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Annette Kolb: Deutsch-Französin, Pazifistin, Schriftstellerin

„Ich bin eben halb deutsch und halb französisch“ sagte im Alter von 95 Jahren die Schriftstellerin Annette Kolb. Vor allem für ihre heiteren Romane und Musikerbiographien ist sie bekannt, doch die Deutsch-Französin konnte auch anders, die vor 150 Jahren geboren wurde. Denn mit kritisch-sarkastischen Texten schrieb die Pazifistin gegen die Kriegstreiber des Ersten Weltkriegs an. Sie reiste viel, emigrierte 1933 nach Paris, floh dann nach New York und verbrachte ihre letzten Lebensjahre in München, wo sie am 3. Februar 1870 geboren wurde und am 3. Dezember 1967 verstarb. Ein Porträt dieser so ungewöhnlichen Frau zeichnet Dr. Elisabeth Peters und liest Ihnen auch aus zwei Werken von Annette Kolb vor.

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„Gläubige als Zitterrochen“? Überlegungen und Ermutigung einer Philosophin

Dienstag, 16. Juni 2020 || Die Kirchen könnten in diesen angespannten Zeiten, davon ist die Münchener Philosophin Olivia Mitscherlich-Schönherr, überzeugt, sich viel deutlicher ins Wort bringen. Stattdessen macht sie in einem Interview des Deutschlandfunks eine „spirituelle Hilflosigkeit“ aus. Sie ermuntert daher dazu, sich bewusst in dieser Corona-Krise der Unsicherheit zu stellen.

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Die Wasserbüffel Immo und Keppl im Freudenthal

Mittwoch, 10. Juni 2020 || Im Freudenthal gehen zwei Wasserbüffel als Landschaftspfleger ihrer Arbeit nach. So wurde das Seitental der Sülz, ein abgeschiedenes ehemaliges Wiesental, von unerwünschter „Verbuschung“ frei gehalten. Begleiten Sie Mark vom Hofe auf seiner „Wanderung“ und erfahren Sie, auf welche Weise Naturschutz vor Ort praktiziert wird.

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… wozu braucht uns diese Erde? Die Enzyklika Laudato si‘ als spirituelle Herausforderung

Freitag, 5. Juni 2020 || Im Juni 2015 veröffentlichte Papst Franziskus die Enzyklika Laudato si‘, die eine weltweite mediale Aufmerksamkeit erhielt und sogar als Wendepunkt in der Kirchengeschichte bezeichnet wird. Anlässlich des fünften Jahrestages der Enzyklika sprach Akademiereferent Matthias Lehnert mit der Aachener Philosophin und Lateinamerikanistin Dr. Elisabeth Steffens.

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„Wofür das Ganze?“ – Vom Rennrad, Zielen und Achterbahnen

Donnerstag, 4. Juni 2020 || Immer mehr Menschen erkunden ihre direkte Umgebung, weil Urlaubsreisen in die Ferne nicht möglich sind. Das Fahrrad ist hierbei eine Möglichkeit ganz bewusst zu reisen und sich in der Natur zu bewegen. Wie aber wirken sich die aktuellen Beschränkungen auf die Psyche und Motivation von Profisportler*innen aus, denen nun im Training auf Grund von abgesagten Rennen oder der Olympiade das konkrete Ziel fehlt: „Wofür das Ganze?“. Über die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf den Radsport, den Umgang mit Zielen und Motivation nicht nur aus sportlicher Sicht sprach Julia Steinkamp mit dem Radsporttrainer Hendrik Werner.

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Frauen und Ämter: Es ist an der Zeit, über „Macht“ zu sprechen.

Freitag, 29. Mai 2020 || Es gibt verschiedene Weisen, wie Menschen Macht ausüben. Die einen üben Macht aus, indem sie über sich selbst souverän bestimmen. Andere üben Macht aus, indem sie Menschen geschickt beeinflussen und manipulieren. Wieder andere sind mächtig, indem sie sich vernetzen und Netzwerke geschickt nutzen oder auch ausnutzen… Die Theologin Elisabeth Neuhaus setzt sich intensiv mit dem Thema Macht in der Kirche und damit auch mit der so genannten „Frauenfrage“ auseinander.

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Zwischen Schreibtisch und Spielecke

Dienstag, 26. Mai 2020 || Während der Corona-Krise haben viele Eltern ihren Büroplatz durch einen Homeoffice-Arbeitsplatz eingetauscht. Für berufstätige Eltern mit kleinen Kindern kann das Homeoffice zur Herausforderung werden. Einen Einblick in den neuen Alltag schildert Anne Pesch, Akademiereferentin und Mutter von zwei kleinen Kindern.

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Sinn-bildlich: Gedanken zum Himmelfahrtsfest

Donnerstag, 21. Mai 2020 || Eingedenk der Lebensweisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, baten wir den Kunsthistoriker und Theologen Dr. Arno-Lutz Henkel zum Fest Christi Himmelfahrt ein Bild auszuwählen und zu interpretieren. Nun sind es zwei, die erst auf den zweiten Blick in Verbindung stehen: der Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz und die Darstellung der Himmelfahrt Christi aus dem Rabbula Evangeliar, das auf das 6. Jahrhundert datiert wird.

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Replace Rubens. Gerhard Richter in der Kunststation St. Peter

Donnerstag, 14. Mai 2020 || Noch im Februar konnten Teilnehmende der Erkundung „Holland am Rhein“ mit Dr. Andreas Baumerich die „Kreuzigung Petri“ von Peter Paul Rubens exklusiv in der Restauration auf der Empore von St. Peter bestaunen. An die Stelle, an der das Bild gewöhnlich hängt, tritt jetzt mit Gerhard Richters „Grauer Spiegel“ ein würdiger Platzhalter.