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Stille Zeugen vergangener Zeiten

Das klösterliche Rheinland

In der Reihe „Das klösterliche Rheinland“ stehen diesmal die bedeutenden Abteien Knechtsteden und Brauweiler im Mittelpunkt. Knechtsteden ist eine ehemalige Prämonstratenserabtei, die heute in einem Naturschutz- und Naherholungsgebiet liegt. Von der Abtei Brauweiler sieht man bereits von weitem den mächtigen Westturm der ehemaligen Benediktinerabtei, die sicherlich zu den wichtigsten romanischen Bauwerken des Rheinlands gehört.

Freitag, 1. Juli 2022
Busreise ab Bensberg (8.45 Uhr) und Köln (9.30 Uhr) nach Dormagen.

Knechtsteden - Himmlische Harmonie
Die Abtei wurde nach der Gründung 1130 in zwei Bauabschnitten (1138/1181) errichtet und stellt bis auf den gotischen Ostchor einen nahezu komplett romanischen Bau dar, der überdies mit einer der frühesten und vollständigsten farblichen Dekorationen an Kapitellen, Kämpfern, Gesimsen und Gurtbögen am Niederrhein geschmückt ist. Seit 1896 befindet sich die Basilika im Besitz des Spiritanerordens.

Brauweiler - Wo Himmel und Erde sich berühren
Die Baugeschichte der Abtei führt bis in die römische Zeit, da sich hier eine Villa rustica befand, die jedoch im 4. Jahrhundert durch Brand zerstört wurde. Erste Zeugnisse eines Sakralbaus gehen bis ins 8. Jahrhundert zurück; dazu gehörte noch ein Hofgut. Beide bilden sozusagen die bauliche Keimzelle der Abtei. Gegründet 1024 mit Benediktinermönchen als Konvent aus Stablo, hat sie ihre geistlichen Ursprünge einer pfalzgräflichen Stiftung der Ezzonen zu verdanken. Klosterkirche und ehemalige Abteigebäude sind heute ein besonderer Ort der regionalen Kulturpflege.

St. Heribert Köln - Neue Heimat eines alten Heiligen
„Düxer Dom“ wird Neu St. Heribert im Volksmund genannt. Der Sakralbau gehört der jüngeren Generation an und ist zur Heimstatt der Reliquien jenes Erzbischofs geworden, dem die Kirche ihren Namen verdankt. Wenngleich es sich bei dieser Kirche nicht um einen ursprünglichen Klosterbau handelt, so steht er doch in vielfacher Beziehung zur Kloster- und Konventsgeschichte des Erzbistums. Nicht zuletzt die vielen bedeutsamen Reliquien des Erzbischofs Heribert veranschaulichen auf ihre Weise, worauf Klöster besonders stolz waren und womit sie nicht selten ihre Einnahmen generierten.

Rückreise nach Köln (ca. 18.15 Uhr) und Bensberg (ca. 19.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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