205102_Holland_Rhein

Holland am Rhein

Rembrandt und niederländische Einflüsse in Köln

Eine Nachbarschaft mit Folgen! Seit dem 15. Jahrhundert stand Köln immer wieder in enger Verbindung mit den benachbarten historischen Niederlanden, die das Gebiet des heutigen gleichnamigen Königreichs ebenso umfasste wie das des heutigen Belgiens. Spuren dieser Nachbarschaft sind bis heute an vielen Stellen im Kölner Stadtgebiet präsent. Umso passender ist es, dass das Wallraf-Richartz-Museum mit einem von Rembrandts Altersporträts eines der bedeutendsten Werke des Genies besitzt. Ihm widmet das Museum nun anlässlich seines 350. Todestages aktuell seine Ausstellung „Inside Rembrandt“.

 

Ablauf

Mittwoch, 12. Februar 2020
Treffpunkt im Wallraf-Richartz-Museum in Köln (10.00 Uhr).

Rembrandt und die großen Meister im Wallraf
Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Die Sonderausstellung des Wallraf-Richartz-Museums taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Besuch in der renommierten Niederländer-Sammlung des Museums.

Architektur unter niederländischem Einfluss
Architektonisch ist der Einfluss der Niederlande an prominentester Stelle in Köln spürbar. So zeigt der Rathausturm eine deutliche Verwandtschaft mit flämischen Bauten. Auch die Gestaltung der Rathauslaube ist ohne das berühmte Rathaus von Antwerpen nicht denkbar. Aus den Niederlanden geflohene Karmeliterinnen gründeten die Kirche der „Schwarzen Muttergottes“. Kein Wunder also, dass die Kirche niederländisch erscheint. Auch der barocke Hochaltar entstammt einer flämischen Werkstatt.

Rubens in St. Peter und die De Grootesche Familienkirche
Rubens ein gebürtiger Kölner? Das glaubte zumindest Ferdinand Franz Wallraf. Dass der tatsächlich in Siegen geborene Flame aber – wie eine große Zahl von vor den Spaniern geflohenen Niederländern – in Köln lebte, ist sicher. Noch im Alter malte er für St. Peter eines seiner bedeutendsten Spätwerke. Es war dann ein de Groote, der das Bild aus Frankreich zurückholte. Enger als Rubens hat sich diese aus den Niederlanden geflohene Familie mit Köln verbunden. Ihre Familienkirche St. Gregorius prägt bis heute die südliche Altstadt Kölns.

ca. 18.00 Uhr
Ende der Veranstaltung an der Haltestelle Severinstraße in Köln. 

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 90,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Consilium im „Spanischen Bau“ am Rathaus;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Die Wege zwischen den einzelnen Programmpunkten werden zu Fuß zurückgelegt.

.