Stadträume - Kölns äußerer Gürtel - Thomas-Morus-Akademie Bensberg
© F. Carovillano, Deutsche Zentrale für Tourismus

Am grünen Band

Kölns äußerer Gürtel

Erfahrungen aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 zeigten, dass die Festungswerke Kölns militärisch überholt waren. Ab 1873 legte das Militär in 4–7 Kilometer Entfernung zur Stadt einen neuen äußeren Festungsgürtel beiderseits des Rheins an. Mit 12 Forts, 23 Zwischenwerken und über 120 Zwischenfeldbauten war Köln am Vorabend des Ersten Weltkrieges eine der größten Festungen im Deutschen Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg plante Oberbürgermeister Konrad Adenauer zusammen mit dem Städtebauer Fritz Schumacher die Anlage des Äußeren Grüngürtels. Im Rechtsrheinischen hingegen ging man von den umgestalteten Festungswerken („Grünen Forts“) als Attraktionen aus und leitete diese über in die ausgedehnten rechtsrheinischen Wälder.

Ihr/e Reiseleiter/in

Donnerstag, 24. August 2023
Treffpunkt an der Aachener Straße, Stadtbahnhaltestelle „Rheinenergie-Stadion“ Linie 1 in Köln (10.00 Uhr).

Sportpark und Volkswiese
Erinnert der Sportpark Müngersdorf an die Olympiahoffnung Oberbürgermeister Adenauers, ist die Jahnwiese das Beispiel einer großen Volkswiese der Zwanzigerjahre für den Breitensport.

Von der Stadtwalderweiterung zum Arboretum
Die Anlage des Adenauerweihers bot die Möglichkeit, dem waldreichen Gelände der sogenannten Stadtwalderweiterung ein bewegtes Relief zu verleihen. Im Kontrast dazu steht die von Baumgruppen gegliederte offene, weite Fläche des Arboretums, das erst Mitte der 1950er Jahre entstand.

Decksteiner Kanal
Der Decksteiner Kanal mit seinen markanten Alleen verbindet zwei polygonale Seen an seinen Endpunkten. Bei seiner Entstehung war er für den Wasser– und Eissport vorgesehen.

Fort Deckstein mit Felsengarten
Das ab 1873 angelegte Fort Deckstein ist das älteste der äußeren Kölner Forts. Wie bei allen linksrheinischen Festungswerken musste auch hier das Erdgeschoss mit Erde zugeschüttet werden. Vor einigen Jahren wurde der Felsengarten, ein Stauden- und Schattengarten im ehemaligen Flankengraben wieder hergerichtet.

Ehemaliger Schmuckgarten auf dem Zwischenwerk XIb
Die terrassierte Gartenanlage auf dem Mülheimer Zwischenwerk XIb war einst ein Schmuckstück unter den Kölner Parkanlagen.

Ende der Veranstaltung an der Stadtbahnhaltestelle „Im Weidenbruch“ in Köln (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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