Sehnsuchtsort Istanbul? Akademie im Schauspiel Köln

Sehnsuchtsort Istanbul? Akademie im Schauspiel Köln

Nuran David Calis, deutsch-armenische Regisseur, geht mit seinem Stück „Istanbul“ auf die Konflikte zwischen Erdogananhängern und Gegnern ein. Doğan Akhanlı, kürzlich erst in Madrid wieder freigelassen, übernahm während des Abends seine Rolle wieder ein, die sein Sohn vertretungsweise während seiner Inhaftierung ausgefüllt hatte. Ein starker dramaturgischer Moment. „Istanbul“ beendet nun die Trilogie mit ihrem partizipativen Ansatz: Laien und Betroffene begegnen Ensemble-Mitgliedern in einer offen angelegten Diskussion mit Live-Erzählungen. Und zum Abschluss des Abends eine Gesprächsrunde mit dem Publikum. In Vertretung für den verhinderten Regisseur Nuran David Calis diskutierte als Einführung in das Theaterstück der Kölner Theater- und Medienwissenschaftler Professor Peter W. Marx mit den Teilnehmenden der Akademietagung. (Is, 3.11.2017)

© Wolfgang Isenberg

KulturDinner Hubertus und die Jagd

Der heilige Hubertus und die Jagd

Bei einem KulturDinner mit Wildspezialitäten und Vorträgen hatten die Gäste auf dem Bauerngut Schiefelbusch die Gelegenheit, die Welt der Jäger und ihren Schutzpatron, den heiligen Hubertus, näher kennenzulernen. Der Brauchtumsexperte Manfred Becker-Huberti entfaltete Leben und Legende von Hubertus. Das Sülztaler Blasorchester aus Overath gab eine Kostprobe ihres Könnens vor einer erlegten Wildsau, der ein kleiner Zweig im Maul steckt. Normalerweise bekommen nur männliche Tiere ein solches Bruchzeichen, das den letzten Bissen symbolisiert und dem Wild die Ehre erweisen soll. Doch zu Demonstrationszwecken hat Jäger und Landwirt Albert Trimborn an diesem Abend eine Ausnahme gemacht. (Pe, 3.11.2017)

KulturDinner Hubertus und die Jagd

© Wolfgang Isenberg

Was braucht die Kirche? Akademieabend mit den Pfarrern Franz Meurer und Dr. Wolfgang Picken

Bis auf den letzten Platz war der Raum beim Akademieabend (16. Oktober) über Chancen, Initiativen und Konzepte zur Kirchenentwicklung gefüllt. Franz Meurer hob das soziale Engagement in seiner Gemeinde hervor und betonte, dass der christliche Glaube sozialen Service wie ästhetisches Erleben mit sich bringe. Er lobte die freien Initiativen, die er nach Kräften unterstützt.
Dr. Wolfgang Picken berichtete von den neuen Spielräumen der „Bürgerstiftung Rheinviertel“. Über religiöse Grenzen hinweg können für sozial Benachteiligte, in der Jugendarbeit wie auch mit der Initiative „Integriertes Hospiz“ Schwerpunkte gesetzt werden. Er betonte die Notwendigkeit des ehrenamtlichen Engagements und warb für ein Umdenken in Budgetfragen und der pastoralen Planung. Beide Pfarrer machten Mut, in Gemeinden eigene Ideen umzusetzen. (17.10.2017, Oe)

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© Simon Oelgemöller

Die Sicht auf die Welt erweitern...

Anderes, Überraschendes, Bereicherndes – Das neue Programm der Akademie

Das neue Programm von September 2017 bis April 2018 der Thomas-Morus-Akademie Bensberg bietet ein breites Themenspektrum mit interessanten Persönlichkeiten, überraschenden Fragen, Kulturellem und Aktuellem zu Literatur und Kunst, Kirche und Gesellschaft…. Dabei versteht sich die Akademie als einen offenen Ort, an dem Raum für Interaktion, Gespräch und Partizipation besteht. Ein Ort, wo die Wirklichkeiten der Zeit in verschiedenen Veranstaltungen aufgegriffen und in neue Zusammenhänge gestellt werden. (6.10., Pe)

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77. Kunstbegegnung Bensberg mit Bildern von Elisabeth Jansen eröffnet

Die Resonanz auf die Ausstellungseröffnung war viel größer als erwartet, so dass einige Teilnehmende bei der Soiree am 28. September sogar stehen mussten. Mit einer Einführung von Professor Dr. Frank Günter Zehnder und engagiert vorgetragener Musik von Elizaveta Panarina (Violine) und Larissa Illenseer (Klavier) wurde das Werk von Elisabeth Jansen dem Publikum vorgestellt. Die Ausstellung in der Galerie des Kardinal Schulte Hauses ist bis zum 14. Januar 2018 zu sehen. (Wü, 9.10.2017)

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© Andreas Würbel

© Maximilian Weisbecker

„Lotsen für die Zukunft“. Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr

Der (Wieder-)Aufstieg populistischer Politik, der rasche Wandel zur digitalen Gesellschaft, die Umbrüche einer globalen Arbeitswelt 4.0, die keine Grenzen mehr kennt …. Damit sind nur einige aktuelle Phänomene genannt, die in die Verantwortung rufen und „Lotsen für die Zukunft“ erfordern. Unter diesem Leitthema stellten sich in einer Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr Menschen zum Gespräch, die selbst auf unterschiedliche Weise durch eine unübersichtliche Weltlage herausgefordert sind. Vertreter von NGOs, aus Industrie und Handel, aus Politik und Publizistik – sie alle gaben Einblicke in die Herausforderungen der Gegenwart und stellten ihre Lösungsstrategien vor. (4.10.17, Ha)

 

Besuch der Stiftung Asienhaus in Köln

Abendessen im Restaurant Shaka Zulu

© Marian Schiebilski

Köln Marathon

Akademie in Bewegung

Unter dem Motto „Gemeinsam schafft Ihr das!“ nahm die Akademie am Staffellauf des 21. Köln Marathons am 1. Oktober 2017 teil. Für die Akademie an den Start gingen Christina Brück, Alexandra Einmahl, Anne-Katrin Kleinschmidt und Marina Mosebach. Bei perfekten Laufbedingungen und strahlendem Sonnenschein kam das Team nach 4:51 Stunden für die volle Marathondistanz ins Ziel. (4.10.2017, Pe)

 

      

© Thomas-Morus-Akademie Bensberg

 

© Peter Weidemann, Pfarrbriefservice

Endspurt für die PGR-Wahl. Anregung, Austausch, Erfahrung

Am 11. und 12. November werden die Pfarrgemeinderäte neu gewählt und die Wahlausschüsse tragen für die Durchführung der Wahl große Verantwortung. Beim Akademieabend des Forum :PGR „Endspurt für die PGR-Wahl“ stellte sich Dr. Stephan Engels, Berater für Pfarrgemeinderäte und andere Gremien beim Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln, den Fragen der Wahlausschussmitglieder, die aus allen Regionen des Bistums kamen. Mit ihnen diskutierte Dr. Engels Fragen zum Briefwahlverfahren, zur Möglichkeit, bereits 14 Tage vor dem eigentlichen Termin an verschiedenen Orten der Gemeinde zu wählen, oder auch zu Überlegungen, wie Wähler außerhalb des Wahlbereichs ihre Stimme abgeben können. Die Teilnehmer berichteten über ihre Erfahrungen zu Werbestrategien und zur Gestaltung der Wahlorganisation. Mit vielen gewonnenen Anregungen geht es nun in die „heiße Phase“ der PGR-Wahl. (27.09.2017, Oe)