Bucht auf ZypernWalkerssk_Pixabay
Walkerssk_Pixabay

Zypern

Im Zeichen der Aphrodite

Zart und vergänglich sind die Schaumkronen des Meeres vor Zypern, zart und vergänglich ist die menschliche Schönheit; kein Wunder also, dass für die Völker der Antike Aphrodite, die Göttin der Schönheit aus dem Schaum des Meeres geboren wurde. An der Südküste Zyperns habe sie sich erhoben und auf den noch heute ihren Namen tragenden Felsen geruht, von der Sonne umschmeichelt und vom Winde liebkost. Wie damals verwöhnt die Sonne die Insel noch heute – doch vieles andere hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Herrscher und Reiche wechselten, die paganen Tempel fielen in Ruinen und christliche Kirchen und Klöster entstanden, von denen einige heute Moscheen sind. Bis heute ist die Schönheit auf dieser Insel immer noch allgegenwärtig und die Göttin unvergessen. Umfangreich ist die Kulturgeschichte, faszinierend die Natur, angenehm das Klima im Frühjahr.

 

Ihr/e Reiseleiter/in

Mittwoch, 21. April 2027
Willkommen auf Zypern!
Flug mit Lufthansa von Frankfurt (11.20 Uhr) nach Larnaca (16.00 Uhr) und Transfer zum Mediterranean Beach Hotel**** in Limassol.

Donnerstag, 22. April 2027
Zur Göttin Venus und in die Hafenstadt Paphos
Vor der Südküste Zyperns liegt der sagenhafte Geburtsort der Aphrodite: Petra tou Romiou. Eine erste Begegnung mit den christlichen Kultstätten Zyperns bietet der Besuch der Klause des Eremiten Neophytos aus dem 12. Jahrhundert, die mit sehenswerten byzantinischen Fresken ausgestattet ist. Das Städtchen Paphos, dessen malerischer Hafen zum Flanieren einlädt, war zu Zeiten der Ptolemäer und Römer politisches und wirtschaftliches Zentrum der Insel. Im archäologischen Park von Kato Paphos (UNESCO-Welterbe) sind heute einige mit Mosaiken reich geschmückte Villen sowie die Königsgräber aus hellenistischer Zeit zu bewundern.

Freitag, 23. April 2027
In die Hauptstadt der Republik
Nikosia, das noch immer von einer venezianischen Festungsmauer umgeben ist, präsentiert sich heute als geteilte Stadt. Eindrücklich und beklemmend zugleich wird dies bei einem Spaziergang entlang der „Green Line“, der Demarkationslinie, deutlich. Die belebte und restaurierte Altstadt beherbergt dennoch wichtige Denkmäler und Museen. Die Johannes-Kathedrale mit ihren Fresken und die beiden wohl bedeutendsten Museen der Insel: Während das Archäologische Museum eindrucksvoll zum Verständnis antiker zyprischer Kulturen beiträgt, begeistert das Ikonenmuseum im Palast des Erzbischofs von Zypern mit kirchlichen Schätzen. Am Nachmittag bieten die Ausgrabungen der Steinzeitsiedlung Chirokitia (UNESCO-Welterbe) Einblicke in die frühesten Zeugnisse Zyperns.

Samstag, 24. April 2027
Verborgen in den Bergen - Scheunendachkirchen
Lebendige Zeugen der Kultur des Byzantinischen Reiches sind die Kirchen im wald- und wasserreichen Troodos-Gebirge, das bis auf knapp 2 000 m Höhe ansteigt. Von außen wirken die Kirchen in Lagoudera und Asinou mit ihren weit heruntergezogenen Dächern wie Scheunen und lassen keinesfalls die sakralen Räume des Innern mit ihren farbenprächtigen byzantinischen Wandmalereien erahnen. Zur Mittagszeit wird ein Meze Einblicke in die landestypischen Gerichte geben. Jenseits der Fresken der kleinen Kirchen bleiben aber auch die Fahrt durch das Gebirge und die sich ergebenden Blicke in Erinnerung.

Sonntag, 25. April 2027
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes
Geschichte am Meer - Limassol und Kourion
Limassol, heute eine Großstadt und Finanzzentrum der Insel, sah einst die Hochzeit Richard Löwenherz mit Berengaria von Navarra. Weiter westlich liegt auf den Klippen der Südküste Zyperns das antike Stadtkönigtum Kourion mit einem römischen Theater, Resten einer frühchristlichen Basilika und eines Baptisteriums, mosaikgeschmückten Villen (Haus des Eustolios) sowie dem Heiligtum des Apollon Hylates.
Das kleine Weindörfchen Omodos liegt inmitten von Weinbergen an den südlichen Ausläufern des Troodos-Gebirges. Im Herzen des Ortes erhebt sich die Klosterkirche zum Heiligen Kreuz, in der eine bedeutende Reliquie verehrt wird. Zum Abschluss des Tages bietet eine Weinprobe Gelegenheit, auch die traditionsreiche Weinkultur der Region kennenzulernen.

Montag, 26. April 2027
Alla turca - In den Norden
Zunächst wird der nördliche Teil Nikosias besucht. Die ehemalige Kathedrale ist heute eine Moschee; eindrucksvoll ist auch die Anlage einer ehemaligen Karawanserei, die von der Bedeutung des historischen Handelszentrums Zeugnis ablegt. Durch die große Ebene der Mesaoria führt die Fahrt an die Nordküste, zu dem pittoresken, von einer Festung geschützten Hafen Kyrenia. Hier begeistern die Panoramen von Meer, Küste und steil aufragendem Gebirge. An die Nordhänge des Kalksteingebirges schmiegt sich die spektakulär auf einem Felsvorsprung gelegene Ruine des gotischen Prämonstratenserklosters Bellapais, die den Tag eindrucksvoll beschließt.

Dienstag, 27. April 2027
Auf das Dach der Sonneninsel
Noch einmal geht es in das Troodos-Gebirge. Die Marienfrömmigkeit hat unter den griechischen Zyprioten einen besonderen Platz. Die wohl wichtigste Ikone wird im Kloster Kykkos verwahrt und soll der Legende nach vom Evangelisten Lukas gemalt worden sein. Auf einem Gipfel hat diese Ikone einen „Thron“, der bei klarer Sicht spektakuläre Blicke über die Insel bietet. Hier findet sich auch das Grab des Erzbischofs Makarios III., des bislang einzigen Regierungschefs eines geeinten und unabhängigen Zyperns. Im Marathasa-Tal liegen zudem mehrere Scheunendachkirchen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen und die den Tag um weitere kunsthistorische Eindrücke bereichern, sofern die Zeit es noch erlaubt.

Mittwoch, 28. April 2027
Abschied von der Schaumgeborenen
Auf dem Weg zum Flughafen bieten die Laurentiuskirche in Larnaka und die Kirche Panagia Angloktisti in Kiti noch einmal Einblicke in die reiche christliche Kunst Zyperns. Den Schlusspunkt setzt aber ein muslimisches Heiligtum: die Moschee der Hala Sultan Tekke prägt die Silhouette an einem Salzsee, in dem oftmals Flamingos stehen. Anschließend Flug mit Lufthansa von Larnaca (16.50 Uhr) nach Frankfurt (19.55 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

.