Verletzlichkeit – Was sichtbar wird, wenn wir nicht mehr alles im Griff haben

Unsere Zeit wirkt fragiler denn je. Gewissheiten geraten ins Wanken, Sicherheiten verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Was bleibt, wenn Kontrolle schwindet? Vielleicht genau das, was uns als Menschen ausmacht: unsere Verletzlichkeit – und die leise, aber kraftvolle Hoffnung, die in ihr liegt.
Entdecken Sie neue Perspektiven auf eine Welt im Wandel.

Hoffnung: Was uns trotz allem handeln lässt

Ein Tropfen auf den heißen Stein – und doch nicht vergeblich. Was lässt uns handeln, wenn sich nichts sicher anfühlt und vieles offen bleibt? Ein Beitrag über Hoffnung, die nicht naiv ist – sondern trägt.

Gemeinschaft: Was wir gemeinsam tragen – und was nicht

Gemeinschaft – klingt nach Einheit und Harmonie. Doch was, wenn Glaube gerade von Unterschiedlichkeit lebt? Eine persönliche Spurensuche zwischen Urgemeinde, Zweifel und der Sehnsucht nach echter Verbundenheit.

Der Teufel in Moskau – und auf deutschen Bühnen

Der Teufel besucht wieder die Bühnen – und mit ihm einer der faszinierendsten Romane des 20. Jahrhunderts. Michail Bulgakows Der Meister und Margarita wird derzeit an großen Theatern neu entdeckt und begeistert auch im Kino ein breites Publikum. Warum dieses Werk aus der Zeit der sowjetischen Zensur heute eine so erstaunliche Aktualität besitzt – und weshalb es uns mehr über Macht, Wahrheit und Freiheit erzählt, als man zunächst vermuten würde –, zeigt ein Blick auf seine ungewöhnliche Geschichte.

Joseph Beuys: Kunst als gesellschaftliche Kraft

Kaum ein Künstler des 20. Jahrhunderts hat Kunst und Gesellschaft so radikal zusammengedacht wie er. Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Dr. Bettina Paust geht es um Beuys’ Idee der „Sozialen Plastik“, seine bis heute spürbare Wirkung – und darum, warum sein Denken gerade heute wieder spannend ist.

Sinn – Wovon leben wir? – Jenseits von Funktionieren und Erfolg

Zwischen Terminen, Erwartungen und Erfolgsdruck gerät leicht aus dem Blick, was unserem Leben wirklich Bedeutung gibt. Der folgende Beitrag lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten – und neu darüber nachzudenken, was sich nicht planen oder herstellen lässt, aber vielleicht gerade deshalb trägt.

Wenn Shakespeare unsere Gegenwart beleuchtet

Kann ein 400 Jahre alter Text unsere Gegenwart erhellen? Sir Ian McKellen zeigt in einer eindrucksvollen Rezitation, wie aktuell Shakespeares Worte über Fremdenhass, Recht und Menschlichkeit sind. Im Mittelpunkt steht Thomas Morus – Humanist und Gewissensmensch. Warum diese Szene heute eine besondere Dringlichkeit entfaltet und was sie uns über Bildung und Verantwortung lehrt, lesen Sie in unserem neuen Blogbeitrag.

Verantwortung: Was uns fordert – und was wir gestalten können

Im Januar ging die letzte Vollversammlung des Synodalen Weges zu Ende – doch der Weg selbst ist nicht abgeschlossen. Aufarbeitung, Erneuerung und glaubwürdiges Handeln bleiben Auftrag für uns alle. Verantwortung beginnt nicht nur in Gremien, sondern dort, wo wir Kirche ein Gesicht geben: durch Haltung, durch Worte, durch Mut. Hoffnung sichtbar zu machen – hier und jetzt.

Am Ende der Welt beginnt das Denken

In unserem Seminar „Die literarische Vermessung der Welt“ zeigen wir seinen Film „Begegnungen am Ende der Welt“. Eine Reise in die Antarktis – und zu den großen Fragen hinter der Landschaft: Was treibt uns an die Ränder der Welt? Was sagt uns die Stille des Eises über uns selbst?
Ein poetischer Film zwischen Natur, Philosophie und Staunen – und eine Einladung zum gemeinsamen Weiterdenken.