christopher-czermak-unsplashRom – Traum der Ewigkeit
Wege zwischen Antike und Barock
„Caput mundi“ – Hauptstadt der Welt – nannten die Römer ihre Stadt. Und auch heute hat Rom nichts von jener besonderen Anziehungskraft verloren, die seit Jahrhunderten Menschen aus aller Welt hierherführt. Wer durch ihre Straßen und über ihre Plätze geht, begegnet auf Schritt und Tritt den Spuren einer Geschichte, die sich nicht einfach vergangen nennt, sondern bis in die Gegenwart hineinwirkt. Kaum eine andere Stadt macht es möglich, so selbstverständlich durch die Jahrhunderte zu wandeln: von den Zeugnissen der heidnischen Antike über die ersten Jahrhunderte des Christentums bis zu Renaissance und Barock. Tempel und Basiliken, Mosaiken und Fresken, Paläste, Plätze und Brunnen erzählen von Epochen, die Rom immer wieder neu geprägt haben. So lässt sich Rom immer wieder neu entdecken. Vertrautes erscheint in anderem Licht, Bekanntes verbindet sich mit überraschenden Entdeckungen, und zwischen Kunstgeschichte, Architektur und römischem Alltag entsteht jene besondere Mischung, die den Reiz der Ewigen Stadt bis heute ausmacht.
Ihr/e Reiseleiter/in
Samstag, 20. März 2027
Willkommen in Rom!
Flug mit Lufthansa von Frankfurt (15.55 Uhr) nach Rom (17.45 Uhr) und Transfer zum Hotel Atlante Garden**** im Zentrum. Der Weg zum gemeinsamen Abendessen schafft einen ersten Eindruck der pulsierenden Metropole.
Sonntag, 21. März 2027
Gelegenheit zum Besuch des Palmsonntagsgottesdienstes auf dem Petersplatz.
Das Herz der Stadt
Rom will zu Fuß erobert werden. So verbindet der Spaziergang am Nachmittag die Engelsbrücke und die Via dei Coronari mit der Piazza Navona und dem Pantheon (Außenbesichtigung). Auch die Fontana di Trevi darf nicht fehlen, wenn man durch die Innenstadt streift. Unterwegs entdecken wir immer wieder die „Madonnelle“: kleine Marienbilder und -figuren, die an Häuserfassaden, über Türen und an Straßenecken angebracht sind und seit Jahrhunderten ein charakteristisches Element des römischen Stadtbildes sind. An der Spanischen Treppe endet der Spaziergang durch das Herz der Ewigen Stadt.
Montag, 22. März 2027
Durch die Schichten der Geschichte
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Peterskirche. Im Inneren der größten Kirche der Christenheit gibt es zahlreiche Kunstschätze zu entdecken und ausführlich zu würdigen. Nach der Mittagspause führt die Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr nach San Clemente. Die zunächst unscheinbare Kirche birgt unter ihrem heutigen Kirchenraum eine faszinierende Folge von Bauwerken aus verschiedenen Epochen. Bei der Besichtigung der Ausgrabungen geht es hinab in die unterirdischen Schichten Roms – von der mittelalterlichen Basilika über die frühchristliche Kirche bis zu den Überresten eines antiken römischen Gebäudekomplexes und eines Mithräums.
Vorbei am Kolosseum (Außenbesichtigung) schließt sich der imposante Konstantinsbogen an. Die Via dei Fori Imperiali eröffnet zum Ende des Tages eindrucksvolle Blicke auf die weitläufigen Ausgrabungen der Kaiserforen.
Dienstag, 23. März 2027
Glitzernde Mosaiken
Ein großer Bogen durch die Stadt spannt sich heute von der Geschichte des frühen Christentums zur römischen Kunst. Der frühchristliche Komplex von S. Costanza gibt einen Einblick in die Bildwelt der jungen Kirche. Anschließend lockt der weitläufige Lateranbezirk. Mit Baptisterium, Heiliger Stiege und der Mutter aller Kirchen, der Lateranbasilika, verbinden sich hier die Kunststile des frühen Christentums, der Renaissance und des Barock auf eindrucksvolle Weise. Der nahe gelegene Esquilin wird von der Basilica S. Maria Maggiore bekrönt. Die prachtvollen frühchristlichen Mosaiken, der leuchtende Goldgrund und das Zusammenspiel verschiedener Epochen erfreuen in ihrer Vielfalt das Auge und verleihen der bedeutenden Marienkirche ihren besonderen Reiz – für viele Rom-Besuchende ist sie die schönste Kirche der Stadt. Nicht weit entfernt befindet sich mit dem Palazzo Massimo eines der interessantesten Museen Roms. Römische Mosaiken, antike Bronzen und prachtvolle Fresken lassen hier die Welt des antiken Rom lebendig werden. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Mittwoch, 24. März 2027
Trastevere, ein Dorf in der Stadt
Trastevere ist auf angenehme Weise mit dem Linienbus zu erreichen und eröffnet noch einmal ganz andere Eindrücke der Stadt. Kostbare Fresken von Raffael schmücken die entzückende Villa Farnesina.
S. Maria in Trastevere, die älteste Marienkirche der Stadt, lässt das Thema der Mosaiken noch einmal lebendig werden. Einige der kleinen Lokale bewahren bis heute die urige Atmosphäre, für die das Viertel bekannt ist. Einen besonderen Akzent bildet die Basilica S. Cecilia mit den Freskenfragmenten Cavallinis im Kloster und der so typischen Verschmelzung von Frühchristlichem, Mittelalterlichem und Barock. Über den Tiber geht es in das Jüdische Viertel, dessen Geschichte und besondere Atmosphäre einen weiteren Aspekt des vielgestaltigen Roms erschließen. Anschließend bleibt Zeit für einen Espresso auf dem Campo dei Fiori oder einen Besuch in einem der zahlreichen kleinen Geschäfte.
Donnerstag, 25. März 2027
Am Ende aller Wege
Die Basilica San Paolo fuori le Mura mit dem wohl schönsten Kreuzgang Roms erhebt sich über dem Grab des Völkerapostels und bildet den Abschluss der Tage in Rom. Von dort aus erfolgt die Weiterfahrt zum Flughafen. Anschließend Flug mit Lufthansa von Rom (13.30 Uhr) nach Frankfurt (15.25 Uhr).
Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.









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