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Auf ein Wort mit Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des ZdK

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wirbt mit einer neuen Homepage „europa-stimmt“ dafür, sich für ein starkes und geeintes Europa einzusetzen. Die Idee Europa wird dort noch mal verdeutlicht und es wird dazu aufgerufen, zur Wahl zu gehen – sogar nach Anregungen und Hinweisen fragt das ZdK dort. Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des ZdK, zu Beweggründen und Reaktionen …

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Europawahl: Thema für Katholiken

„Wir rufen alle Wahlberechtigten auf, am 26. Mai ihre Stimme für ein solidarisches Miteinander abzugeben“, so die Bundesvorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Elisabeth Vanderheiden. Sie spricht für den Zusammenschluss von katholischen Trägern der Erwachsenenbildung mit 58 Mitgliedern und rund 575 Einrichtungen der Katholische Erwachsenenbildung.

Thomas-Morus Akademie Bensberg am Wahltag aktiv

Viele Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung werden darüber hinaus Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten oder die Kampagne mit Aktionen begleiten.

Die Thomas-Morus Akademie Bensberg veranstaltet am Wahltag selber, den 26. Mai 2019, ein „politisches Frühstück“ zum Thema „Die USA und Europa am Scheideweg“.

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) am 14. Mai 2019 zu den Kölner Europa-Gesprächen ein.

Die KEB Rheinland-Pfalz erstellt Videos, in denen ihre Mitglieder ihre Gründe darlegen, warum Ihnen die EU wichtig ist und sie wählen gehen.

Europawahl steht in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen

In der durch den Brexit geschwächten EU besteht die Gefahr, dass EU-skeptische und rechtspopulistische Parteien ihre jüngsten Wahlerfolge fortsetzen. Die KEB Deutschland hält es deshalb für geboten, sich für ein vereintes und demokratisches Europa einzusetzen.

Jede*r kann sich für Europa und die Europawahl stark machen

Die KEB Deutschland hat dazu einen Button entwickelt, den jede*r, der/die sich für ein vereintes und demokratisches Europa einsetzt, auf seine Homepage und in den sozialen Medien einsetzen darf.

„Wir wollen unseren Mitgliedern ein niederschwelliges Angebot unterbreiten, um gemein-sam ein Zeichen zu setzen und an diesen wichtigen Termin zu erinnern“, sagt dazu die Bundesvorsitzende Vanderheiden.

 

Wer mitmachen möchte – bitte sehr:

Hier finden Sie den Button

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150 Teilnehmer verfolgten die Fachtagung

Internationale Fachtagung unter Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul diskutiert Thema Suizide

Die internationale Fachtagung „Wenn jemand sich das Leben nimmt…“ setzte die Reihe ähnlicher Fragestellungen aus den letzten Jahren fort, die sich mit Fragen des Opferschutzes, der Opferbetreuung und der Opfernachsorge befassen. Die diesjährige Tagung, die gemeinsam von der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, dem Bund Deutscher Kriminalbeamter und evangelischen Militärpfarramt Bonn unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Herbert Reul vom 24. bis zum 26. Februar veranstaltet wurde, setzte sich mit Suiziden, Suizidversuchen, der Prävention von Suiziden und der Nachsorge von Hinterbliebenen auseinander. Nach wie vor ist dieses Thema ein großes gesellschaftliches Tabu. Dadurch werden leider auch Angebote der Prävention und Nachsorge oft nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Die Tagung machte deutlich, wie viele Tausende von Menschen von der Trauer nach Suiziden betroffen sind. Der Tod durch Suizid stellt Lebenspartner und Angehörige, Unternehmen und Organisationen, aber auch Einsatzkräfte in Polizei und Bundeswehr vor besondere Herausforderungen, nicht zuletzt aufgrund der belastenden Fragen danach, ob ein Suizid nicht im Vorfeld hätte bemerkt und verhindert werden können. Internationale Studien wurden vorgestellt, Hilfsangebote und Strategien zur Prävention diskutiert – und damit dazu beigetragen, das Thema stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Fotos: Rolf Rainer Jaeger, BDK

NRW-Innenminister Herbert Reul führt in die Thematik als Schirmherr einDie Diskussionerunde des 1. VeranstaltungstagesJustizminister NRW Peter Biesenbach

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Kulinarischer Streifzug durch Köln überrascht mit abwechslungsreicher, vegetarischer Küche

Der Trend zur vegetarischen und veganen Küche erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dies macht sich auch in der  Kölner Gastronomie bemerkbar: Fleischlose Gerichte sind längst keine „Verlegenheitslösung“ mehr  – überraschend vielfältig kombiniert, in Geschmack und Optik überzeugend, findet sich bei Kölner Gastronomen das Gemüse auf der Speisekarte und auf dem Teller. Schmackhafte Hummus-Variationen bietet die Bar Mashery. Das La Fonda kreiert hochwertige, vegane Zutaten zu köstlichen Gemüsegerichten. In der Sushibar Maki Maki fällt optisch – und geschmacklich – der Unterschied zu „klassischem“ Sushi nicht auf. Die Inhaberinnen des Cafés Gesund und Süß servieren ihre eigenen Kuchenkreationen ohne Industriezucken, Gluten und Laktose.  Dies erleben und verkosten konnten die Gäste des „Kulinarischen Streifzuges“ am 14. Februar 2019. Der Kulturanthropologe und Journalist Johannes Arens begleitete die Gruppe, die sich längst nicht nur aus Vegetariern zusammensetze; führte in die Konzepte der vier Restaurants ein und machte im Gespräch mit den Inhabern und Köchen bekannt.
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Fotos: Anne-Katrin Kleinschmidt

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Akademietagung wirft Blicke auf den Ersten Weltkrieg

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges galt es, noch einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts zu schauen. Zu einer Diskussion über die unterschiedlichen Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg hatten am 19. Januar 2019 die Thomas-Morus-Akademie Bensberg zusammen mit dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen und dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. nach Leverkusen eingeladen. Anlass war die Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ in der Villa Römer, die die Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs aus der Sicht der Partnerstädte Leverkusens zeigt. Es wurde bei der Veranstaltung mehr als deutlich, dass zahlreiche Mythen und Erzähltraditionen bis heute nachwirken. Ob bei dem Mythos Schlieffenplan, den Dr. Frank Buchholz untersuchte, oder dem Blick auf die Mythen und Legenden um die zweite Polnische Republik durch Wolfgang Templin aus Berlin sowie bei der Sicht auf die unterschiedlichen Erinnerungstraditionen in der Schweiz durch Prof. Dr. Markus Furrer und der Erinnerungskultur an den Ersten Weltkrieg in Großbritannien durch Dr. Matthias Strohn – es wurde ersichtlich, wie Geschichtsinterpretation und Mythenbildung bis in die Gegenwart hinein reichen. So erwuchsen aus den Ereignissen des Ersten Weltkriegs Erzähltraditionen, die selbst die Brexit-Diskussion der Gegenwart beeinflussen.

Fotos: Darius Andruszkiewicz

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Dialog über Mystik, Schöpfung und Vergebung. Thomas-Morus-Akademie besucht schiitische Universität im Iran

Wie denkt der schiitische Islam über Sündenvergebung? Was bedeutet für den Muslim Schöpfungsverantwortung? … Diesen Fragen ist die Thomas-Morus-Akademie während einer Ferienakademie mit Matthias Kopp im Iran nachgegangen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung.

Foto: Elisabeth Bremekamp

© Andreas Würbel

Matthias Kopp würdigt Dr. Wolfgang Isenberg und die Bedeutung katholischer Akademien

Sie sind – im besten Sinne des Wortes – zu einem Brückenbauer geworden“, so würdigte Matthias Kopp kürzlich den langjährigen Akademiedirektor Dr. Wolfgang Isenberg. „Ein Brückenbauer, der mit visionären Projekten und der Begegnung im Besonderen, wie Sie so oft gesagt haben, die Herzen der Menschen erreicht hat, die vielleicht nicht mehr viel mit der Kirche zu tun hatten. (…) Aus Ihrer persönlichen Überzeugung, die ‚Zeichen der Zeit‘ zu erkennen, haben Sie der Kirche gedient.“ Für Kopp sind katholische Akademien unverzichtbare Resonanzräume kommunikativer Präsenz der Kirche, wo „Themen vertieft und visionär durchdacht werden können, in denen Fragen konträr und konstruktiv diskutiert werden können, in denen Strategien ausgetauscht und zukunftsweisend entwickelt werden können.“

Lesen Sie hier den vollständigen Text.

Foto: Andreas Würbel

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Auf ein Wort mit Dr. Bettina Studer, Neurowissenschaftlerin und Psychologin

Wie werden Entscheidungen gefällt, wie der richtige Moment erkannt? Warum werden Vorsätze getroffen, um hinterher nicht eingehalten zu werden? Im Rahmen des festlichen Jahreswechsels in Bensberg „Jetzt! … oder nie? – Entscheidende Momente. Von der Gunst der Stunde.“ werden diese Fragen unter anderem aus neurowissenschaftlicher Perspektive betrachtet. Dazu und vorab war die Psychologin Dr. Bettina Studer, die Gesprächspartnerin bei der Neujahrsmatinee am 1. Januar 2019 sein wird, im Gespräch mit Referent Dr. Michael Hartlieb:

Frau Dr. Studer, Sie sind Leiterin der Forschung und Entwicklung in der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch. Was genau umfasst dort Ihr Aufgabenbereich?

Die St. Mauritius Therapieklinik ist eine neurologische und neuropädiatrische Rehabilitationsklinik und trägt, auch in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, durch aktive Forschung zur Entwicklung der Rehabilitationsmedizin bei. Durch wissenschaftliche Untersuchungen überprüfen wir die Wirksamkeit aktueller Behandlungsstrategien und entwickeln neue Therapieansätze. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in der Frage, wie Trainings- und Gesundheitsverhalten von Patienten gesteigert werden können, um sowohl den kurzfristigen wie auch den langfristigen Erfolg der Rehabilitation zu stärken. Dabei nutzen wir aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie unser Gehirn Entscheidungen trifft, um neue wirkungsstarke Motivationswerkzeuge und Therapieformen zu entwickeln.

Sie beschäftigen sich unter anderem mit den Problemen der Entscheidungsfindung. Wie sind Sie zu diesem Themengebiet gekommen – und wo liegen Ihre Schwerpunkte?

Mit dem Thema Entscheidungsfindung befasse ich mich seit zehn Jahren, erst im Bereich der Grundlagenforschung und nun durch anwendungsorientiertere Forschung. Beide Bereiche faszinieren sehr. In der grundlagenorientierten Forschung habe ich mich zum Beispiel mit den Fragen „Wie trifft unser Gehirn Entscheidungen?“ und „Wie werden verschiedene entscheidungsrelevante Informationen im Gehirn verarbeitet und integriert?“ beschäftigt. In meiner jetzigen Forschung geht es hauptsächlich um die Frage, warum wir daran scheitern, Entscheidungen und Vorsätze (z.B. Trainingspläne) auch umzusetzen, und wie wir Menschen dabei helfen können, solche (Motivations-)Hürden zu überwinden.

Was macht es denn für viele Menschen so schwer, sich für etwas zu entscheiden – und diese Entscheidung dann auch zu verfolgen?

Entscheiden ist eigentlich nicht schwer. Wir treffen jeden Tag eine Vielzahl an Entscheidungen, oft sogar ohne uns richtig darüber bewusst zu werden. Zum Beispiel, ob wir gerade die Straße überqueren sollen, was wir dem Nachbarn im Flur erzählen, welches Produkt wir im Supermarkt kaufen, und, und, und. Schwer fallen uns Entscheidungen dann, wenn diese uns wichtig sind, wir viel Bedenkzeit haben, und die verschiedenen Optionen von ähnlicher Wertung scheinen oder wir Entscheidungskonsequenzen schlecht abschätzen können. Die Tücken beim Umsetzen scheinen hauptsächlich daran zu liegen, dass Entscheidungen immer Momentaufnahmen sind. Verändern sich externe oder innere Faktoren – was im Alltag häufig vorkommt – wird plötzlich eine andere Option attraktiver. Und, unser Gehirn bewertet zukünftige Belohnungen und Anstrengung anders als direkt bevorstehende, was wiederum zu Abweichungen zwischen Vorsätzen und tatsächlichem späterem Verhalten führen kann.

Noch eine persönliche Frage zum Schluss: Fällt es Ihnen leicht, die „Gunst der Stunde“ zu nutzen und sich spontan für oder auch gegen etwas entscheiden zu können?

Ich gehöre grundsätzlich zur entscheidungsfreudigen Sorte. Ob das immer in der „Gunst der Stunde“ ist, steht auf einem anderen Blatt.

Sehr geehrte Frau Dr. Studer, wir freuen uns auf Ihren Besuch und Beitrag bei der Neujahrsmatinee am 1. Januar 2019 in Bensberg und danken Ihnen für das Gespräch .

Die Fragen stellte Dr. Michael Hartlieb, Thomas-Morus-Akademie Bensberg.

Jeden zweiten Sonntag im Monat erscheint der Newsletter der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. „Auf ein Wort mit…“ stellt interessante und engagierte Personen vor, mit denen die Akademie auf unterschiedliche Weise verbunden ist. Gesprochen wird über Gott und die Welt, über Kunst und Kultur, über Aktuelles aus Gesellschaft und Kirche ….

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Bildnachweis: © unsplash

2018-11-19 - DR - Andrea Hoffmeier wird neue Direktorin der TMA

Andrea Hoffmeier wird neue Akademiedirektorin

Köln/Bensberg, 29.11.2018. Zum Jahresbeginn 2019 folgt Andrea Hoffmeier als Akademiedirektorin auf Dr. Wolfgang Isenberg, der nach 37 Dienstjahren Ende Oktober in den Ruhestand gegangen ist. Hoffmeier ist unter anderem Diplom-Pädagogin und bringt insbesondere Qualifikationen in der Erwachsenenbildung sowie Organisations- und Personalentwicklung mit.

„Mit Andrea Hoffmeier besetzen wir die Stelle adäquat nach“, so Diözesanratsvorsitzender Tim O. Kurzbach. „Wir haben uns für die neue Direktorin entschieden, weil sie uns in den Gesprächen mit ihrem fachlichen Wissen überzeugt hat“, begründet Kurzbach die Entscheidung. Die derzeitige Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschlands (KEB) ist zudem ehrenamtlich stellvertretende Vorsitzende der KAB im Erzbistum Köln.

„Ich bin gespannt auf meine neue Aufgabe und freue mich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademie kennenlernen zu dürfen. Ich werde mein ganzes Wissen in den Dienst der Thomas-Morus-Akademie stellen“, sagt die designierte Direktorin Andrea Hoffmeier.

Bild: privat

Comer See

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