henrique-ferreira-RKsLQoSnuTc-unsplashVenedig im Licht des Frühlings
Wenn die Lagune erwacht
Venedig – eine der faszinierendsten Städte der Welt, einzigartig erbaut im Wasser ihrer Lagune, einzigartig in ihrer Erscheinung. Eine Stadt, die aus dem Wasser emporwächst und sich in den Spiegelbildern der Kanäle selbst verdoppelt. Wer sich hier fortbewegt, fährt mit dem Boot oder geht zu Fuß – kein Autolärm, keine Fahrräder, keine Motorroller, nur das leise Plätschern des Wassers, das Rufen der Gondolieri und das Knarren alter Holzstege. In dieser Stille, fern des touristischen Trubels, zeigt sich Venedig besonders eindrucksvoll. Im Frühling, wenn die ersten warmen Tage die Lagune erreichen und das Licht über Wasser und Fassaden wandert, entfaltet die Stadt einen besonderen Reiz. Diese Reise folgt den stilleren Pfaden, auf Spaziergängen durch enge Gassen, über Brücken, zu verborgenen Plätzen und Kirchen. Schritt für Schritt entsteht so ein facettenreiches Bild dieser unvergleichlichen Königin der Adria – von ihren Sestieri bis zu den Inseln der Lagune, von großen Kunstdenkmälern bis zu stillen Orten der Einkehr.
Ihr/e Reiseleiter/in
Montag, 8. März 2027
Anreise in die Lagune
Flug mit Eurowings von Düsseldorf (15.45 Uhr) nach Venedig (17.15 Uhr). Schon beim Anflug zeigt sich die Stadt als silbernes Mosaik, das auf dem Wasser zu schweben scheint. Nach der Landung Transfer mit dem privaten Wassertaxi zum Hotel Bisanzio**** – ein erster Vorgeschmack auf das, was Venedig so einzigartig macht: das Gleiten über die Lagune, der Blick auf Kirchtürme und Paläste sowie das Spiel von Licht und Spiegelungen.
Dienstag, 9. März 2027
Dorsoduro und San Polo
Vom „Bacino di San Marco“ und dem „Canal della Giudecca“ eröffnen sich Panoramen auf die wichtigsten Bauwerke Venedigs. Einen reizvollen Gegensatz bilden die malerischen Kanäle und engen Gassen von Dorsoduro und San Polo. Die der Muttergottes geweihten Franziskanerkirche S. Maria Gloriosa stellt nicht nur einen der größten gotischen Bauten Venedigs dar, sondern ist ein Museum für die venezianische Malerei und Bildhauerkunst der Renaissance. In der benachbarten Bruderschaft des heiligen Rochus schuf Tintoretto einen der eindrucksvollsten Zyklen des 16. Jahrhunderts.
Mittwoch, 10. März 2027
Im Mittelpunkt der Macht
Der Markusplatz war das politische und religiöse Zentrum der Serenissima. Hier erhoben sich die bedeutendsten Bauwerke der Republik: der Dogenpalast und die Markusbasilika mit ihrer Fülle an Mosaiken, Marmoren und Reliquien. Anschließend führt ein Spaziergang zur Galleria dell’Accademia, die zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Stadt zählt. Von der Malerei des Spätmittelalters über die Meister der Renaissance bis zur Farbenfülle des Barock entfaltet sich hier das Panorama venezianischer Kunst in all seiner Leuchtkraft.
Donnerstag, 11. März 2027
Vom Rialto zum Ghetto
Entlang des Canal Grande geht es im Morgenlicht zum Rialto. Auf dem traditionsreichen Markt herrscht noch immer geschäftiges Treiben und das Angebot an
Meeresfrüchten, Obst und Gewürzen spiegelt den Reichtum der Stadt wider. Nicht weit entfernt befindet sich der Palazzo Mocenigo a San Stae, dessen piano nobile besichtigt werden kann und Einblicke in Wohnkultur, Kleidung und den von raffinierter Eleganz geprägten Lebensstil der venezianischen Oberschicht während der Barockzeit gibt – jener Epoche, in der Venedig in ganz Europa als Stadt der Lustbarkeiten und des leichten Lebens galt. Am Nachmittag führt der Weg in das Sestiere Cannaregio und ins Ghetto, das historische jüdische Viertel, dessen Name zum Inbegriff abgeschlossener Wohnviertel wurde.
Freitag, 12. März 2027
Durch das Sestiere von Castello
Durch die Gassen von San Marco geht es zur Kirche San Zaccaria, die mit einem beeindruckenden Hauptwerk Bellinis aufwartet. Nicht weit entfernt beherbergt die Scuola di San Giorgio degli Schiavoni Carpaccios Bilderzyklus aus der Frührenaissance. Über das Arsenal Venedigs, einst Symbol der Seemacht, heute Ausstellungsgelände der Kunstbiennale, geht es zu den städtischen Gärten und weiter bis zur ehemaligen Kathedrale San Pietro di Castello. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung.
19.00 Uhr I Gelegenheit zum fakultativen Opernbesuch im Gran Teatro La Fenice
Opernabend in Venedig
Leoš Janáčeks „Jenůfa“ ist eine eindringliche Oper über Liebe, Schuld, Reue und Vergebung. Mit großer musikalischer Expressivität erzählt sie von menschlichen Abgründen und der Hoffnung auf Versöhnung.
Samstag, 13. März 2027
Klosterinseln der Lagune
Venedig ist mehr als seine Altstadt – die Lagune birgt zahlreiche Inseln mit reicher Geschichte. Viele wurden von Mönchsorden besiedelt, begünstigt durch Venedigs weitgespannte Handelsbeziehungen. Auf San Lazzaro degli Armeni pflegen armenische Mönche seit dem 18. Jahrhundert Sprache und Kultur ihres Volkes. Die Insel San Giorgio Maggiore beeindruckt mit Andrea Palladios klassischer Kirche und einem Kloster, das heute als Kulturzentrum dient. Den Abschluss bildet die Inselgruppe Giudecca mit der Kirche Il Redentore, die Palladio als Dank für das Ende der Pestepidemie von 1576 entwarf.
Sonntag, 14. März 2027
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes.
Cannaregio und Murano
Ein Spaziergang führt zur Kirche San Giovanni e Paolo, jener großen Dominikanerkirche, die mit ihren Grabmälern von Dogen und anderen Würdenträgern als Pantheon der Republik gilt. Von den Fondamente Nuove bieten sich weite Blicke über die Lagune bis hin zu den Alpen. Von hier fährt das Boot nach Murano, der Insel der Glasbläser. Werkstätten und Ateliers zeugen von einer jahrhundertealten Handwerkskunst, die bis heute lebendig ist, und laden zum Flanieren ein.
Montag, 15. März 2027
Addio, la Serenissima!
Vor dem Abschied besteht die Möglichkeit zum Lido zu fahren und auf die Adria zu schauen. Am frühen Nachmittag geht es zum Flughafen. Noch einmal führt die Fahrt mit dem Wassertaxi durch die Lagune – Venedig verschwindet allmählich im Dunst. Rückflug (17.55 Uhr) mit Eurowings nach Düsseldorf (19.30 Uhr).
Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.









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