Berthold-Werner-commons.wikimedia
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Königinnen an der Mosel

Orgeln in Trier

Trier hat durch seine lange (kirchliche) Geschichte eine große Anzahl an wunderbaren Kirchen aus unterschiedlichen Epochen. Die besondere Pflege der Kirchenmusik hat zu einer großen Zahl von bemerkenswerten Orgeln geführt. Neben historischen Instrumenten wie der Stumm-Orgel in der Welschnonnenkirche finden sich Instrumente aus dem 19. und vor allem dem 20. Jahrhundert. Orgelbauer wie Eule, Schuke und Klais haben Orgeln den Räumen angepasste Instrumente geschaffen, die während der OrgelExkursion besucht werden.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Ihre Tagungsleitung

Dienstag, 13. Oktober 2026
8.17 Uhr
Anreise mit der Linie 66 von Siegburg nach Bonn Hbf., Weiterfahrt mit IC 1940 (ab 9.14 Uhr) nach Koblenz (an 9.46 Uhr) und Fahrt mit 4108/5108 von Koblenz (ab 10.06 Uhr) nach Trier (an 11.30 Uhr), dann Fußweg zum Tagungshaus.

Mittagspause in der Trierer Innenstadt
15.00 Uhr
Die Welschnonnenkirche
Die Orgel stammt aus dem Jahr 1757 und ist die einzige erhaltene Stumm-Orgel in Trier. Gebaut hat sie die Orgelmanufaktur Stumm, eine Firma, deren qualitätvolles Arbeiten sich von 1720 bis 1920 erstreckte. Der im Trierer Bistumsarchiv erhaltene Orgelvertrag verpflichtet die Orgelbauer zur Lieferung eines detailliert beschriebenen Positivs von 11 klingenden Registern mit Pedal. Nach mehreren schwerwiegenden Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Orgel 2006 auf ihren ursprünglichen Zustand zurück-restauriert.

Ausführender: Josef Still, ehem. Domorganist am Trierer Dom

18.00 Uhr
Der Hohe Dom zu Trier
Die Schwalbennest-Orgel wurde von Orgelbau Klais im Jahr 1974 erbaut. Sie hat 67 Register und 5.602 Pfeifen mit Längen zwischen 5 und 5400 mm. Die Tradition des Barock, Orgeln zu schmücken und reich zu verzieren, kommt in der plastisch und farblich gestalteten Dekoration wieder zur Geltung. Besonders zu erwähnen sind die Prospektpfeifen, die im Gegensatz zu den übrigen Pfeifen hängend angebracht sind. Der Spieltisch befindet sich zwischen Rückpositiv und Brustwerk. Die Orgel wurde ergänzt durch eine Chor-Orgel aus dem Jahr 1996.
Ausführender: Marcel Eliasch, Domorganist am Trierer Dom

Abendessen in einem örtlichen Restaurant


Mittwoch, 14. Oktober 2026
8.00 Uhr
Frühstück im Tagungshaus
9.15 Uhr
Kirche bei den Barmherzigen Brüdern

Die schlanke Orgel ist auf einem ehemaligen Chorpodest der Klosterkirche errichtet worden. Bei der Planung kam es zu einer originellen Prospektgestaltung, bei dem neugotische Ornamente wiederverwendet wurden, die von der früheren Eichstätter Domorgel und einer Orgel aus Nürnberg stammen. Über dem Spielschrank steht das Schwellwerk, darüber das Hauptwerk und ganz oben das Pedal. Insgesamt ist die Orgel 11 Meter hoch und wurde 1974 vollendet.
Ausführender: Volker Krebs, Organist und Regionalkantor in Trier

11.30 Uhr
St. Paulinus
Die Orgel von St. Paulinus wurde 1756 vom Trierer Orgelbauer Romanus Benedikt Nollet fertiggestellt. Der reiche Orgelprospekt entstand nach Angaben Balthasar Neumanns in der Werkstatt von Johannes Seiz. 1858 wurde das Orgelwerk von Wilhelm Breidenfeld, Trier erneuert, das vorhandene Gehäuse blieb erhalten. Die Bonner Orgelbaufirma Klais nahm 1934 erhebliche Umbauten vor. So wurde ein Schwellwerk eingebaut und die Orgel weitgehend elektrifiziert. 1991 wurde sie von Klais restauriert.
Ausführender: Volker Krebs, Organist und Regionalkantor in Trier

Mittagspause in der Trierer Innenstadt

15.00 Uhr
St. Martin
Die Kirche wurde 1912 im Neoromanischen Stil errichtet. Die Ausstattung der Erbauungszeit ist in großen Teilen erhalten. 1925 erhielt die Kirche ein neues Geläute, das die Glockengießerei Mabilon in Saarburg hergestellt hatte. Die vier Glocken mit den Schlagtönen h°-dis’-fis’-gis’ zählen heute zu den „Glocken-Schätzen“ des Bistums Trier. 1931 wurde die bis heute unverändert erhaltene Orgel der Firma Klais erbaut. Sie hat 4 Manuale mit 42 Registern. Es handelt sich um einen typischen Freipfeifenprospekt, der 1998 von H.G. Vlreugels renoviert wurde.
Ausführender: David Keller, Organist an St. Martin

17.50 Uhr
Treffpunkt vor der Konstantin-Basilika

18.00 Uhr
Konstantin-Basilika
Die Idee, die seit dem Krieg verlorene Hauptorgel wiederzugewinnen, reicht schon in die 1950er Jahre zurück. Erst 2006 wurde der Gedanke wieder aufgenommen. Beauftragt wurde bei der Firma Hermann Eule Orgelbau in Bautzen eine Orgel mit 87 Registern auf vier Manualen und Pedal. Jedem der insgesamt fünf Klaviaturen ist ein bestimmtes Werk zugeordnet. Neben dem Hauptspieltisch direkt am Orgelgehäuse auf der Südwand gibt es einen fahrbaren Zweitspieltisch zu ebener Erde.

Ausführender: Martin Bambauer, seit 1999 Kantor und Organist an der Ev. Kirche zum
Erlöser (Konstantin-Basilika)

19.45 Uhr
Abendessen in einem örtlichen Restaurant


Donnerstag, 15. Oktober 2026
8.00 Uhr
Frühstück im Tagungshaus

9.00 Uhr
Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Abtei St. Matthias

9.45 Uhr
Basilika St. Matthias
Die Orgel ist ein Werk der Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH aus dem Jahr 1977. Es handelt sich um eine Schleifladenorgel mit einer mechanischen Spiel- und einer elektrischen Register-Traktur. 39 klingende Register verteilen sich auf drei Manuale und ein Pedal. Zwei Werke sind mit Schwellern ausgestattet. Die Orgel verfügt über techanische und elektrische Koppeln, Zungen-Absteller, sowie über 3 feste Kombinationen und 6 Setzer-Kombinationen.
Ausführender: Gabriel Moll, Organist an der Basilika St. Matthias

11.30 Uhr
Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt. Mittagspause, Zeit für eigene Erkundungen, Abholen des Gepäcks im Tagungshaus

14.15 Uhr
Treffpunkt am Trierer Hbf

14.31 Uhr
Rückfahrt mit der Deutschen Bahn (5121/4121) ab Trier Hbf nach Koblenz (an 15.56
Uhr), Weiterfahrt mit ICE 2012 (ab 16.12 Uhr) nach Bonn (an 16.43 Uhr) und der Linie 66 nach Siegburg (an 17.32 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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