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Zeichen des Glaubens in Holz und Stein

Evangelische Kirchen in Köln

Erst die Franzosen brachten den Protestanten in der ehemaligen Reichsstadt Köln Glaubensfreiheit und die Möglichkeit, Kirchen zu besitzen und öffentlich Gottesdienst zu feiern. Die Gemeinde und auch der wirtschaftliche Erfolg wuchsen. Daher wurden neue Kirchen in verschiedenen Stilen errichtet, die im Stadtbild bis heute eine wichtige Rolle spielen. Während viele Kirchen der Zwischen- und Nachkriegszeit bescheidener ausfielen, werden heute wieder ambitioniertere Ansätze im evangelischen Kirchenbau verfolgt.

Donnerstag, 12. August 2021
Treffpunkt an der S-Bahnhaltestelle Köln Stammheim (9.30 Uhr).

Immanuel­kirche in Stammheim
Da die beiden sanierungsbedürftigen Kirchen in Flittard und Stammheim nicht mehr den Bedürfnissen der Gemeinden entsprachen, schloss man sich als „Brückenschlag-Gemeinde“ zusammen und baute eine neue Kirche. Den architektonisch ambitionierten Holzbau errichtete das renommierte Berliner Büro Sauerbruch Hutton.

Tersteegenkirche in Dünnwald
Die Mittel der Gemeinde waren in der Zwischenkriegszeit bescheiden, dennoch gelang es im katholisch dominierten Dünnwald die evangelische Kirche noch vor der geplanten katholischen Kirche zu errichten. Der Bau erinnert von außen an traditionelle Dorfkirchen, im Inneren entspricht er neueren liturgischen Vorstellungen.

Friedenskirche in Mülheim
Bereits seit dem 17. Jahrhundert gab es im damals bergischen Mülheim eine evangelische Kirche. Sie wurde Opfer von Brand und Eisgang. Ihre Nachfolgerin aus dem späten 18. Jahrhundert wiederum wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und vereinfacht wieder aufgebaut. Sie ist im heutigen Köln das älteste evangelische Kirchengebäude.

Antoniterkirche in der Altstadt
Die Mönche waren weg und endlich gab es eine Kirche für die evangelischen Gemeinden in Köln. Heute ist die Antoniterkirche einer der beliebtesten Andachtsorte der Innenstadt und besitzt mit dem „Schwebenden“ einen Nachguss vom Hauptwerk des Bildhauers Ernst Heinrich Barlach.

Trinitatiskirche in der Altstadt
Der protestantische König unterstützte den Dombau der Katholiken. Für die Evangelischen gab es zugleich nicht genügend Kirchenraum. Daher förderte Friedrich Wilhelm IV. auch den Bau eines evangelischen „Domes“.

Ende der Veranstaltung am Heumarkt in Köln (ca. 18.15 Uhr)

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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