Expressionismus Köln
©1971markus, CC BY-SA 4.0, wikicommons

Vom Pinsel bis zur Bronze

Meister des Expressionismus

Köln ist eine Stadt für Freunde des Expressionismus in Malerei und Bildhauerei. Sie besitzt mit der Sammlung Haubrich im Museum Ludwig die nach den Expressionismusbeständen des Lenbachhauses in München sicher bedeutendste Sammlung dieser Kunstrichtung. Das Käthe-Kollwitz-Museum ergänzt diesen Umstand um Werke der Meisterin der sozial engagierten Expression. Vervollständigt wird das Bild noch durch die Plastiken Ernst Barlachs in der Antoniterkirche und Bildwerke anderer Expressionisten im Stadtraum.

Ablauf

Donnerstag, 6. Februar 2020

10.00 Uhr
Treffpunkt an der KVB-Haltestelle Sparkasse am Butzweilerhof, Endhaltestelle der Linie 5

Form und Guss – Kunstgießerei Schweitzer
Ernst Barlach und Käthe Kollwitz haben ihre dreidimensionalen Bildwerke oft für den Bronzeguss vorgesehen. Diese Technik der Bilderstellung wird in der Kunstgießerei Schweitzer in Köln-Ossendorf gepflegt.

Bronze und Papier – Käthe-Kollwitz-Museum
Käthe Kollwitz‘ öffentlichkeitswirksamste Arbeit ist ein Bronzeguss: die „Pietà“ in der Neuen Wache in Berlin. Neben dem kleineren Originalguss besitzt das Museum weitere Bronzearbeiten der Künstlerin.

13.15 Uhr
Mittagessen im Café Riese in der Schildergasse

Schwebender und Sitzender – Ernst Barlach in der Antoniterkirche
Mit dem „Schwebenden“ besitzt die Antoniterkirche den ältesten noch existierenden Bronzeguss dieser Arbeit von Ernst Barlach, die ursprünglich für den Dom von Güstrow geschaffen wurde. Der „Gekreuzigte“ und der „lehrende Christus“ von Barlach werden ergänzt durch Bronzewerke des Kölner Bildhauers Rudolf Peer.

Stadt und Expression – Expressionismus in der Innenstadt
An St. Maria im Kapitol befindet sich die meditative Skulptur der „Trauernden“ des Bauhaus-Meisters Gerhard Marcks. Ebenfalls der Trauerarbeit gewidmet sind die „Trauernden Eltern“ von Käthe Kollwitz in Alt St. Alban.

„Brücke“ und „Blauer Reiter“ – Meisterwerke im Museum Ludwig
Der Kölner Rechtsanwalt Josef Haubrich schenkte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eine der bedeutendsten Kollektionen des Expressionismus dem Wallraf-Richartz-Museum. Heute können die Besucher im Museum Ludwig Werke der Künstlergruppe „Die Brücke“ sehen, die durch Arbeiten der Expressionisten in Norddeutschland und im Rheinland sowie des „Blauen Reiters“ ergänzt werden.

Ende der Veranstaltung im Museum Ludwig in Köln (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

Leistungen

Der Preis für die Kunstgeschichtliche Erkundung Vom Pinsel bis zur Bronze beträgt 98,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Café Riese in der Schildergasse;
  • Exklusive Führung durch Martin Schweitzer in der Kunstgießerei Schweitzer;
  • Fahrkarte für den Öffentlichen Personennahverkehr (gilt nicht für die An- und Abreise zum Veranstaltungsort);
  • Führungen und Eintritte.
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