Beiträge

Auch Rast ist Reise – Gedanken zum Ferienbeginn

Sonntag, 28. Juni 2020 || Zum Beginn der „großen Ferien“, greifen wir heute die Gedanken des Philosophen Claus Eurich auf. Denn auch wenn die Sehnsucht nach einem „Endlich-zur-Ruhe-Kommen”, nach Ankommen, auch nach einem Ende der Pandemie groß sein mag, betont Eurich den Wert von „Rast“, von Innehalten im Bewusstsein des Werdens und des viel Größeren. Und dann heißt „Sehnsucht nach dem Unvergänglichen inmitten des Vergehenden, nach Heimat und Einssein inmitten von Trennung und Spaltung nach Schönheit und Harmonie inmitten von Zerstörung, (…) die Führerin in diesem Prozess“.

Langeweile – eine mystische Übung

Sonntag, 21. Juni 2020 || Die große Corona-Langeweile, vor der sich viele fürchteten, scheint ausgeblieben zu sein. Auch während des wochenlangen Lockdowns herrschte allerorten Betriebsamkeit. Wieso fällt es uns offenbar schwer, längere Phasen der Ruhe und des Nichtstuns zuzulassen? In einem für die heutige Taktung der Medien durchaus langen Gespräch, beleuchtet der Theologe und Bestseller-Autor Pierre Stutz unser Verhältnis zur Langeweile, spricht von der „Mystik der Langeweile“: eine schöne Ermutigung zu einem spirituellen Alltagsweg!

Gefragt sind “Post-Corona-Visionen”  

Sonntag, 14. Juni 2020 II Von „Wende“ wird in diesen „Corona-Pandemie-Zeiten“ oft gesprochen und dass „nichts mehr ist und bleibt wie zuvor“. Aber was bedeutet das? Wird auch eine gemeinsame Sicht auf Zukunft initiiert, um ein neues Leitbild gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Handelns angesichts der globalen Herausforderungen und Bedrohungen zu entwickeln? Was sind Impulse neuer Visionen? Der Kontemplationslehrer und Professor für Kommunikation und Ethik Claus Eurich lädt ein und fordert zugleich auf, sich jetzt mutig und entschlossen dafür mit Blick auf das Ganze Zeit zu nehmen, da es ja schon im biblischen Buch der Sprüche heißt: „Ohne prophetische Offenbarung verwildert das Volk.“ (Spr 29,18).

Feurig: Emil Noldes Werk „Pfingsten“

Montag, 1. Juni 2020 || In welchem modernen Kunstwerk, so fragten wir den Kunsthistoriker und Theologen Dr. Arno-Lutz Henkel, spiegelt sich in vielsagender Weise das biblische Pfingstereignis wider. Seine Wahl fiel auf das Werk „Pfingsten“ von Emil Nolde aus dem Jahr 1909, das er hier betrachtet.

Zwischen Schreibtisch und Spielecke

Dienstag, 26. Mai 2020 || Während der Corona-Krise haben viele Eltern ihren Büroplatz durch einen Homeoffice-Arbeitsplatz eingetauscht. Für berufstätige Eltern mit kleinen Kindern kann das Homeoffice zur Herausforderung werden. Einen Einblick in den neuen Alltag schildert Anne Pesch, Akademiereferentin und Mutter von zwei kleinen Kindern.

Krisen sind Chancen! Sind Krisen Chancen?

Sonntag, 24. Mai 2020 || Die Eremitin Maria Anna Leenen wohnt seit 25 Jahren als Einsiedlerin in einer Klause bei Ankum. In diesem Beitrag denkt die Verfasserin zahlreicher Bücher darüber nach, wie sich die Corona-Krise als Chance für die Wiederentdeckung eigener Kreativität verstehen lässt …

Sinn-bildlich: Gedanken zum Himmelfahrtsfest

Donnerstag, 21. Mai 2020 || Eingedenk der Lebensweisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, baten wir den Kunsthistoriker und Theologen Dr. Arno-Lutz Henkel zum Fest Christi Himmelfahrt ein Bild auszuwählen und zu interpretieren. Nun sind es zwei, die erst auf den zweiten Blick in Verbindung stehen: der Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz und die Darstellung der Himmelfahrt Christi aus dem Rabbula Evangeliar, das auf das 6. Jahrhundert datiert wird.

Zum Tag der (Kurz-)Arbeit

Freitag, 1. Mai 2020 || Heute ist der „Tag der Arbeit“. Mit seiner charakteristischen Mischung aus politischer Demonstration und Volksfest hat dieser Mai-Feiertag seit Jahrzehnten einen festen Platz im bundesrepublikanischen Kalender. Aber in diesem Jahr wird alles anders sein. Aus diesem Anlass macht sich Akademiereferent Matthias Lehnert Gedanken über die Arbeitswelt der Zukunft..

Corona – oder die längste Reise

Sonntag, 19. April 2020 II Wie auf eine lange Reise, so scheint es, sind wir dank eines Virus unfreiwillig aufgebrochen, eine Reise, die privates wie gesellschaftliches Leben auf den Kopf stellt, eine Reise, die vielleicht noch lange dauert und unberechenbare Erfahrungen bereithält. Viele leisten Außergewöhnliches, viele fragen sich auch sehr intensiv, wohin denn diese Reise führen wird: in ein ganz und gar anderes Leben in einer anderen Welt? Begeben Sie sich mit dem Philosophen Claus Eurich gedanklich auf die „längste Reise“ …

Eindringlich: Morgners Gemälde „Einzug in Jerusalem“

Palmsonntag, 5. April 2020 || Was hat den gerade mal 21jährigen westfälischen Künstler Wilhelm Morgner, der 1917 mit nur 26 Jahren in den Schützengräben Westflanderns starb, zu seinem Werk „Einzug Jesu in Jerusalem“ motiviert? Wie kann es gedeutet werden? Lesen Sie an Palmsonntag die Gedanken von Dr. Arno-Lutz Henkel.