Michael Kramer - , CC BY-SA 3.0, wikicommons

Weltreligionen am Rhein

Die großen Glaubensgemeinschaften in Köln

Das Rheinland war schon immer eine Region, in der verschiedene Religionen zusammenkamen. Mit dem 19. Jahrhundert begann sich die religiöse Situation in der zuvor streng katholischen Reichsstadt Köln zu verändern. Neben den nun auch in Köln ansässigen protestantischen Christen bildete sich auch wieder eine jüdische Gemeinschaft. Seit den 1960er-Jahren entstanden muslimische Gemeinden und in jüngerer Zeit auch Zentren des Hinduismus und Buddhismus in Köln. Die Vielfalt religiösen Lebens wird in den Gemeinden mit ihren Mitgliedern und Ritualen spürbar.

Dienstag, 21. April 2020

9.45 Uhr   
Treffpunkt vor der Synagoge in der Roonstraße 50 in Köln
    
Erinnerung und Neuanfang – die Synagoge in der Roonstraße
Mit ihrer neuromanischen Gestaltung erinnert die Synagoge am heutigen Rathenauplatz an das Kölner Judentum im Mittelalter, stellt aber auch eine Hommage an Kaiser Wilhelm I. und II. dar. Durch ihre Zerstörung 1938 und auch die Wiederherstellung in den 1950er-Jahren steht sie sinnbildlich sowohl für die Tragödie als auch das Wiederaufleben der jüdischen Gemeinde der Stadt.

Buddha im Belgischen Viertel – Meditationszentrum Shambhala Köln
Neben anderen buddhistischen Richtungen ist der tibetische Buddhismus durch das Shambhala Zentrum in Köln vertreten. Auch Gläubigen anderer Religionen und Nichtgläubigen stehen hier Angebote wie zum Beispiel Meditationskurse oder gemeinschaftliche Aktivitäten offen.

13.00 Uhr    
Mittagessen im Brauhaus Päffgen

Umstrittene Schönheit – die DITIB-Zentralmoschee
Die repräsentative Kölner Moschee zeigt einen bemerkenswerten Kompromiss zwischen traditionellen und modernen Architekturansätzen. Dazu passt auch die Wahl von Paul Böhm, eines christlichen Architekten.

Die älteste Kirche Kölns – St. Gereon
In St. Gereon verbindet sich ein spätrömischer Zentralbau mit Bauteilen des Mittelalters zu einem ungewöhnlichen Sakraldenkmal, das durch den Wiederaufbau eine moderne Prägung erfahren hat.

Götter im Industriegebiet – Tempel der afghanischen Hindus
Im Hari Om Tempel setzen Bilder und Statuen der Götter mit ihrer bunten Dekoration einen starken Akzent. Neben der Förderung der Integration ist die Pflege des kulturellen und religiösen Andenkens eines der wichtigsten Ziele des Zentrums.

Ende der Erkundung am Neumarkt in Köln (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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