16. Mai 2017 (Di.)

Malerische Orte, inspirierende Landschaften

Künstlerkolonien – ihre Geschichte und Bedeutung

KulturExpress

Ein vergleichender Blick auf Künstlerkolonien offenbart die Bedingungen, unter denen sich Künstler in einer Gemeinschaft an einem Ort zusammenschlossen, um zu malen. Scheinbar unberührte Natur, wechselnde Lichtstimmungen, die Nähe zum Wasser, Ruhe und Abgeschiedenheit bildeten gerade in Norddeutschland ideale Voraussetzungen für sieben Künstlerkolonien, die sich hier im 19. Jahrhundert niederließen. Die Künstler einte das Interesse an der Landschaft, aber auch das Zusammenleben. Maler und ihre Studenten zog es hinaus ins Freie: Neben der Staffelei waren jüngst erfundene Farbtuben und Pappe dabei, auf Leinwand wurde erst hinterher im Atelier gemalt. Ob Boote, Häuser, Bäume oder das Meer – die Lieblingsorte lieferten vielfach auch die Lieblingsmotive. Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm stellt nun in seiner Sonderausstellung „Lieblingsorte – Künstlerkolonien. Von Worpswede bis Hiddensee“ sieben dieser malerischen Landschaften vor.

Zum Besuch vor Ort lädt die als Künstlerkolonie geplante Gartenstadt Hohenhagen in Hagen-Eppenhausen ein. 1909 wurde sie durch den Mäzen Karl Ernst Osthaus gestiftet, der zur Realisierung nahmhafte Künstler und Architekten verpflichtete. Mit der Gartenstadt wollte er einen Kontrapunkt zur Industrialisierung der Landschaft setzen. Als Gesamtkunstwerk angelegt ist auch die Villa Hohenhof, das ehemalige Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus und seiner Familie. Heute fungiert es als Außenstelle des Osthaus Museums Hagen.

Ort: Gustav-Lübcke-Museum, Hamm und Hohenhof, Hagen

Weitere Informationen zur Veranstaltung Malerische Orte, inspirierende Landschaften:

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