Wenn die Pandemie vorbei ist …

Herausforderungen und Konsequenzen für Politik, Polizei, Kommunen, Kirchen und Gesellschaft

Kurz vor dem zweiten Lockdown wurde im Oktober 2020 bei einer Fachtagung der Thomas-Morus-Akademie und des Bund Deutscher Kriminalbeamter mit über 60 Fachleuten eine erste Bestandsaufnahme zu den Folgen der COVID-19-Pandemie vorgenommen.

Mittlerweile haben ein weiteres halbes Jahr „Wellenlockdown“, „harter Lockdown“ und „Bundesnotbremse“ zu erheblichen persönlichen Belastungen bei den Menschen geführt. Bereits jetzt sind die besonderen Folgen der Kriminalitätsentwicklung, der Betroffenheit von Menschen, die zu Opfern werden, die Betreuung und Hilfe benötigen, nicht abzuschätzen. Beängstigend ist insbesondere die Entwicklung der häuslichen Gewalt in belasteten Familien.

Die Internationale Fachtagung soll erneut über die Grenzen hinweg eine Diskussionsplattform bereiten und Bewertungskriterien erarbeiten. Wie ist die Lage nach 18 Monaten COVID-19-Pandemie zu bewerten? Mit welchen Maßnahmen können in den kommenden Monaten und Jahren Politik, Verwaltung, Opferschutz- und Betreuungsangebote Wirkungen entfalten, die den Menschen einen guten und verlässlichen Weg in die Zukunft bereiten?

Eingeladen sind Fachleute aus den Ministerien, aus der Wissenschaft, der Justiz, der Politik und aus gesellschaftlichen Gruppen.

Fachtagung in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter

Leitung und Moderation:
Hermann-Josef Borjans, Sprecher Opferschutz und Prävention, Bund Deutscher Kriminalbeamter
Andreas Würbel, Akademiereferent, Thomas-Morus-Akademie

Sonntag, 5. September 2021

11.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Eröffnungsrunde mit Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg
Dr. Carsten Schymik, Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Referatsleiter IV A 4 Benelux-Kooperation, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Beziehungen zu den EFTA-Staaten, Düsseldorf

12.30 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
Die Corona-Pandemie - weltweit
Erkenntnisse der Untersuchungen in China
Prof. M.P.G. Koopmanns, DVM PhD; Leiterin der Abteilung Virologie, Erasmus MC, Universitätsklinik Rotterdam

15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause

16.00 Uhr
Die Corona-Pandemie in Deutschland
Ausbruch, Verbreitung, Perspektiven
N.N., Robert Koch-Institut (RKI), Berlin (angefragt)

17.00 Uhr
Neue Allianzen
Über die Zusammenarbeit zwischen Armee und Altenpflege
Margje Mahler, Direktorin Zorg & Welzijn, Corona Zorghotels, Apeldoorn (angefragt)

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr
Das Leben ist nun anders!
Erfahrungen, Einblicke, Forderungen. Die Pandemie in verschiedenen beruflichen Arbeitsfeldern
Gesprächsrunde mit Anna-Denise Leuthold, Sozial-Pädagogin, Familientherapeutin, Kinderschutzbund Köln, Kinderschutzzentrum Köln
David Roth, Bestattungshaus Pütz-Roth, Bergisch Gladbach 
N.N., Österreichisches Rotes Kreuz

Montag, 6. September 2021

Ab 7.00 Uhr
Frühstück für Übernachtungsgäste

9.00 Uhr
Medien unter Druck?
Die Arbeit von Journalisten in der Corona-Pandemie
Ad van Oosten, Fernsehjournalist öffentliches Fernsehen Niederlande, Standort Hilversum

10.00 Uhr
Kinder unter Druck?
Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche
N.N., Jugendamt der Stadt Bonn (angefragt)

11.00 Uhr
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr
Die Angst isst die Zuversicht auf
Psychische Belastungsreaktionen in der Pandemie
Prof. Dr. Markus Banger, Ärztlicher Direktor, LVR-Klinik Bonn

13.00 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
Digitale Entwicklung und digitale Straftaten
Carsten Meywerth, Direktor Cyberdivision, BKA Wiesbaden (angefragt)

15.00 Uhr
Versammlungsverbote, Gewalttaten, Übergriffe …
Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeit der Polizei
Uwe Jacob, Polizeipräsident von Köln

16.00 Uhr
Abschlussrunde

16.30 Uhr
Ende der Tagung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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