Stefan 2901 (CC by SA 3.0)/Wikimedia

Vielfältiges Lyon

Die Metropole an Rhône und Saône

Lyon ist eine Reise wert! Die drittgrößte Metropole Frankreichs, markant gelegen auf zwei Hügeln am Zusammenfluss von Rhône und Saône, überrascht mit vielen Facetten: Zum Reichtum der 2 000 Jahre alten Stadt gehören ebenso Überreste eines gallo-römischen Theaters wie ein Renaissance-Viertel, das seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Auch die klassizistischen Gebäude auf der Halbinsel, das Seidenweberviertel Croix-Rousse und die futuristisch anmutende Architektur im Viertel La Confluence setzen überraschende Akzente. Die für Lyon typischen Traboules – versteckte Gänge und Passagen – stellt Dr. Till Busse auch in unserem Blog „Akademie in den Häusern“ vor.
Und nicht zuletzt gilt Lyon als die französische Hauptstadt der Gaumenfreuden zwischen den Weinregionen Côte-du-Rhône und Beaujolais. Lassen Sie sich faszinieren von den vielen Facetten dieser Stadt!

Ihr/e Reiseleiter/in

Mittwoch, 24. März 2021
Bonjour Lyon!
Lufthansa-Flug von Frankfurt/Main (16.00 Uhr) nach Lyon (17.15 Uhr) und Fahrt mit dem Reisebus zum Grand Hôtel des Terreaux**** in der Altstadt.

Donnerstag, 25 März 2021
Stadtperspektiven: Die Altstadt
Ziele eines ersten Spaziergangs sind die Place des Terreaux, das Rathaus und die Nationaloper, ein spannender Bau zwischen Tradition und Moderne, den der Stararchitekt Jean Nouvel entwarf. Vom Terreaux-Viertel zwischen den Flüssen führt der Weg über die Saône durch schmale Gassen und versteckte, für Lyon typische Hausdurchgänge (Traboules) zur beeindruckenden Kathedrale Saint-Jean, deren rund 350 gotische Reliefs an den Portalen auch Spiegel des Weltbildes ihrer Bauherren sind.
In der Altstadt, die sich zwischen Saône und dem auf einem Hügel gelegenen Viertel Fourvière erstreckt, hatten einst die Innungen der Seidenweber, die Händler und die Bankiers ihre Sitze. Viele Palais in dezenten Rosa- und Ockertönen, nicht selten mit prächtigen Innenhöfen ausgestattet, entstanden im 15. und 16. Jahrhundert.
Stadtperspektiven: Der Blick von oben
Mit der Standseilbahn geht es hinauf auf den Hügel von Fourvière. Von hier bietet sich bei klarer Sicht ein interessanter Blick auf die Stadt. Im umliegenden Viertel mit dem Musée gallo-romain und dem römischen Theater, das einst 10 000 Menschen Platz bot, tauchen Sie in zwei Jahrtausende Stadtgeschichte ein. Die 1892 geweihte Basilika Notre-Dame de Fourvière ist ein weithin sichtbarer, extravagant wirkender Kalksteinbau mit vier achteckigen Türmen und ein Zentrum der Marienfrömmigkeit.

Freitag, 26. März 2021
Traditionsreich: Die Seide. Das Essen.
Ein Besuch von Lyon ist auch eine Reise in die lange Geschichte erfolgreicher Seidenweberei sowie gehobener Gastronomie. Eine Einstimmung in die Seidenwebkunst Lyons bietet das riesige Wandgemälde „Mur des carnuts“ auf dem Hügel von Croix-Rousse. Hier, wo einst die Webstühle klapperten, ist ein Szeneviertel mit vielen Restaurants, Bars, Künstlerateliers oder kleineren Theatern entstanden. Einblicke in die typische Seidenweberei und den Seidendruck bietet das Atelier de Soierie Vivante. Nach der Mittagspause in einem typischen Lyoner Bouchon richtet sich das Interesse auf „Les Halles de Bocuse“: Die riesige Markthalle ist nach dem legendären Sterne­koch Paul Bocuse benannt und setzt eindrucksvoll Maßstäbe in der französischen und internationalen Feinschmecker-Küche.

Samstag, 27. März 2021
Kontrastreich! Das Musée des Beaux-Arts und das Musée des Confluences
Wo bis zur Französischen Revolution Benediktinerinnen lebten, beteten und arbeiteten, zeigt das Musée des Beaux-Arts Gemälde aus den eigenen hervorragenden Sammlungen: u. a. Werke von El Greco, Tintoretto, Veronese, Rubens und Delacroix, den französischen Impressionisten oder auch von Vertretern des 20. Jahrhunderts. Der Skulpturen-Schatz des Hauses umfasst herausragende Exponate von der römischen Zeit über die Gotik und Renaissance bis zur Moderne. Im Kontrast zum altehrwürdigen Palais präsentiert sich dagegen die futuristisch anmutende Architektur des Musée des Confluences an der Spitze der Halbinsel, wo Rhône und Saône zusammenfließen Das nach langer Bauzeit im Dezember 2014 eröffnete Haus gleicht mit den Baumaterialien Glas, Beton und Metall einem Kristall und thematisiert Phänomene der Natur-, Kultur- und Industriegeschichte.
Am Abend bietet sich Gelegenheit, einen katholischen Gottesdienst zu besuchen.

Sonntag, 28. März 2021
Letzte Eindrücke: Die Presqu‘île
Der Vormittag steht zur freien Verfügung und lädt eventuell zur Erkundung der Presqu´île ein: Weitläufige Plätze, wie die Place Bellecour, sehenswerte Brunnen, wie auf der Place des Jacobins, und lebendige Geschäftsstraßen charakterisieren die Stadtteile auf der Presqu´île, deren Architektur zwischen Renaissance und Belle Époque die ganze Bandbreite französischer Eleganz entfaltet.
Transfer mit einem Reisebus zum Flughafen und Flug mit Lufthansa (14.45 Uhr) nach Frankfurt/Main (16.05 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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