Zu-den-Festspielen-an-die-Salzach-Ferienakademie-der-Thomas-Morus-Akademie-Bensberg
© Tourismus Salzburg GmbH

Sommer in Salzburg

Zu den Festspielen an die Salzach

Unvergleichlich ist die Atmosphäre während der Sommerfestspiele in Salzburg. Die ganze Stadt wird Bühne. Virtuosen, auf Weltniveau agierende Künstlerinnen und Künstler aus Musik und Schauspiel, geben sich hier dann ein Stelldichein.
In diesem Jahr gibt es ein Wiedersehen mit dem im Stile Brechts modernisierten „Jedermann“ des Lars Eidinger und ein Wiederhören mit der neu einstudierten „Aida“. Ein Sängerfest verspricht auch eine konzertante „Lucia di Lammermoor“, während die Wiener Philharmoniker die narkotisierende Musik des „Tristan“ mit Olivier Messiaens groß dimensionierter Turangalîla-Symphonie verbinden.
So ist es höchst reizvoll, Besuche ausgewählter Festspielaufführungen mit Erkundungen in der Stadt an der Salzach und ihrer Umgebung sowie mit Blicken hinter die Kulissen der Festspielstätten zu verbinden.
Herzlich laden wir Sie ein, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Dr. Andreas Thiel anregende Tage in der weltberühmten Festspielstadt Salzburg zu verbringen.

Dienstag, 23. August 2022
Individuelle Anreise zum Hotel St. Virgil in Salzburg.
Willkommen in Salzburg!
18.00 Uhr I Begrüßung und Einführung in die Festspielwoche.

Mittwoch, 24. August 2022
Im Reigen der Jahrhunderte - Die Altstadt von Salzburg
Inmitten der barock geprägten Altstadt kann man versteckte Schönheiten weit älterer Epochen entdecken. Unter dem Residenzplatz finden sich römische Mosaike, am Nordfelsen des Mönchsberges steht seit karolingischer Zeit das Benediktinerstift Sankt Peter mit seinem Friedhof und der romanischen Klosterkirche. Die Hallenkirche der Franziskaner gleich nebenan glänzt in spätgotischen Formen, während die Kollegiengebäude der Universität teilweise noch der Renaissance entstammen. Gotische Kellergewölbe und Loggien aus der Renaissance prägen auch die engen Gassen an der Salzach, wo in den Handelshäusern der Kaufleute das Geld verdient wurde. Kleine Innenhöfe und Hauskapellen tragen zum Charme dieser Gassen bei.

17.00 Uhr I Besuch der Aufführung auf dem Domplatz (wetterabhängig)
„Jedermann“. Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal
Nach mehr als 700 Vorstellungen in einem Jahrhundert ist der „Jedermann“ noch immer zentraler Bestandteil der Salzburger Festspiele und schreibt seine Historie in einem fort: ein singulärer Vorgang im deutschsprachigen Theater.
Mitwirkende: Lars Eidinger (Jedermann), Verena Altenberger (Buhlschaft), Edith Clever (Tod), Mavie Hörbiger (Teufel) u.a.
Regie: Michael Sturminger

Donnerstag, 25. August 2022
Mirabellgarten und Mönchsberg - Schön von allen Seiten
Über die Steingasse und die Linzer Gasse führt ein Morgenspaziergang vorbei am Kapuzinerberg in den berühmten Park von Schloss Mirabell. Jenseits der Rabatten mit ihren Skulpturen liegen Mozarteum und Landestheater. Über den Makartsteg führt der Weg in die Griesgasse und hinauf auf den Mönchsberg mit seiner unvergleichlichen Aussicht auf Salzburgs Altstadt. Eine kurze Wanderung erschließt den herrlichen Natur- und Kulturraum und endet am Fuß der Festung Salzburg. Dort öffnet sich ein noch weiteres Panorama: ein riesenhaftes Rundbild in der Neuen Residenz überliefert das Aussehen der Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

19.00 Uhr I Besuch der Oper im Großen Festspielhaus
„Lucia di Lammermoor“. Dramma tragico in drei Akten von Gaetano Donizetti
Die leidend Liebende und liebend Leidende, die fragile Melancholikerin mit dem Drang, sich angesichts einer traumatischen Realität in eine Traumwelt zu flüchten, dem „Wahnsinn“ zu verfallen ...
Mitwirkende: Ludovic Tézier (Lord Enrico Ashton), Lisette Oropesa (Miss Lucia), Benjamin Bernheim (Sir Edgardo di Ravenswood), Roberto Tagliavini (Raimondo Bidebent) u.a.
Musikalische Leitung: Daniele Rustioni
Philharmonia Chor Wien, Mozarteum-orchester Salzburg

Freitag, 26. August 2022
Sankt Wolfgang - Wunder im Salzkammergut
Eine landschaftlich herrliche Fahrt führt von Salzburg vorbei am Fuschlsee zum Arbersee und nach Sankt Gilgen, wo einst Mozarts Mutter geboren wurde und seine Schwester lebte. Eine Schifffahrt über den See führt nach St. Wolfgang. In der Pfarrkirche des höchst pittoresken Ortes begeistert der gewaltige spätgotische Schnitzaltar von Michael Pacher (1481), als ein Meisterwerk ersten Ranges. Nach einer längeren Mittagspause mit der Gelegenheit, die weltberühmten Salzburger Nockerln im „Weissen Rössl“ zu kosten, geht es rund um den See und zurück nach Salzburg.

21.00 Uhr I Besuch des Konzertes im Großen Festspielhaus
Symphoniekonzert der Wiener Philharmoniker
Programm: „Vorspiel und Isoldes Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ WWV 90 von Richard Wagner;
Turangalîla-Symphonie für Großes Orchester, Klavier und Ondes Martenot von Olivier Messiaen
Mitwirkende: Yuja Wang (Klavier), Wiener Philharmoniker
Dirigent: Esa-Pekka Salonen

Samstag, 27. August 2022
Geheimnisse der Bühne und Fürsterzbischöfliche Pracht
Im August 1920 beginnt die Geschichte der Salzburger Festspiele mit dem „Jedermann“ auf dem Domplatz. Das frühbarocke Ambiente spielt seither mit. Später kommen weitere Spielstätten, wie die ebenfalls barocke Felsenreitschule der Erzbischöfe und schließlich Herbert von Karajans gewaltiges Großes Festspielhaus hinzu. Ein ganzes Stadtviertel ist so der Musik und den darstellenden Künsten gewidmet. Dessen Geheimnisse werden bei einer Führung durch die verschiedenen Spielstätten gelüftet.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Altstadt gilt der letzte Besuch der Residenz der Fürsterzbischöfe, der Schatzkammer in den Emporen des Domes sowie der uralten Erzabtei von Sankt Peter, der Keimzelle der Salzburger Kultur.

19.30 Uhr I Besuch der Oper im Großen Festspielhaus
„Aida“. Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Unter der glänzenden Oberfläche aus Fanfaren, Triumphmarsch, Ballett und Chorszenen lauert das Böse: Themen wie Krieg und Versklavung, Großmachtgelüste und Verrat prägen diese Oper mit der bekannten Dreiecksgeschichte aus Liebe und Eifersucht.
Mitwirkende: Roberto Tagliavini (Il Re), Anita Rachvelishvili (Amneris), Elena Stikhina (Aida), Piotr Beczala (Radamès), Erwin Schrott (Ramfis), Luca Salsi (Amonasro), Riccardo Della Sciucca (Un messaggero) u.a.
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Regie: Shirin Neshat
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (Bühnenmusik), Wiener Philharmoniker

Sonntag, 28. August 2022
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes:
„Die Himmel rühmen“
Ob in der barocken Domkirche oder in der weiten gotischen Halle der Franziskanerkirche: Die Heilige Messe in Salzburg wird zur Festspielzeit von hochkarätiger geistlicher Musik begleitet sein.

Auf Wiedersehen Salzburg!
Verabschiedung und individuelle Rückreise in die Heimat.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

.