Mediatus, CC BY-SA 3.0

Antiker Luxus

Römische Wohn- und Badekultur in der Eifel

Seine größte räumliche Ausdehnung erreichte das Römische Reich unter Kaiser Trajan (53-117). Auch in den entlegensten Provinzen sind bis heute Spuren römischer Kultur nachweisbar. Die Eifel und das Ahrtal können mit besonders interessanten Zeugnissen einen Einblick in kulturelle Errungenschaften und die Lebensart vornehmer und vermögender römischer Bürger geben. Dazu gehören die Thermenanlage in Zülpich und die Villae rusticae in Blankenheim und in Ahrweiler. Hier ist die Welt des römischen Alltagsluxus in der Provinz nachzuempfinden, sind Konstruktions- und Funktionsprinzipien über archäologische Funde kennenzulernen und das Selbstverständnis eines gehobenen römischen Lebensstils anhand von Aspekten eines Villenbaus abzulesen.

Mittwoch, 2. September 2020
Busreise ab Bensberg (8.15 Uhr) und Köln (9.00 Uhr) nach Zülpich.

Bene lava – die Römertherme in Zülpich
Der Wunsch „Bene lava“ – Mögest du ein gutes und erholsames Bad genießen – verweist auf den hohen Status, den die Badekultur in der römischen Gesellschaft genoss und die man auch in der Provinz nicht missen wollte. In der Römertherme in Zülpich ist ein besonders interessanter Baukomplex zu studieren, der den Luxus des Badens in der Provinz vor Augen führt.

Cave canem – die Villa in Blankenheim
Mit der Villa in Blankenheim tauchen wir ein in die faszinierende Welt eines römischen Gutshofes mit Haupt- und Nebengebäuden. Da sich solche Villae rusticae in erster Linie als  Wirtschaftseinheiten verstanden und sich erst später aus ihnen prächtige Residenzen für wohlhabende Römer mit allerlei Annehmlichkeiten entwickelten, vermittelt die Villa in Blankenheim einen guten Eindruck von der Ursprünglichkeit solcher Höfe.

Otium et negotium – die Villa in Ahrweiler
Die Römervilla in Ahrweiler weist eine sehr wechselvolle Geschichte auf. Die mehrfachen An- und Umbauten spiegeln die unterschiedliche Nutzung als Herberge, Eisenschmelze bis hin zum christlichen Friedhof im Mittelalter wider. Der hervorragende Zustand der Baudetails und Malereien lässt den hohen künstlerischen Standard solcher provinzialrömischen Bauten erkennen.

Rückreise nach Köln (ca. 18.15 Uhr) und Bensberg (ca. 19.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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