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Heiteres Spiel

Werke des Architekten Hans Schilling in Köln

Hans Schilling (1921–2009) prägte Kölns moderne Nachkriegsgestalt entscheidend mit. Er war am Wiederaufbau der Stadt beteiligt und konnte sich Mitte der 1950er Jahre u.a. mit dem Gürzenich-Neubau ähnlich anderen Kölner Künstlern und Architekten einen Namen machen. Kennzeichnend für Schillings Schaffen ist eine stets angenehm bedachte, doch nicht mit Gefälligkeit liebäugelnde Bauart.

Montag, 12. September 2022
Treffpunkt auf dem Rudolfplatz am Hahnentor (10.00 Uhr).

Ringhof
Das 1955 erbaute Wohn- und Ge­schäfts­haus an der Einmündung Flan­drische Straße/Hohenzollernring fällt durch die auskragende geschweifte Dachscheibe ins Auge.

Neu St. Alban
Die 1958 geweihte Kirche im Stadtgarten zählt zu den Klassikern des deutschen katholischen Nachkriegskirchenbaus. Der Architekt vereinigte hier in neuartiger Weise den Zentral- mit dem Richtungsbau.

Haus Schilling
Einen Beitrag zur schöpferischen Denkmalpflege stellt das Wohn- und Atelierhaus des Architekten am Gereonswall dar. In seiner „Anlehnung“ des modernen Baukörpers an die mittelalterliche Stadtmauer ist es mit der ebenfalls erweiterten „Weckschnapp“ vergleichbar.

Maternushaus
Beim Bau des 1978 bis 1983 errichteten Tagungszentrums des Erzbistums Köln zeigte sich Schilling in besonderer Weise als Teamplayer: Prismen, Kegel, Zylinder, Pyramiden und Kuben wurden von ihm und Peter Kulka zu „einem heiteren Spiel“ vereint.

Haus Marzellenstraße 25
Das 1954/55 errichtete Wohn- und Geschäftshaus mit den mosaizierten Balkonbrüstungen dokumentiert einen 1950er-Jahre-typischen Hang zur graphischen Fassadengestaltung.

„Em Hahnen“
Haus Alter Markt 24 ist einer der be­kann­testen Bauten der Altstadt. Bauherr Josef Engels, selbsternannter „Ober­kallendresser vum Aldermaat“, hat es von Schilling planen und von Ewald Mataré figürlich schmücken lassen.

Zwischen Heumarkt und Heumarkt
Gleich mehrere Gebäude Schillings säumen Kölns größten Platz und dessen Umfeld: Haus Pfaffen, die Wohn- und Geschäftshäuser Markmannsgasse 5 und Vor St. Martin 12 sowie das Haus der Handwerkskammer Heumarkt 12.

Ende der Veranstaltung am Heumarkt (ca. 17.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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