Abschlusskonzert Festival OrgelKultur

Klosterkirche der Steyler Missionare in Sankt Augustin

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.
für Soli, gemischten Chor und Orchester (WoO 87)

Bei der Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II., der von 1741-1790 lebte, handelt es sich um das erste größere Werk Beethovens. Er schrieb es im Alter von 19 Jahren in Bonn. Der Text stammt von Severin Anton Averdonk. In dem Werk wird der Tod des Kaisers beklagt, der zugleich als Aufklärer und Kämpfer gegen religiösen Fanatismus gewürdigt wird.

Messe in C, op. 86

Beethoven schuf diese Messe von März bis August 1807 im Auftrag des Fürsten Nikolaus II. von Esterházy. Es ist die erste der beiden Messvertonungen Beethovens. Sie wirkt in ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache ausgesprochen modern und zukunftsweisend und erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten. Sie ist ein eigenständiges Werk, das für die Weiterentwicklung der Messenkomposition im 19. Jahrhundert Maßstäbe gesetzt hat. Ihre Neuartigkeit, die dem Komponisten bewusst war („Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden“), eröffnete einen bis dahin nicht gekannten, zeitgemäßen Zugang zum Glauben, der noch heute aktuell ist.

Mitwirkende
Kantorei und Jugendkantorei an der Johanneskirche, Troisdorf
Projektsänger*innen aus dem Kreis
Neue Philharmonie Westfalen (angefragt)
Leitung: KMD Brigitte Rauscher, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf, Kreiskantorin des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, Vorsitzende des Chorverbands in der EKiR e. V.

+++ Hinweis: Das Abschlusskonzert des Festivals “OrgelKultur im Rhein-Sieg-Kreis” am 20. November 2021 findet in der Klosterkirche der Steyler Missionare in Sankt Augustin statt. +++

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.
für Soli, gemischten Chor und Orchester (WoO 87)

Bei der Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II., der von 1741-1790 lebte, handelt es sich um das erste größere Werk Beethovens. Er schrieb es im Alter von 19 Jahren in Bonn. Der Text stammt von Severin Anton Averdonk. In dem Werk wird der Tod des Kaisers beklagt, der zugleich als Aufklärer und Kämpfer gegen religiösen Fanatismus gewürdigt wird.

Messe in C, op. 86

Beethoven schuf diese Messe von März bis August 1807 im Auftrag des Fürsten Nikolaus II. von Esterházy. Es ist die erste der beiden Messvertonungen Beethovens. Sie wirkt in ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache ausgesprochen modern und zukunftsweisend und erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten. Sie ist ein eigenständiges Werk, das für die Weiterentwicklung der Messenkomposition im 19. Jahrhundert Maßstäbe gesetzt hat. Ihre Neuartigkeit, die dem Komponisten bewusst war („Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden“), eröffnete einen bis dahin nicht gekannten, zeitgemäßen Zugang zum Glauben, der noch heute aktuell ist.

Mitwirkende
Kantorei und Jugendkantorei an der Johanneskirche, Troisdorf
Projektsänger*innen aus dem Kreis
Neue Philharmonie Westfalen (angefragt)
Leitung: KMD Brigitte Rauscher, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Troisdorf, Kreiskantorin des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, Vorsitzende des Chorverbands in der EKiR e. V.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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