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Von Nah und Fern

Migration und Köln

Zu allen Zeiten war die Stadt Köln ein Ort, an den Menschen verschiedenster Herkunft hinzogen. Bereits die römische Stadt war eine „multikulturelle“ Gesellschaft, in der Germanen sowie Menschen aus dem Mittelmeer- und dem orientalischen Raum zusammen lebten. Im Mittelalter kamen Handwerker und Kunstschaffende nach Köln, um den Dom, Kirchen und Häuser zu bauen und auszugestalten. In der frühen Neuzeit nahm die Stadt Glaubensflüchtlinge auf. Die großen Fabriken der Stadt ziehen seit dem 19. Jahrhundert immer wieder neue Menschen in das Migrationszentrum Köln. Und so lassen sich überall prägende Elemente und Spuren von Migration in der Rheinmetropole finden.

Dienstag, 21. Juni 2022
Treffpunkt vor der Kirche St. Peter in Köln (10.00 Uhr).

Berühmter Flüchtling – Rubens und die historische Migration
Peter Paul Rubens verbrachte seine Kindheit in Köln, nachdem seine Eltern aus Antwerpen geflohen waren. Er fühlte sich der Stadt auch später noch verbunden und so kam er der Bitte, sein spätes Meisterwerk für St. Peter in Köln zu malen, gerne nach. Die Familie Rubens steht in einer Reihe von Menschen, die nach Köln kamen, wieder gingen oder für immer blieben.

Kunstschaffende auf Wanderschaft – Migration als Moment der Kunst
Die großen Kunstmetropolen wie Paris oder New York zogen Kunstschaffende in ihren Bann und viele blieben zeitweilig oder für immer in diesen Epizentren der Moderne. Aber auch die vielen politischen Wirren der modernen Zeiten machten Kunstschaffende zu Migrantinnen und Migranten. So zeigen viele Künstlerinnen- und Künstlerbiografien eine „bewegte“ Lebensgeschichte.

Buntes Quartier – Eigelsteinviertel und Migration
In nur wenigen großen Städten ist im Zentrum der Stadt die jüngere Migration so erkennbar wie in Köln. Das Eigelsteinquartier verweist mit Gastronomie und Geschäften auf die Arbeitsmigration seit den 1960er Jahren, die hier im Herzen der Domstadt ein lebendiges Viertel entstehen ließ.

Zeichen des Ankommens – Moschee in Ehrenfeld
Mit der Migration der Menschen war auch immer eine Migration der Religionen verbunden. In jüngerer Zeit ist der Islam Teil der Kölner „Religionslandschaft“ geworden. Und so ist auch eine architektonisch bedeutsame Moschee Teil der Kölner „Stadtlandschaft“.

Ende der Veranstaltung in Ehrenfeld, U-Bahnhaltestelle Piusstraße (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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