© unsplash, gemeinfrei
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Ziel­orientiert Gespräche führen

Bausteine erfolgreicher Gesprächsführung mit Schüler, Eltern und Kollegen in der Schule

Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen und Schulsozialarbeiter führen in der Schule eine Vielzahl von Gesprächen: Beratungsgespräche, Kritikgespräche, Elterngespräche, Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen … Vielfach sind Gespräche notwendig, um fachliche und sachliche Dinge zu klären, oft werden sie auch benötigt, um Differenzen und Konflikte zu lösen. Für viele lösen diese Gespräche aber Stress aus und führen zu Unsicherheit und Anspannung. Wie können Gespräche gut vorbereitet werden, um sich selbst entspannter und sicherer zu fühlen? Welche Bausteine helfen, Konflikte und Belastungen im Gespräch zu minimieren? Welche Methoden und Techniken der Gesprächsführung sind erfolgversprechend?

In dem neuen Workshopangebot werden Übungen zu Gesprächstechniken vorgestellt und praktisch erarbeitet, Leitfäden zu den verschiedenen Bereichen der Gesprächsführung erprobt und reflektiert, so z. B. der Leitfaden zur kooperativen lösungsorientierten Gesprächsführung. Das Angebot richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Schulformen.

Leistungen

Der Preis für die Veranstaltung beträgt 206,00 € und umfasst:

  • Tagungsbeitrag,
  • Materialien,
  • Mineralwasser im Tagungsraum,
  • Verpflegung und Übernachtung.

Tagungsort
Die Veranstaltung findet statt im Kardinal-Schulte-Haus, Sitz der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Das Kardinal-Schulte-Haus ist ein modernes Konferenzhotel des Erzbistums Köln, ruhig gelegen in einer 8 ha großen Parkanlage, auf einer kleinen Anhöhe in Bensberg (20 km östlich von Köln). Bei klarem Wetter beeindruckt der Panoramablick vom „Bergischen Balkon“ über die Kölner Bucht. Das Haus verfügt über insgesamt 44 Einzelzimmer sowie 106 Doppel- und Zweibettzimmer, jeweils ausgestattet mit TV und Radio, Safe, kostenfreiem WLAN und Bad mit Dusche/WC und Fön. (www.k-s-h.de)

Ablauf

Themen

  • Gesprächssetting – was, wann, wo und wie?
  • Ziel- und Rollenklarheit der Gesprächsbeteiligten: Eine Lehrperson hat eine Vielfalt an Funktionen (u. a. unterrichten, erziehen, bewerten, beraten) und somit verschiedene Rollen – eine Rollenklärung ist notwendig.
  • Der Herzenskreis –­ ein Baustein für die Dialogkultur in der Schule
  • Lobkultur erlebbar machen
  • Feedback-Kultur – wertschätzende Haltung
  • Typische Stolpersteine in der Gesprächsführung werden aufgezeigt und Hinweise darauf gegeben, wie man diese möglichst umgehen kann.
  • Bedeutung der nonverbale Kommunikation für den Gesprächsverlauf
  • Methoden und Techniken der Gesprächsführung
    - „Gesprächsförderer“
    - Fragetechniken
    - Reframing
    - Strukturierung
    - …

Ziele

  • Erweiterung der eigenen Kommunikationskompetenzen, damit Gespräche im Alltag entspannter und zielgerichteter geführt und Konflikte und Belastungen minimiert werden.
  • Einüben von Methoden und Techniken der Gesprächsführung
  • Die kooperative lösungsorientierte Gesprächsführung wird theoretisch erarbeitet und in Übungen praktisch erprobt
  • Emotionale Beteiligung im Blick halten: Reflexion der Beziehung zu den Gesprächsteilnehmern, eigene Emotionen wahrnehmen und kontrollieren.
  • Das Kennen der einzelnen Gesprächsphasen und Gesprächstypen. Die aktive Gestaltung ist für den positiven Verlauf von großer Bedeutung.
  • Schwierige Gespräche lassen sich in einem angenehmen Setting leichter führen. Die Referentinnen stellen Möglichkeiten vor.

Methoden

  • Gruppenarbeit
  • Rollenspiel
  • Gespräche
  • Übungen nach dem Grundsatz „learning by doing“
  • Selbstreflexion

Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen sowie pädagogisches Personal der Grundschule und der Sekundarstufe.

Veranstaltungsdauer
Beginn: Freitag 1. Februar 2019,
15.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

Ende: Samstag, 2. Februar 2019,
9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Feste Zeiten
Frühstück       8.00 Uhr
Mittagessen     12.00 Uhr
Abendessen     18.30 Uhr
Kaffeepausen nach Vereinbarung

Referentinnen

  • Sabine Esser, Erftstadt
    seit 2008 Lehrerin der Sekundarstufe 1, BMM-Trainerin, als Moderatorin in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig. Themenschwerpunkte Studien- und Berufswahl, Schulmediation, Soziales Lernen und Gesprächsführung.
  • Diana Otte, Köln
    seit 2007 Lehrerin der Primarstufe, davon 10 Jahre Klassenlehrerin, Mentorin, BMM-Trainerin, als Moderatorin in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig. Themenschwerpunkte Classroom management, Soziales Lernen, Schulmediation.

Der Workshop ist ein Angebot aus der Praxis für die Praxis. Die Referentinnen haben alle Techniken, Gesprächsleitfaden und Materialien erprobt.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.