© Zwiadowca21 (CC BY-SA 3.0)
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Wild. Postmodern. Quietschbunt.

Kunst, Design und Bauten der 1980er-Jahre

Als das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen werden immer wieder die 1980er- Jahre genannt. Der Zeitraum zwischen 1975 und 1990 ist auch eine der Wendezeiten im Bereich von Architektur sowie bildender und angewandter Kunst. Nach dem Ende der Avantgarden wurde die „triumphierende“ Moderne mit den Mitteln künstlerischer Gestaltung auf allen Ebenen hinterfragt, ironisiert und teils verworfen. Die bis dahin verdrängte Geschichtlichkeit lebte wieder auf. Teils knallig bunt, teils überlegt durchdacht erscheinen die Werke der Postmoderne.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 89,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Café Holtmanns im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Der Innenhof des Cafés ist einer der schönen Plätze der Stadt;
  • MuseumsCard Köln. Mit der Eintrittskarte können Sie auch am Tag nach der Erkundung alle städtischen Museen in Köln besuchen;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Die Erkundung ist als ganztägiger Stadtspaziergang konzipiert.

Ablauf

Mittwoch, 16. Oktober 2019
Treffpunkt im Foyer des Museums Ludwig (10.00 Uhr).

Infragestellung der Moderne – Museum Ludwig und Hyatt-Hotel
Mit der Pop-Art beginnt bereits die kritische Infragestellung der „Regeln“ für moderne Kunst. Besonders stark zeigt sich dies in der Kunst der 1980er-Jahre mit Künstlern etwa wie Richter, Baselitz und Penck. Letztlich ist der damals eingeleitete Prozess einer Befragung der Moderne als bereits historisch gewordenes Phänomen bis heute nicht abgeschlossen. Auch der Bau des Museums Ludwig selbst und des Hyatt-Hotels in Deutz verbinden Moderne mit Postmoderne.

Alles so postmodern – Museum für Angewandte Kunst
In den 1980er-Jahren wurde das Museum für Angewandte Kunst im Gebäude des ehemaligen Wallraf-Richartz-Museums aus den 1950er-Jahren eingerichtet. Der Bau von Rudolf Schwarz weist einige Aspekte auf, die auch an 1980er-Jahre Architekturen zu finden sind. Präsentationen und Objekte wie die des vor über 100 Jahren geborenen Ettore Sottsass machen das Museum zu einem wichtigen kunstgeschichtlichen Ort der Epoche.

Ein neues Gesicht mit alten Zügen – Architektur und Stadtbild
Zwischen 1975 und 1990 wurde das Stadtbild von Köln an wesentlichen Stellen durch Neugestaltungen verändert. Ältere Bauten wie die Stollwerck-Passage erhielten neue zeittypische Fassungen. Andernorts wurden Baulücken wie im Martinsviertel mit Bezug auf die historische Umgebung geschlossen. Mit dem Bau des Wallraf-Richartz-Museums entstand noch bis Anfang des 21. Jh.  ein Ort, der den Zeitgeist der 1980er-Jahre reflektiert.

Ende der Veranstaltung auf dem Alter Markt in Köln (ca. 17.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.