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Der Meister und Margarita

Michail Bulgakows Kultbuch

Es ist einer der faszinierendsten Romane des 20. Jahrhunderts: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Das zwischen Satire, theologischer Parabel, Liebesroman und politischer Allegorie oszillierende Werk hat bis heute nichts von seiner Aktualität, Provokations- und Deutungskraft verloren. Dafür spricht nicht nur die inspirierte Neuübersetzung aus dem Jahr 2020, deren Urheberin mit einem Beitrag zu Gast sein wird, sondern auch die erneute Verfilmung des Werks aus dem Jahr 2024.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen Bulgakow – Arzt, Dramatiker, Romancier und scharfer Beobachter der frühen Sowjetunion – ebenso wie sein erst posthum veröffentlichtes Kultbuch,
das Moskau der 1930er Jahre mit dem biblischen Jerschalaim verbindet und den Teufel höchstpersönlich nebst einem Kater mit menschlichen Fähigkeiten auf die Bühne der Literatur führt.

Nach der Einführung in Leben, Werk und Wirkung wird eine Lesung ausgewählter Passagen den sprachlichen Reichtum und den feinen Humor des Textes erfahrbar machen. Ergänzt wird das Programm durch die Sichtung und Diskussion der aktuellen Kinoverfilmung.

Wir laden Sie ein zu einem intensiven Wochenende zwischen Moskau und Jerschalaim, zwischen Teufelspakt und Erlösung, Literaturgeschichte und Gegenwartsfragen – kurz: zu einer vertieften Auseinander-setzung mit Bulgakows Kultbuch.

Samstag, 9. Mai 2026

14.00 Uhr
Wer ist Michail Bulgakow?
Dichter, Dramatiker, Regimekritiker und Landarzt der frühen Sowjetunion
Prof. Dr. Christoph Garstka

15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause

15.45 Uhr
Der Meister und Margarita
Einführung in Werk und die Neuübersetzung; Lesung in Auszügen
Dr. Alexandra Berlina

18.00 Uhr
Abendessen

19.00 Uhr
„Der Meister und Margarita“
Sichtung der Verfilmung von Michael Lockshin (2024) und Filmgespräch
Anschl. Diskussion und Filmgespräch

21.30 Uhr
Ende des Veranstaltungstages


Sonntag, 10. Mai 2026

ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste

8.00 Uhr
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes
in der Edith-Stein-Kapelle

9.45 Uhr
„Verortung“ und Rezeption
Zwischen Moskau und Jerschalaim: Im topographischen Nirgendwo von „Meister und Margarita“
Prof. Dr. Daniel Schümann

11.15 Uhr
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr
Die Gewänder des Teufels
Teufelsgestalten in der russischen Literatur
Prof. Dr. Christoph Garstka

13.00 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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