Schild mit der Aufschrift "un-möglich"Kathleen Bergmann, Pixabay.com
Kathleen Bergmann, Pixabay.com

Das Transformationsprogramm im Erzbistum Köln

Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung der Pastoralen Einheiten

‚Transformation‘ – steht für einen grundlegenden Wandel. Aber was ist damit gemeint, wenn wir im Erzbistum Köln darüber sprechen?
Für unser Erzbistum bedeutet Transformation, Veränderungen anzustoßen, damit die Verwaltung im Erzbistum perspektivisch handlungsfähig bleibt und kirchliches Leben auch in Zukunft ein tragfähiges organisatorisches Fundament hat.
Dazu müssen wir unsere Strukturen anpassen. Kurz gesagt: Generationengerecht handeln und heute Entscheidungen treffen, damit auch zukünftig Entscheidungen möglich sind – das ist das Ziel des Transformationsprogramms.

In diesem Workshop wollen wir darüber informieren, welche Bedeutung das Transformationsprogramm für die Pastoral der Pastoralen Einheiten im Erzbistum hat und welche Herausforderungen in den kommenden Jahren auf die Pfarreien und Gemeinden im Erzbistum Köln zukommen.

Die Veranstaltung findet als Online-Veranstaltung über das Programm ZOOM statt.
Eine herzliche Einladung an PGR-Mitglieder und alle interessierten Engagierten!

Wichtige Themen werden dabei sein
Im letzten Jahr kam im Erzbistum Köln ein geistlicher Beratungsprozess zum Abschluss, an dessen Ende die geistliche Vision für das Erzbistum Köln entstanden ist. Sie dient nun als Kompass des Handelns im Erzbistum Köln und ist Grundlage für die pastorale Schwerpunktsetzung, die im Erzbistum Köln vorgenommen wird.
In diesem Jahr werden die Verantwortungsträger in den Pastoralen Einheiten ermutigt für Ihre Pastorale Einheiten eine Pastorale Schwerpunktsetzung vorzunehmen. Dazu wird vorgeschlagen vor Ort einen synodalen Prozess anzustoßen und durchzuführen, wie er auf Bistumsebene bereits durchgeführt wurde. Die dort vorgenommene Priorisierung soll Orientierung bei und Kriterien für zukünftig zu treffenden Entscheidungen bieten.
Das Angebot einer pastoralen Potentialanalyse hilft dabei, das pastorale Potential einzelner Kirchorte zu analysieren und auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen und Schwerpunkte zu setzen, die eine nachhaltige pastorale Entwicklung in der Pastoralen Einheit ermöglichen.
Zum 1.1.2027 wird eine neue Zuweisungsordnung in Kraft treten. Kirchengemeinden erhalten mehr Gestaltungspielräume, wie die Zuweisungen vor Ort genutzt werden können. Damit verbunden ist auch, dass vor Ort entschieden wird, wie das Budget bei knapper werdenden Ressourcen vor Ort verwendet werden soll.
Pfarrliche Immobilien: Schon jetzt ist klar, dass der aktuelle Gebäudebestand in vielen Pastoralen Einheiten nicht mehr zu finanzieren. Es braucht vor Ort Entscheidungen, welche Gebäude die Pastoralen Einheiten in Zukunft nutzen wird. Dazu werden auf Grundlage von Gebäude Potentialanalysen 5-Jahresplans als Steuerungsinstrument für Gebäude in jeder Pastoralen Einheit entwickelt werden.
In den kommenden Jahren etabliert sich eine neue Gremien- und Verantwortungsstruktur in den Pastoralen Einheiten. Das bietet die Möglichkeit aber auch die Notwendigkeit zu klären, wie die das kirchliche Leben an den Kirchorten und in den Gemeinden einer Pastoralen Einheit ausgestaltet werden kann. GemeindeTeams, Ortsausschüsse des Pfarrgemeinderates und Kirchenvorstands-Ausschüsse für örtliche Angelegenheiten, können hier hilfreiche Optionen sein.

Der Workshop bietet die Gelegenheit, sich über die oben benannten Entwicklungen im Erzbistum Köln zu informieren und ihre Bedeutung für die Pastoral vor Ort zu reflektieren, mögliche Fragen zu klären, sich darüber auszutauschen, welche nächsten Schritte vor Ort hilfreich sind.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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