Studienkonferenz

Kirchen und Klöster als Weltkulturerbestätten

Touristische Attraktionen oder Orte des religiösen Lebens? Chancen, Herausforderungen, Wechselwirkungen

Zur Sicherung weltweit vorhandener Natur- und Kulturschätze sowie kultureller Traditionen entwickelte die UNESCO das Prädikat „Welterbe“. In Deutschland hat sie 39 Standorten die begehrte Auszeichnung verliehen und 27 Kulturformen, wie u. a. die Oberammergauer Passionsspiele, in das Verzeichnis des immateriellen Welterbes aufgenommen. Bedeutende Kirchen, Klöster, Schlösser, Gärten, historische Stadtkerne, Industriedenkmäler oder Naturlandschaften wurden so unter Schutz gestellt. Als Qualitätssiegel wird der Welterbestatus vor allem auch zur Aktivierung nationaler und internationaler Tourismusströme genutzt. Wie lassen sich die Einzigartigkeit der Monumente und der kulturellen Traditionen oder die Besonderheiten der Natur in ihrem Bestand erhalten und touristisch sinnvoll vermarkten? Sind die Grenzen einer touristischen Tragfähigkeit erreicht? Wie können die Kirchen, die bis heute meistens immer noch ihren ursprünglichen Aufgaben als Orte des Gebetes und des Gottesdienstes dienen, auf diese hohe, vorwiegend museal geprägte Besuchernachfrage reagieren? Stellt die spirituelle Ansprache dieser Besucherinnen und Besucher eine Chance für die Kirchen dar? Wie kann sie gestaltet werden? Welche Formen der Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Kirchen ergeben sich?

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