J. Lütz privatErkundung der Welt
Kosmische Erziehung in der Montessori-Pädagogik
Maria Montessoris visionärer Ansatz für die Adoleszenz – der Erdkinderplan, der junge Menschen befähigt, durch praktische Erfahrungen und gesellschaftliches Engagement zu mündigen Persönlichkeiten zu werden – gewinnt in einer Zeit, in der die Bildung für nachhaltige Entwicklung immer dringlicher werden, neue Bedeutung.
Unsere Herbsttagung widmet sich daher der Begegnung mit der Welt, wie sie Maria Montessori als Grundprinzip ihrer Arbeit verstand. Kinder und Jugendliche sind keine passiven Empfänger von Wissen, sondern aktive Gestalter ihrer Umwelt.
Wie können wir also jungen Menschen Räume geben, in denen sie die Welt nicht nur kennenlernen, sondern aktiv mitgestalten? Die Kosmische Erziehung gibt uns dafür einen wunderbaren Kompass an die Hand: Sie hilft uns, Zusammenhänge sichtbar zu machen und den Platz jedes Menschen im großen Ganzen zu zeigen. Jugendliche werden nicht nur auf das Leben vorbereitet, sondern leben jetzt und können Verantwortung tragen.
Wir möchten Sie herzlich an die Thomas-Morus-Akademie einladen – einen Ort der Begegnung und des Austauschs – um gemeinsam zu erkunden, was Montessori als Kontinuum heute bedeuten kann. Nicht als starres Konzept, sondern als dynamischer Prozess, der uns begleitet – von den frühesten Jahren bis ins Erwachsenenalter. Denn letztlich geht es darum, Generationen zu begleiten, die fähig sind, die Welt mit Respekt, Neugier und Mut zu verändern.
Wir freuen uns auf bereichernde Gespräche, inspirierende Impulse und den Austausch mit Ihnen!
Hier können Sie sich über das Anmeldeformular zur Veranstaltung anmelden. Informationen zu den angebotenen Arbeitsgemeinschaften entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument.
Ihre Tagungsleitung
Freitag, 25. September 2026
Anreise
18.30 Uhr
Abendessen
19.45 Uhr
Begrüßung und Einführung
Julia Lütz, Deutsche Montessori-Vereinigung e.V.
Tim Trute, Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Maria Montessoris Erdkinderplan für Jugendliche
Teil des Kontinuums Montessori-Pädagogik
Der Übergang von der Kindheit zur Jugend ist geprägt von Umbrüchen. Es geht für Jugendliche um nicht weniger als darum, eine neue Identität als soziale Wesen und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. „Jugendliche brauchen eine Schule, die keine Schule ist.“
Diese aus den 1930er Jahren stammende Forderung Maria Montessoris wird heute zunehmend von Entwicklungspsychologen, Neuro- und Erziehungswissenschaftlern aus unterschiedlichen Perspektiven geteilt. Konsequent ausgehend von den Entwicklungsbedürfnissen in der Adoleszenz entwarf Maria Montessori für 12-18-Jährige das Konzept eines „Studien- und Arbeitszentrums auf dem Lande“, das mit seinen Komponenten einer Farm für gemeinschaftliches Leben und Arbeiten, für Anbau und Vermarktung von Produkten sowie einer Bed & Breakfast-Möglichkeit Jugendlichen Gelegenheit gibt, die gesellschaftlichen Grundstrukturen von Produktion, Handel und Dienstleistungen in einem überschaubaren, transparenten und zugleich geschützten Rahmen kennenzulernen und damit Praxis-Theorie-übergreifende Erfahrungen umfassend einzuüben.
Dr. Ela Eckert, Montessori-Diplompädagogin, Vorstandsmitglied der DMG
21.30 Uhr
Abendimpuls in der Edith-Stein-Kapelle
Gestaltung: Jeanette Britz, integrative Klangpädagogin
Samstag, 26. September 2026
ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste
8.45 Uhr
Gemeinsames Singen
Maximilian Kuhn, Montessori-Pädagoge
9.15 Uhr
Einführung in den Tag
9.30 Uhr
Lernen für die Welt von morgen
Kosmopolitisches Denken und Handeln durch Friedenspädagogik und globale Bildungsarbeit
Auf welche Zukunft können und wollen wir Heranwachsende heute vorbereiten? Anregungen von Weltbürger:innen (z.B. Gandhi, Montessori, Freire, Rosenberg) sind seit jeher hilfreich, um zukunftsfähige Bildung im Horizont von Friedenspädagogik und globalem Lernen neu zu vermessen. Um auf die sich stets wandelnde Welt vorzubereiten, braucht es Visionen, reflektierte Abstraktionen und konkrete Umsetzungen.
Prof. Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, Professur für Erziehungswissenschaft/Pädagogik der Differenz,
Pädagogische Hochschule Weingarten
11.00 Uhr
Kaffee- und Teepause
11.30 Uhr
Erkundung der Welt
Kosmische Erziehung in der Montessori-Pädagogik
Gesprächspartnerinnen und -partner
Jana Büscher, Aachen
Dr. Ela Eckert, Stockholm
Judith Geukes, Aachen
Maria Horstmann, Lohmar
Marina Jansen, Willich
Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, Weingarten
Dania Nikisch, Konstanz
12.30 Uhr
Mittagessen
13.45 Uhr
Mitgliederversammlung der Deutschen Montessori-Vereinigung
15.30 Uhr
Arbeitsgemeinschaften
Kaffee- und Teepause
18.30 Uhr
Abendessen
20.00 Uhr
Musikalischer Abend mit
LEX EAZY & MAMBO CLUB
Die Musiker von Lex Eazy & The Mambo Club haben sich 2002 in Düsseldorf zusammengefunden, um die großartige Musik des schwedisch-amerikanischen Vibraphonisten Cal Tjader (1925-1982) aufleben zu lassen.
Das Sextett zaubert seither mit entspannten Cha Cha Chas, Bossas, Mambos sowie zeitlosen Sambas den Flair der New Yorker Jazzclubs der 50er & 60er Jahre auf die Bühne. Nach dem weltweiten Erfolg ihres Tanzhits BREAKAWAY der letzten Platte widmet sich das Ensemble aktuell mit viel Schwung und Witz der Fernsehmusik der 70er & 80er Jahre.
Sonntag, 27. September 2026
ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste
8.00 Uhr
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes in der Edith-Stein-Kapelle
9.30 Uhr
Arbeitsgemeinschaften
Kaffee- und Teepause
12.30 Uhr
Abschlussimpulse und Musik
Julia Lütz, Deutsche Montessori-Vereinigung e.V.
Maximilian Kuhn
Tim Trute, Thomas-Morus-Akademie Bensberg
13.00 Uhr
Mittagessen
14.00 Uhr
Ende der Tagung
Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.


Subbass1-CC-BY-SA-4.0-commons.wikimedia
robert-clark-unsplash
YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts







CC-PD-Mark via Wikimedia Commons