Lars Bergenruen, Notfallseelsorge

Wenn Kinder Tod und Gewalt erleben…

Erfahrungen, Opferschutz, Unterstützungsangebote während des "Lockdowns"

Weltweit sind Kinder mit Gewalt, Sterben und Tod konfrontiert, wenn Eltern, nahe Angehörige oder Freunde verletzt oder getötet werden. Nicht selten belastet das Erleben von Gewalt die Betroffenen ein Leben lang – und sogar bis in die nachfolgenden Generation hinein. Auch der sexuelle Missbrauch an Kindern hat oft lebenslange traumatische Folgen. Die COVID-19-Pandemie hat die Lage vieler Kinder noch dramatisch verschlechtert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen nach Todesfällen, schweren Verletzungen und nach sexuellem Missbrauch stellt Eltern und Angehörige, aber auch Einsatzkräfte in Polizei, Rettungsdiensten, Kriseninterventions-Teams und Notfallseelsorge vor besondere Herausforderungen. Auch Mitarbeitende in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und in der Trauerbegleitung suchen Orientierung für den Umgang mit Kindern in Trauerprozessen oder nach Gewalterfahrungen. Zudem stellt sich die Frage, wie Angehörige europäischer Armeen damit umgehen, wenn Kinder selbst von bewaffneten Konflikten betroffen sind oder wenn Kinder mit der Traumatisierung ihrer Eltern, die im Kampfeinsatz waren, konfrontiert werden. Diesen Themen wollen wir uns unter dem besonderen Blickwinkel der Corona-Pandemie in dieser Veranstaltung widmen.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung nur bis zum 16. April, 11.00 Uhr möglich ist. Sollten Sie kurzfristig noch Interesse haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, rufen Sie uns an unter 02204 / 408 472. Vielen Dank.
Sie erreichen uns: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr,
Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr.

Montag, 19. April 2021

9.30 Uhr
Einführung
Dr. Astrid Helling-Bakki, World Childhood Foundation, Stuttgart

Gesprächspartner
Reinert Hanswille, Systemischer Therapeut und Autor, ifs Essen
Prof. Dr. Harald Karutz, Medical School Hamburg, Projekt KIKAT und
Leiter des Kommunalen psychosozialen Krisenmanagements,
Mülheim an der Ruhr
Ingo Wünsch, Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Moderation und Leitung
Hermann-Josef Borjans, Bund Deutscher Kriminalbeamter
Dr. Uwe Rieske, Militärdekan, Evangelisches Militärpfarramt Bonn II
Andreas Würbel, Thomas-Morus-Akademie Bensberg

12.00 Uhr
Abschluss

Veranstalter
Bund Deutscher Kriminalbeamter
Evangelisches Militärpfarramt Bonn II
Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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