© Horst Stolzenberg
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Zurück von einer langen Reise

Lachsaufstieg in die Sieg

Im Herbst beginnt der Lachsaufstieg in die Sieg. Rund 3 000 Seemeilen, also mehr als 5 500 Kilometer, haben die Fische teilweise hinter sich, bis sie sich im Fangbecken am Buisdorfer Wehr kurz entspannen können. Jährlich werden mehrere Hundert Lachse und Meerforellen in der Kontroll- und Fangstation gezählt, die wieder in die Sieg zurückkehren. Mit etwas Glück sind die imposanten Sprünge der Fische zu sehen. Das Wissenshaus Wanderfische informiert über das Artenschutzprogramm und die Fischwanderung. Einen Einblick in die Jahrhunderte alte Kulturgeschichte der Fischerei an der unteren Sieg gibt das Fischereimuseum in Troisdorf.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 129,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Schlimgen in Niederkassel-Mondorf;
  • Führung durch die Ausstellung im Wissenshaus Wanderfische und zur Kontrollstation für Fische am Siegwehr bei Buisdorf;
  • Führung durch das Fischerei­museum Bergheim an der Sieg und in die Auenlandschaft;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Samstag, 26. Oktober 2019
Busreise ab Bensberg (8.00 Uhr) und Köln (8.45 Uhr) nach Sankt Augustin.

Die Lachse begrüßen am Siegwehr in Buisdorf
Der Weg der Lachse ist beeindruckend: Von der Sieg schwimmen sie bis nach Grönland, stärken sich dort, um dann in der Heimat an der Sieg für Nachkommen zu sorgen. Im Fangbecken werden sie gezählt und markiert, damit auch der weitere Weg verfolgt werden kann. Mussten die Lachse früher noch steil die Sieg an der Rampe hochspringen, wird ihnen heute der Weg leichter gemacht und der Aufstieg entsprechend umgeleitet.

Wissenshaus Wanderfische
Die Ausstellung im Wissenshaus Wanderfische zeigt auf einer Wandinstallation die Reise der Lachse sowie beeindruckende Exponate heimischer Wanderfische.

Das Fischereimuseum Bergheim an der Sieg und die Siegaue
Bereits seit dem Mittelalter besitzt die Fischerei-Bruderschaft die Fischrechte für die Siegmündung. Über Jahrhunderte lang prägte hier der Fischfang den Alltag. Das tradierte Wissen der Fischer zu geeigneten Fangmethoden, Flora und Fauna oder den Eigenarten der Gewässer sicherte früher die eigene Lebensgrundlage und wird seit dem Ende der beruflichen Fischerei von der Bruderschaft erhalten und gepflegt. Auch der Erhaltung alter Handwerkstechniken, wie das Korbflechten, haben sie sich verpflichtet und übernehmen wichtige Aufgaben im Bereich der Pflege der einzigartigen Auenlandschaft.

Rückreise nach Köln (ca. 19.15 Uhr) und Bensberg (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.