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Die großen Flamen

Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens und Anton van Dyck

Welche Bilder entstehen vor dem inneren Auge, wenn man an die flämische Malerei des 15.-17. Jahrhunderts denkt – und welche Namen sind untrennbar mit ihrer außergewöhnlichen Blüte verbunden?
In einer Zeit tiefgreifender politischer, religiöser und kultureller Umbrüche entwickelte sich in den südlichen Niederlanden eine Kunstlandschaft von beeindruckender Vielfalt und Ausdruckskraft. Malerei wurde zum Medium von Repräsentation, Erzählung und sinnlicher Erfahrung gleichermaßen.
Im Zentrum des Seminars stehen drei prägende Künstlerpersönlichkeiten und ihre jeweils unverwechselbaren Hand-schriften: Peter Paul Rubens, dessen dynamische Bildwelten von Bewegung und Fülle geprägt sind; Jacob Jordaens, der mit kraftvollen Szenen aus Alltag und Mythologie eindringliche Akzente setzte, sowie Anton van Dyck, der mit seinen fein abgestimmten Porträts die Bildsprache höfischer Eleganz entscheidend formte.
Gemeinsam eröffnen diese Künstler jeweils unterschiedliche Perspektiven auf eine Zeit, in der Kunst zwischen Prachtentfaltung und Beobachtungsgabe oszillierte. Ihre Werke zeugen von technischem Können, erzählerischer Dichte und einem ausgeprägten Gespür für Wirkung.
Wir laden Sie herzlich ein, die facettenreiche Welt der flämischen Malerei (neu)kennenzulernen!

Ihr/e Referent/in
Ihre Tagungsleitung

Samstag, 12. September 2026

14.00 Uhr
Die Epochen der südniederländischen Malerei
Von den Altniederländern bis zum flämischen Barock

15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause

15.45 Uhr
Peter Paul Rubens
Dynamik, Opulenz und die Inszenierung von Macht im Barock

18.00 Uhr
Abendessen

19.15 Uhr
Jacob Jordaens
Lebensnahe Bildwelten zwischen Mythos und Alltag

21.30 Uhr
Ende des Veranstaltungstages


Sonntag, 13. September 2026

ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste

8.00 Uhr
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes
in der Edith-Stein-Kapelle

9.45 Uhr
Anton van Dyck
Höfische Eleganz und die Kunst des repräsentativen Porträts

11.15 Uhr
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr
Und auf der anderen Seite: Rembrandt, Vermeer, Frans Hals u.a.
Abgrenzung zur nordniederländischen Malerei

13.00 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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