Albrecht Duerer Hase 1502Google_Art_Public domain, via Wikimedia Commons
Google_Art_Public domain, via Wikimedia Commons

Meister der Vielseitigkeit

Albrecht Dürer und die Kunst zwischen Gotik und Renaissance

Ohne Zweifel gilt er neben seinen Kollegen Grünewald, Cranach und Altdorfer als eines der größten Malergenies der „Altdeutschen Kunst“: Albrecht Dürer. Geboren 1471 in Nürnberg und in der Handels- und Humanistenstadt ausgebildet, erweitert er auf zahlreichen Reisen seine Kenntnis der Malerei, lernt von den Italienern und den Flamen gleichermaßen. Seine Auftraggeber sind Kaufleute und Fürsten, Klöster und Kirchen bis hinauf zum kaiserlichen Hof.

Dürer experimentiert um 1500 mit neuen Techniken der Druckgraphik, fertigt Natur- und Landschaftsstudien von bislang ungekannter Präzision an und ist auch bei der Vermarktung eigener Werke ein Genie. So wird er zum ersten deutschen „Malerfürsten“, der mit viel Selbstbewusstsein den Weg vom Handwerker zum Künstler beschreitet.

Im Alter widmet sich Dürer der Theorie, schreibt und illustriert Anleitungen zur Nutzung von Perspektive und Proportion, gestaltet Buchstaben und gibt so bis zu seinem Tod 1528 sein Wissen an die nächste Generation weiter. An diesen Meister der Vielseitigkeit reicht jedoch keiner seiner Nachfolger heran.

Wir laden Sie ein, sich gemeinsam mit Dr. Andreas Thiel in das enorm vielseitige Gesamtwerk dieses Genies zu vertiefen.

Ihr/e Referent/in
Ihre Tagungsleitung

Samstag, 30. Mai 2026

14.00 Uhr
Albrecht Dürers Lebensweg
Von der Gotik zur Renaissance

15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause

15.45 Uhr
Die Gemälde
Die Entwicklung der Formensprache

18.00 Uhr
Abendessen

19.15 Uhr
Die Zeichnungen
Mit Silberstift, Kohle, Pinsel oder Feder - Akribie und Detailtreue auf höchstem Niveau

21.30 Uhr
Ende des Veranstaltungstages


Sonntag, 31. Mai 2026

ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste

8.00 Uhr
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes
in der Edith-Stein-Kapelle

9.45 Uhr
Die Meistergraphik
Holzstich, Radierung und Kupferstich

11.15 Uhr
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr
Die Aquarelle
Höhepunkt farblicher Frische

13.00 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

.