Teuflisch gut?
Seit jeher ängstigt und fasziniert es Menschen gleichermaßen: das Böse, das in ganz unterschiedlichen Formen und Gestalten auftritt. So sind Krimis beliebt wie nie zuvor, Millionen Zuschauer schauen sonntags den „Tatort“ oder lesen Thriller, verfolgen mit Gänsehaut die Mordtat und die sich daran anschließenden Ermittlungen – übrigens oft mit nicht geringen Sympathien für die Täterin oder den Täter. Überhaupt scheinen die „Bösen“ oft die interessanteren Charaktere zu sein – so etwa Mephistopheles als Widersacher Gottes in Goethes „Faust“ – oder aber das Böse kennzeichnet den jeweils interessanteren Ort, wie die Hölle in Dantes „Göttlicher Komödie“, die verbunden mit großer Lust an schauerlicher Akkuratesse immer wieder auch Thema künstlerischer Auseinandersetzung war und ist.
Dabei ist die Frage, wo das Böse eigentlich herkommt und woraus es seinen Reiz bezieht, so alt wie die Menschheit selbst und dennoch mit immer wieder neuen Facetten bleibend aktuell. Die Religionen der Welt beschäftigen sich mit ihm ebenso wie die Philosophie – und beide denken bis in die Gegenwart darüber nach, wie der Faszination des Bösen zu begegnen ist.
Die Hoffnung, das Böse dauerhaft zu bannen, wird sich vermutlich niemals in der Wirklichkeit umsetzen lassen. Aber den eigenen Blickwinkel auf das Böse zu verändern und über seine Faszination ins Gespräch zu kommen: Dazu laden wir Sie herzlich nach Bensberg ein!
Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.







