Montags in Kolumba-Januar 2023
© VG Bild-Kunst, Bonn

Wo bist du?

Orte, Räume und ihre Wirkungen

Das Museum KOLUMBA lädt in seiner diesjährigen Jahresausstellung zu einer besonderen Entdeckung ein, indem es die Wechselwirkung von Orten und menschlicher Person(en) in den Blick nimmt. Bekanntlich stellt Kultur immer auch einen Transformationsprozess dar: Menschen gestalten Natur um in einem Lebens-Raum. Nicht nur Siedlungen und Städte sind die Folge, sondern auch die Rückwirkungen, die solche Kultur-Orte auf sie, die Menschen, haben, da sie immer schon als gedeutete Orte auf die dort Anwesenden wirken.
Für Menschen des 21. Jahrhunderts erweist sich die personale Präsenz im Raum angesichts zunehmender Virtualität und Digitalisierung menschlicher Lebenswelten als Herausforderung. Es werden künstliche Räume erschaffen, die das Leben in analogen Zusammenhängen zutiefst beeinflussen. Umso drängender stellt sich daher die Frage, wohin der einzelne Mensch gehört, was sein Zuhause ausmacht. Nicht zuletzt können solche Begriffe wie Heimat und Vaterland, angesichts von Kriegen und wiedererstehender Nationalismen, ihre identitätsstiftende Berechtigung behalten.
Montags in Kolumba unternimmt somit nicht nur einen geführten Gang durch die Ausstellung, sondern sucht den Wechselwirkungen von Ort und Subjekt, um den Titel der Ausstellung aufzugreifen, nachzugehen und so einen anfanghaften Austausch anhand ausgewählter Objekte darüber zu ermöglichen, auf welche Weise wir Menschen ver-ortet sind.
Die Thomas-Morus-Akademie und das Kunstmuseum KOLUMBA laden daher herzlich nach Köln ein!

Ihr/e Referent/in

Montag, 30. Januar 2023

18.00 Uhr
Begrüßung im Foyer des Museums
Andreas Würbel, Thomas-Morus-
Akademie Bensberg

Einblicke
Einführende Perspektiven in die Ausstellung „making being here enough. Ort & Subjekt“
Dr. Stefan Kraus, Direktor, KOLUMBA, Kunstmuseum des Erzbistums Köln

Im Dialog mit
Dr. Arno-Lutz Henkel, Bonn
Kunsthistoriker und Theologe

19.30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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