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Neue Militärstrategie der Bundeswehr

Verantwortung für Europa zwi- schen Abschreckung, Resilienz und Multi-Domain Operations

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen gegen kritische Infrastruktur und die strategische Neuordnung der NATO haben die sicherheitspolitische Lage Europas grundlegend verändert. Mit der ersten Militärstrategie der Bundeswehr definiert Deutschland seine neue Rolle innerhalb der Allianz: Die Bundeswehr soll zur stärksten konventionellen Armee Europas entwickelt werden. Die „Gesamtkonzeption militärische Verteidigung“ beschreibt ein neues  Kriegsbild, das von Informationsüberlegenheit, technologischer Innovationsgeschwindigkeit, Multi-Domain Operations und hybrider Kriegführung geprägt ist. Gleichzeitig wächst der Anspruch an Deutschland, als militärischer Anlehnungspartner Europas Abschreckung, Verteidigung und Resilienz gemeinsam mit den Verbündeten sicherzustellen.

Die Fachtagung analysiert die militärstrategischen Leitlinien der neuen Bundeswehrstrategie, ordnet sie in den internationalen Kontext ein und diskutiert die operativen, technologischen und personellen Konsequenzen für die Streitkräfte. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Bundeswehr braucht Deutschland bis 2035 – und welche Schritte müssen bereits heute umgesetzt werden?

Wir laden Sie herzlich ein, diese und weitere Fragen gemeinsam zu diskutieren!

Monsignore Rainer Schnettker

Leitender Militärdekan, Leiter Katholisches Militärdekanat Köln

Oberstleutnant Tobias Terhardt

Gemeinschaft Katholischer Soldaten, Bereich West

Andrea Hoffmeier

Direktorin der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Ihre Tagungsleitung

Montag, 9. November 2026
14.00 Uhr
Die neue Militärstrategie der Bundeswehr
Strategischer Gesamtüberblick
Brigadegeneral Jonas Uhrlau, Leiter Gesamtkonzeption und Planung militärische
Verteidigung im Bundesministerium der Verteidigung

15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause

16.00 Uhr
Strategische Vorausschau und Risikoanalyse
Wissenschaftliche Einschätzung der Sicherheitslage und der neuen Militärstrategie
Prof. Ulrich Schlie, Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bonn

17.45 Uhr
Abendessen

19.00 Uhr
Aufwuchs braucht Rückgrat
Instandhaltung als kritische Fähigkeit der Landstreitkräfte

Brigadegeneral Bernhard Schneider, Geschäftsführer HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH

20.30 Uhr
Ende des Veranstaltungstages


Dienstag, 10. November 2026
ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste

9.00 Uhr
Morgenimpuls
in der Edith-Stein-Kapelle

9.30 Uhr
Multi-Domain Operations
Vernetzt und koordiniert zu mehr Wirksamkeit
Oberst i.G. Dr. Thomas Steinmetz, Planungsamt der Bundeswehr

11.00 Uhr
Kaffee- und Teepause

11.15 Uhr
Eckpunkte des Kriegsbilds
Ableitungen für die Gesamtverteidigung und die Territoriale Verteidigung
Kommandeur Landeskommando NRW oder Vertreter

12.45 Uhr
Zusammenfassung und Abschluss

13.00 Uhr

Mittagessen

14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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