, Grevenbroich
Theologe und Kunsthistoriker, Leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Grevenbroich

Orgelmusik
Em. Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider, Bonn
Zweiter Organist an der Bonner Münsterbasilika, Dozent für Geschichte der Kirchenmusik und Liturgie an den Musikhochschulen Köln und Düsseldorf

Gesang
Sylvia Dörnemann, Bonn
Sopranistin und Theologin

gegen 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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